Linktipps zum Wochenanfang

Auch heute gibbet was zu lesen und zum Nachdenken. Robert Kurz schreibt auf freitag.de über die «Fortentwicklung» des sozialen Terrors durch schwarz-rote Zwangsarbeitspolitik. Zweitens wäre, selbst wenn jeder zweite Hartz-IV-Empfänger durch Lug und Trug seine Armut veredelte, der Schaden des Fiskus noch immer lächerlich gering verglichen mit dem, was ihm Jahr für Jahr durch Steuerhinterziehung entgeht, schreibt berlinonline.de. Man kann es gar nicht oft genug wiederholen, es wird nicht abgezockt, was fehlt sind Arbeitsstellen. Wie immer, wenn ich zum Stern verlinke, ich distanziere mich von so einem Menschen, wie dem stellvertretenen Chefedakteur Hans-Ulrich Jörges, die Arbeitnehmer sind die Dummen. Höhere Beiträge, weniger Leistungen schreibt SPON über die neuesten Berliner Pläne zum Gesundheitsfond, na dann, Gesundheit die schon eher resignierende Headline der taz.

Der Informationsdienst Wissenschaft in einer Presseerklärung: Das Ende der elektronischen Bibliothek — Neues Urheberrecht zu Lasten von Wissenschaft und Bildung. In der aktuellen c’t gibt es einen (mehr oder wenigen) interessanten Artikel über den Abmahnwahn in Deutschland. In Auszügen steht er online, interessant auch die Erwiderrung eines Anwalts, und die Antwort darauf vom Autor des Artikels, Holger Bleich. Über EPIC 2015 wurde schon öfter geschrieben, bei Aperto kann man das Video nun als MPEG– oder iPOD-Version downloaden. auch gibt es bei Aperto ein Interview mit EPIC 2015-Macher Robin Sloan. Last but not least: Bei der taz gibt es eine Transkription des EPIC 2015-Filmes.

Eine Antwort zu “Linktipps zum Wochenanfang”

  1. Grainger sagt:

    Das Herumflicken an den bestehenden Sozialsystemen hat keinen Sinn mehr, da wird da ein bißchen herumreformiert, dort ein bißchen was gekürzt, ein paar schöne Worte gesprochen und höchstens sechs Monate später sind die Kassen wieder leer.

    Eine Bürgerversicherung muss her!

    Weg mit Kranken-, Pflege-, Renten– und Arbeitslosenversicherung, her mit einer einheitlichen Sozialversicherung und jedes Einkommen wird SV-pflichtig (von mir aus auch mit Beitragsbemessungsgrenze, aber dann richtig heftig), im Gegenzug sind die Beiträge 100%ig zweckgebunden (also keine beitragsfremden Leistungen mehr).

    Sollte tatsächlich mal zuviel Geld in der Kasse sein (so wie in den Rentenkassen während der Wirtschaftswunderjahre) müssen eben die Beiträge gesenkt und nicht die Überschüsse verjubelt werden.

    Und keine Ausnahmeregelungen für niemanden, auch nicht für Selbständige, Privatversicherte, Beamte, usw.

    Hört sich einfach an, ist es eigentlich auch, wird aber schwer umzusetzen sein.

    Zu viele verdienen an unserem jetzigen System mit: die Pharmakonzerne, die privaten Krankenversicherer, die kassenärztlichen Vereinigungen und ihre Klientel, die Krankenkassen selbst nicht zu vergessen, usw.

    Das ist ein Milliardengeschäft und entsprechend fleißig wird die Lobbyarbeit sein.

    Also wird es letztendlich kommen wie immer:

    ich werde mehr Geld für weniger Leistung bezahlen und soll mich dann für diese tolle Reform wahrscheinlich auch noch bedanken.

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