Linktipps vor dem Anpfiff

In 2 Stunden ist Anpfiff, danach gibbet einen Podcast, bis dahin was zu lesen: Inwieweit PR-Kampagnen Politik machen, wird am Beispiel Todessteuer in den USA deutlich. Der ASozialdemokrat Kurt Beck rudert zurück: «Die Welt» habe seine Ausführungen in dem Interview in verfälschender Weise verkürzt wiedergegeben. Wem will der *zensiert* das denn erzählen. JEDES Interview wird gegengelesen, redigiert, etc. — da ist nichts mit verfälschen. Aber passend dazu: 17 Mrd. Euro Umsatzsteuerhinterziehung, die Anzahl der Steuerprüfer wird reduziert, Lehrmittelfreiheit für Arbeitslose soll in NRW gestrichen werden. Unsere Damen und Herren vom Verdummungs-TV haben ein Problem: Die Sendungen sind öder als Schröder — wie gut, dass sich bei solchen *zensiert* mein Mitleid in Grenzen hält. Hat man eigentlich irgendwo in den etablierten Medien gelesen, dass unsere Kanzlerin Mord toll findet? Last but not least: Wolfgang Lieb’s Referat: Studiengebühren ? und dann?

Nachtrag:

Provokateur erklärt auf dem g:b den Begriff Missbrauch, völlig ohne Polemik, so wie er im Amtsdeutsch verstanden wird — eine völlig andere Wahrheit, wie uns die RegierungsMainstreamblätter SPIEGEL & Co. erzählen wollen.

2 Antworten zu “Linktipps vor dem Anpfiff”

  1. Oli sagt:

    Das war ein Testballon von Beck, wie weit er gehen kann. Je größer die asoziale Rückmeldung beim debilen Volk, um so größer der soziale Kahlschlag. Gleiches Prinzip bei den rechten Äußerungen vieler Politversager.

  2. Grainger sagt:

    Die Berufsbezeichnung Politiker wird für mich mehr und mehr zu einem Schimpfwort.

    Und das der Herr Beck falsch zitiert oder verstanden worden ist kann man ja nun glauben oder auch nicht (ich bin icht so besonders gutgläubig), beliebt ist ja nach verbalen Tritten ins Fettnäpfchen auch immer die Behauptung «man habe das nicht so gemeint».

    Vielleicht sollten unsere Damen und Herren Politiker endlich mal lernen sich so auszudrücken das man sie gar nicht erst falsch verstehen kann oder wahlweise auch das zu sagen was sie meinen.

    Und wenn sie das nicht können sollen sie sich eben einen anderen Beruf suchen.

RSS-Feed abonnieren