Links en masse

Nein diesmal nichts aktuelles, sondern Links von dauerhaftem Wert ob nun für Geek, Nerd, Normalo, Frau, Mann, whatever. Nerd mag vieles kennen, Normalo mag vielleicht abgeschreckt werden, aber es lohnt sich gerade für letzteren und vielleicht kann irgendein Nerd auch noch etwas neues entdecken.


Auf FAQs.org bekommt man das was der Name verspricht, FAQs. Egal zu welchem Thema, man findet tausenderlei Infos, hübsch aufbereitet, weitaus älter als Wikipedia & Co. Auf den Seiten der FH Aschaffenburg hingegen findet man nur EDV-Krempel, dafür aber tatsächliche Grundlagen, zwar von 1999, aber in der Regel immer noch topaktuell.

Eric Raymonds Homepage hingegen bietet nicht nur Grundlagen für diverse Computer-spezifische Thematiken, sondern auch Schriften zu Themen die die Bindung Mensch/Computer/Internet beinhalten oder auch das bekannte Hacker-Jargon-Lexikon. Etwa in die gleiche Richtung geht Greg Leheys Homepage, ein wenig Unix, ein wenig Grundlagen und Bier brauen 😀

Wer sich hingegen abseits der Technologie historisch wappnen möchte, sollte einmal das Erlanger Historicum besuchen. Bessere Ressourcen für die historischen Wissenschaften existieren im deutschsprachigen Raum nicht. Und wer sich wirklich einmal über das Judentum informieren möchte, abseits von debilen Stammtischen, der wird bei talmud.de und hagalil.com fündig.

Zurück zur Technik, das W3C kennt jeder? World Wide Web Consortium, diese Vereinigung macht die Standards und bietet auch diverse Hilfen bzw. Validationshilfen an. Sollte man nutzen, denn oft ist es nicht nur der Browser der herumspinnt.

Mein Gebiet, die Archäologie, darf natürlich auch nicht fehlen 😉 da beginne ich mal mit Texten zum Neolithikum auf der jungSteinsite, gehe weiter zum Mythweb, das auf recht amüsante Weise die griechische Götterwelt näher bringt und ergänze dies noch mit dem THEOI Projekt, das den Pantheon noch weitaus feiner erklärt. Nicht zu vergessen das Archnet, so Project Perseus, die beide extensive Informationen zur Archäologie weltweit liefern. Dann existiert da auch noch ein deutsches Angebot, Archäologie Online, listet zwar viel, aber das meiste davon stammt auch aus dem englischsprachigen Raum, in Deutschland ist man halt noch nicht so weit mit neuen Technologien in diesem Bereich bzw. dem Mittel freier Content. Last not least darf dabei natürlich das Asterix Archiv nicht fehlen 😉

Apropos freier Content, spezielle Themen, in der Regel zu allen Bereichen, findet man bei den diversen Hochschulschriften quer durch Republik, auf allen Unis und FHs wird gesucht. Zwar teils recht speziell, aber selbst für den Privatbereich oft genug tauglich und gar viele Studenten kennen diese Möglichkeit überhaupt nicht.

Schon vor einiger Zeit erwähnt ich die Rezeptdatenbank der Uni Kaiserslautern, eine geballte Ladung Rezepte aus aller Herren Länder. Guten Appetit.

Haperts mal an der Übersetzung? dict.leo.org schafft Abhilfe, im Bereich Englisch und Französisch. Etwas ähnliches existiert auch an der TU Chemnitz, Beolingus, beide in Kombination unschlagbar. Wenns hingegen an der deutsche Sprache scheitert bzw. insbesondere der neuen deutschen Rechtschreibung, der sollte einen Blick auf die Dudenseite werfen.

Freier Content ist heute in aller Munde, aber viele wissen gar nicht so recht was das alles bedeutet bzw. wie, wo, welche Lizenz anwendbar ist, da hilft Opensource.org ab bzw. der hauseigene Link zur Erklärung der CC Lizenz, ein Buch gegen Softwarepatente, Falks Blog, der sich speziell mit freiem Content im Bereich Musik auseinandersetzt oder auch allgemein die Gulli News, die über freien Content bzw. die Gängelung des Käufers berichten. Das man viele dieser Dinge bei Wikipedia erklärt bekommt, brauche ich wohl nicht mehr großartig zu erwähnen 😉

Thema Sicherheit, sicherlich ein Thema das man heutzutage nicht mehr vernachlässigen darf. Kleine Grundlagen findet man am Rechenzentrum München, die Hoax Seite der TU Berlin ist auch recht interessant, dreht es sich doch hier um Viren die gar keine sind. Das CERT ist die Profiseite für alle sicherheitsrelevanten Dinge, darf also schon mal gar nicht fehlen, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik tut sein übriges dazu im deutschsprachigen Raum mit vielerlei nützlichen Dokumenten. Und wenn ich dieses Thema schon anschneide, dann darf auch rabenhorst nicht fehlen, der schon recht lange Informationen zu all diesen Bereichen liefert, nicht nur informativ, sondern auch lesenswert.

Noch etwas für mich zur Archivierung, falls ich mal wieder zum Basteln komme 😉 die Kabel-FAQ, essentiell für alle Verbindlichkeiten bzw. das Kompendium von ELKO, alles was Elektroniker begehrt. Und die Leute, die irgendwie viel mit Netzwerken involviert sind, sollten hier auf dieser Seite auf ihre Kosten kommen.

Recht im Internet, das Werk schlechthin, topaktuell gehalten und gratis — wurde schon oft bei uns erwähnt, kann man aber gar nicht oft genug machen 😀

Ist das alles? Nein bei weitem nicht, ich habe noch ein paar hundert Bookmarks mit interessanten Links, aber man möchte ja auch keinen erschlagen und außerdem brauchts noch Stoff für die kommenden Monate 😉

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