Liebes Upload-Magazin

Ich habe bis jetzt nicht viel mit Euch zu tun gehabt, Ihr habt mich schicht und einfach nicht angesprochen — Ihr lebt mehr oder weniger auf einem anderen Planeten wie meinereiner. Ihr könnt aufatmen, wie es schon manch anderer Blogger getan hat 😀 oder Euch mal überlegen, wieso Ihr bei einem Teil Eurer Zielgruppe nur Kopfschütteln hervorruft. Via Rivva bin ich gerade auf Euer neues Magazin aufmerksam geworden — Mit Bloggen Geld verdienen. Das ist ja mal richtig spannend, innovativ und noch nie dagewesen, etwas völlig Neues. Und was soll ich sagen — vielleicht ahnte ich schon, was kommt, als ich auf den Link geklickt habe. Gleich der nachfolgende Screenshot zeigt, wie wenig ich an Eure redaktionelle Unabhängigkeit glaube.

Upload-Magazin Werbung

Entschuldigt mal bitte, aber das ist doch nicht Euer ernst, oder? Dieser meiner Meinung nach arrogante und unsympathische Schnösel da ist eine Sache — aber neben dem eigenen Magazin, welches das Thema Mit Bloggen Geld verdienen hat, eben genau passend einen Werbeanbieter einzublenden, der Bloggern eben das Geldverdienen anbietet, ist dreist, unverschämt, unglaubwürdig und lässt mich nicht wirklich an Eure redaktionelle Glaubwürdigkeit glauben. Das hat ungefähr die Qualität, als würde VW innerhalb eines Artikels in einem Automagazin werben, in dem der neue Golf vorgestellt wird. Das geht gar nicht und ruft bei mir einfach nur ein Lachen hervor. Oder soll das ganze vielleicht nur große Selbstironie sein, dann verzeiht, dann habe ich das nicht verstanden. Das sind Dinge, die gehen einfach nicht. Sollten Blogs nicht ursprünglich mal etwas anderes sein, wie die gekauften etablierten Medien? Aber gut, das Thema ist ja auch schon an anderer Stelle durch. Zu den restlichen Partner gilt im Übrigen dasselbe, das sind Dinge — okay, ihr habt es hoffentlich vernommen.

Und eigentlich wollte ich ja Eure Seite schon wieder schließen — doch da fiel mir auf, dass in Eurem Magazin Raphael vom onezblog zu Wort kommt, den ich eigentlich sehr gerne lese — und zu Eurem Pech ist sein Artikel bei Euch im Magazin mehr oder weniger schon wieder obsolet. Auch da konnte ich mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Nun denn, hab ich mir gedacht, lade Dir doch das Magazin einfach mal runter. Gesagt, getan, doch halt — ging dann doch nicht. Richtig modern, innovativ, noch nie dagewesen, etwas völlig Neues verlangt Ihr mit einer hanebüchenden Begründung — wenn Du bei einem Kiosk draußen im Zeitschriftenständer ein interessantes Magazin entdeckst, gehst Du ja auch rein, um es zu kaufen — eine Zwangsregistrierung. Mensch — die Foren, die nur per Registrierung zu lesen sind, sind schon vor Jahren bei mir aus den Favoriten geflogen. Ist das jetzt wieder modern, oder wollt Ihr einfach nur eMail-Adressen sammeln? Sorry, aber hier werden meines Erachtens schon für einen eventuellen Exit Argumente gesammelt.

Aber wie das so ist, liebes Upload-Magazin, so mancher Leser ist ja ein pfiffiges Kerlchen. So auch ich. 😀 Und so habe ich mal geschaut und gesehen, dass Eure erste Ausgabe per Direktdownload (DDL) zu haben ist. Ein Blick auf die URL, und wieder dieses Lächeln im Gesicht, aus 001 mache 002 und schon konnte ich auch das aktuelle Magazin, die Nummer 2, per DDL runterladen. Das ist schon professionell, und das ist jetzt kein Scherz auf Eure Kosten, da meine ich mich mit. Nein, okay — wenn Ihr schon eMail-Adressen sammeln wollt, und selbst mit Werbung Geld verdienen wollt, dann packt das auch professionell an, okay? Schaut mal, soll ich jetzt wirklich noch in dieses PDF-File schauen, nachdem ich diese Werbung gesehen habe, nachdem ich von dieser unsäglichen Pflichtregistrierung gelesen habe und nachdem ich dann mit einfachen Mitteln doch zum DDL kam?

Ärgert Euch nicht zu sehr, ich meine das auch nicht allzu ernst, doch wenn ich Mit Bloggen Geldverdienen lese, oder gar Werbung in Blogs, dann tritt erstmal der Pawlowsche Reflex ein. 😀 Aber wie Raphael in seinem Artikel für Euch schon geschrieben hat, sind wir hier auf F!XMBR durchaus in der Lage, zu differenzieren. 😉 Ihr seid die Profis, Ihr lernt auch noch dazu. Schafft die Zwangsregistrierung ab, wählt Eure Werbepartner mit viel mehr Bedacht aus und gebt das Magazin gleich mit Erscheinen zum DDL frei — vielleicht sogar mit Creative Commens-Lizenz? Wenn ich nämlich im Impressum lese, was da alles urheberrechtlich geschützt ist, hab ich schon keine Lust mehr, mich mit Euch inhaltlich näher zu befassen, dann schalte ich schon ab.

Liebes Upload-Magazin — das war es nicht wirklich, und das, ohne dass ich mir Eure Texte näher angeschaut habe. 😉

32 Antworten zu “Liebes Upload-Magazin”

  1. Jan sagt:

    Vielen Dank für die Kritik. Über die Frage der passenden Werbekunden habe ich mir im Vorfeld auch so meine Gedanken gemacht: «Eine Sache bereitet mir im Zuge dessen ein wenig Kopfzerbrechen: Da Anzeigen und Inhalt so gut zusammenpassen, wird es natürlich passieren, dass die Werbekunden auch im redaktionellen Teil vorkommen. Links zu vermieten ist beispielsweise eine interessante Einnahmequelle. Ich möchte auf Informationen dazu nicht verzichten, nur weil LinkLift eine Anzeige schaltet. Zugleich lasse ich mir von den Werbkunden aber nicht in die Inhalte reinreden. Ob mir und uns der Spagat zwischen Kommerz und Unabhängigkeit am Ende gelingt, ist eine spannende Frage. Auf Reaktionen dazu bin ich gespannt.» Siehe: http://upload-magazin.de/.….?p=581

    Insofern: Vielen Dank für diese Reaktion. Findest Du den Artikel im Magazin übers Link vermieten denn nicht korrekt?

    Und was den direkten Download angeht: Ich habe nicht vor, allzu viel Energie darauf zu verschwenden, so etwas zu verhindern. Warum auch? So professionell Dir das Magazin in mancherlei Hinsicht erscheinen mag, ist es doch ein Freizeitprojekt aller Beteiligten. Wozu dann trotzdem die Anmeldung? Weil sie aus meiner Sicht zu einem solchen Magazin dazu gehört, auch wenn es nach Feierabend entsteht. Jede Zeitung und jede Zeitschrift hat ihre Abonnenten. Und wer kein Abo will, der findet eben einen anderen Weg.

    Tatsächlich habe ich übrigens darüber nachgedacht, ob ich Dich für das Magazin ansprechen soll. So richtig rangetraut habe ich mich nicht — das sage ich mal ganz offen. Wir hatten auch ein Streitgespräch zwischen einem Befürworter und einem Gegner in Arbeit. Leider ist es nicht mehr rechtzeitig fertig geworden. So gesehen ist das Magazin leider einseitiger geworden, als ich mir gewünscht hätte.

    Mir war es bei dem Magazin jedenfalls wichtig, einigermaßen realistisch an die Sache heranzugehen. Und zu dem, was ich darin über die Verdienstmöglichkeiten geschrieben habe, kann ich problemlos stehen: Für die meisten gibt es keine. Und wenn es doch welche gibt, dann muss man oft an anderer Stelle Kompromisse eingehen. Ob man das will, muss wieder jeder selbst entscheiden. Ich wollte das aber gern einmal aufzeigen, jenseits der Reichtumsversprechen, die man an anderer Stelle serviert bekommt.

  2. Jan sagt:

    Ah, jetzt weiß ich erst, was Du mit direktem Download meinst. Es ist doch zu früh für mich 😉 Der Kollege hat mir nämlich gerade gemailt, dass er die Dateien aufgrund des Artikels da weggenommen hat. Naja, kann ich verstehen.

  3. BlackVivi sagt:

    Find’ Leute, die nur Bloggen weil sie Geldgeil sind… wirklich sehr zum kotzen. Wirklich. Ich blogge weil ich’s toll finde. Der Gedanke, dass jemand liest, was ich schreibe… Ist für mich das größte Geschenk. Und so geht’s den Leuten von F!XMBR doch auch! Naja… aber wenn ich dann diese SEO Bewegung sehe oder «TIPS ZUM RICHTIGEN BLOGGEN» und sowas… Krieg ich das kalte Kotzen.

    Vielleicht denk ich auch viel zu einseitig und blöd und bin einfach nicht intelligent genug um mit Bloggen Geld verdienen zu wollen…

  4. Chris sagt:

    Zugleich lasse ich mir von den Werbkunden aber nicht in die Inhalte reinreden. Ob mir und uns der Spagat zwischen Kommerz und Unabhängigkeit am Ende gelingt, ist eine spannende Frage.

    Hallo Jan, darum gehts dann gar nicht mehr, ob ich Dir glaube oder nicht. Ich kann das vielleicht erkennen, beurteilen bei Jemanden, den ich schon lange lese, aber nicht bei Leuten, die ich das erste Mal lese. Zudem riecht es schlicht und ergreifend anrüchig. Ob nun das Ziel, wir bleiben unabhängig da erreicht wurde, oder nicht — das sind Dinge, die gehen IMHO nicht, wie ich oben bereits schrieb, Blogs wollen doch anders sein, als die PR-Dinger etablierter Medien. Wenn ich das sehe, schalte ich schon auf einen anderen Kanal — zumindest bei Leuten, die ich nicht kenne. Die Artikel selbst innerhalb des Magazines habe ich gestern nur überflogen.

    Leider ist es nicht mehr rechtzeitig fertig geworden. So gesehen ist das Magazin leider einseitiger geworden, als ich mir gewünscht hätte.

    Die Kritik kommt sicherlich noch dazu, wenn man sich die einzelnen Texte anschaut. Eine Sache dazu noch — ob das entsprechend angesprochen wurde, habe ich gesten beim Überfliegen nicht gesehen. Die rechtlichen Folgen, und auch wenn man nur einen Euro (regelmäßig) verdient, wurden die denn mal direkt, explizit, eindringlich in einem Artikel angesprochen?

    Viele Blogger sind sich gar nicht bewusst, in welche rechtliche Gefilde sie sich begeben — für eine Handvoll Dollar… 😉

    Zu den Direktdownloads: Ahja, der Kollege war schuld, warum ich die Verlinkung aus dem Artikel genommen habe. *g* Change 001 to 002 bleibt trotzdem bestehen — natürlich fein, wenn Ihr sagt who cares. Gruß Chris

    Vielleicht denk ich auch viel zu einseitig und blöd und bin einfach nicht intelligent genug um mit Bloggen Geld verdienen zu wollen…

    @BlackVivi: Ja, die Wehmut kommt auch ab und zu bei uns abends auf — wenn man bedenkt, dass wir hier Monat für Monat bares Geld verschenken. 😉

  5. Falk sagt:

    Wieso Geld verschenken? Freiheit hat immer seinen Preis.

  6. Falk sagt:

    Nachtrag noch: Die Werbeanzeigen beim Upload-Magazin sind mir bisher gar nicht aufgefallen. Ich sollte wohl mal wieder eine Rundreise im Netz ohne Adblocker machen?

  7. Chris sagt:

    Hehe, frag mich nicht, warum — aber da ist wohl eine Feinjustierung von Proxomitron fällig. 😀

  8. Chris sagt:

    Freiheit hat immer seinen Preis.

    Oder so, danke Falk. :)

  9. Jan sagt:

    Die rechtlichen Folgen, und auch wenn man nur einen Euro (regelmäßig) verdient, wurden die denn mal direkt, explizit, eindringlich in einem Artikel angesprochen?

    Na klar: Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat ab Seite 29 einen eigenen Artikel zu Steuer und Rechtlichem. Geht mit Gewerbeanmeldung los und hört mit Markenrecht wieder auf 😉

  10. Chris sagt:

    Da für mich uninteressant, habe ich das beim Überfliegen wohl überlesen… *g*

  11. Johannes sagt:

    Frage: Wieso kann ich nicht bloggen weils mir Spaß macht, und TROTZDEM damit Geld verdienen? Und trotzdem interessante Sachen schreiben? Und trotzdem nicht «nur wegen dem Geld» bloggen, sondern Geld verdienen WEIL man einfach so drin in seinem Projekt ist, dass die Qualität des Inhalts einfach «Geld wert» ist?
    Weiß nicht woran da das Problem sein sollte.
    Ich blogge auch nur aus Spaß, wenns mich nerven würde und nur aus Finanzgründen wäre würd ich mir die Mühe nicht machen, denn mein Stundenlohn als Werkstudent rechnet sich in der Hinsicht mehr.
    Aber kann mir mal jemand erklären was daran schlimm ist, wenn ich (wie in meinem Fall) eine Musikseite mit verschiedensten Artikel habe, und zwischendrin mal ein Amazon-Link? Das NÜTZT doch allen Beteiligen.

    Und übrigens: Dafür dass ihr hier ein Voltaire-Zitat stehen habt («Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige. (Voltaire)») seid ihr ein klein wenig intolerant was die Praktiken anderer Leute angeht. Mag natürlich sein dass euch das nicht stört…

  12. Chris sagt:

    Johannes, Du hast den Thematik des Artikels nicht im Ansatz erfasst — bitte das nächste Mal erst lesen und dann antworten. Deine Antwort hat schlicht und ergreifend nichts mit dem Artikel zu tun. Und zu sowas wie Amazon-Links oder Google-Werbung haben wir uns auch schon geäussert.

  13. Johannes sagt:

    Naja, im Prinzip antworte ich direkt auf den Kommentar von BlackVivi.

    Und ich kann gerne nochmal auf meinen Kommentar oben und auf den Artikel bezug nehmen, nämlich: Wenn jemand sich so viel Mühe macht und ein durchaus umfangreiches, Magazin mit vielen Features, gutem Layout und interessanten Inhalten kostenlos anbietet, dann ist es nur verständlich dass er nicht geringe Kosten hat und sich Gedanken über die Finanzierung machen muss. Wenn man z.B. den Artikel über LinkLift liest, merkt man aber dass das dem Inhalt qualitativ keinen Schaden zufügt, da diese Services durchaus kritisch dargestellt werden. Und genau das meine ich: Wenn der Inhalt stimmt, sollte man auch akzeptieren können dass derjenige auch seine Kosten reinholen muss, die er durch nicht unerheblichen Aufwand einfach hat.

  14. Falk sagt:

    Johannes, ich bezweifel immer noch die These, dass ein Magazin oder ein anderes Medium *mit* Werbung wirklich und immer 100% neutral den Werbepartnern gegenübersteht. Und wenn es allein das kurze Zurückzucken beim Schreiben ist, wenns um diese Thematik geht. Wirklich frei bist du nur, wenn du dein eigenes Ding ohne fremde Hilfe in jedweder Form durchziehst. Das meinte ich oben mit dem «Freiheit hat seinen Preis».

  15. Johannes sagt:

    Freiheit muss man sich erstmal leisten können, und damit meine ich: Nicht jeder kann sich den Luxus erlauben, mehrere Stunden täglich einer Beschäftigung nachzugehen, nur weil sie ihm Spaß macht. Wer außerhalb vom Bloggen ein ordentliches Einkommen und genug Zeit hat, ist zu beneiden. Die meisten können den einen oder anderen Affiliate-Euro gut gebrauchen — ohne deswegen gleich pauschal ihre Seele zu verkaufen.
    Ich schreib auch was ich will und habe Werbung auf meiner Seite. Eher läuft es so: Werbung die ich nicht unterstützenswert finde habe ich auch nicht auf der Seite. Dann bin ich mit mir im Reinen und brauch auch nie «Zurückzucken».

  16. Falk sagt:

    Ich weiss ja nicht, wie du von «sich Freiheit leisten können» auf Luxus kommst. Denn Freiheit hat kein Luxus zu sein, sondern ist ein grundlegendes Bedürfnis. Eventuell heisst in meinen Augen «sich leisten können» auch «Entbehrunge auf sich nehmen» und eben nicht jeden Scheiss mitzumachen, nur weils die Geldbörse beruhigt.

  17. Johannes sagt:

    Ich meine nicht Luxus im materiellen Sinne, sondern in dem Sinne dass man sich in Lebensumständen befindet, in denen man genug Freizeit hat, um einem kreativen Hobby ( = Blog) nachgehen zu können.
    Und zum Thema «Geldbörse beruhigen»: Webspace kostet Geld. Kostenloser Webspace ist kein Argument, denn der trägt IMMER in irgend einer Form Werbung des Anbieters — und Werbung zu machen ohne selbst was davon zu haben ist ja noch viel dümmer als sich zu «verkaufen», meiner Meinung nach. Also, Webspace kostet Geld: Warum nicht wenigstens dieses Geld wieder reinholen? In öffentlichen Verkehrsmitteln hängt übrigens auch Werbung, damit die Kasse der Stadtwerke für die wichtigen Dinge der Verkehrsmittel, nämlich Sauberkeit, Qualität, Pünktlichkeit nicht unnötig belastet ist. Ich weiß, weit hergeholtes Beispiel, aber Werbung per se schlecht zu finden ist ein bisschen naiv. Und andere belästigen weil sie Werbepartner haben (ohne den Inhalt wirklich zu begutachten) ist nicht naiv, sondern… sehr pauschalisierend intolerant. Gute Nacht.

  18. Falk sagt:

    Webspace kostet Geld.

    Ist für mich ein Bullshit-Argument. Schon immer gewesen und wirds immer sein. Und woraus schliesst du letztendlich, dass *ich* Werbung per se ablehne?

    Und zum Thema öffentliche Werbung und wie *ich* diese empfinde (nämlich prinzipiell störend) brauchen wir uns beim obigen Ursprungsthema glaub nicht unterhalten, das wäre Offtopic.

  19. Falk sagt:

    Nachtrag: Was ich von Toleranz halte, sag ich jetzt hier besser nicht.

  20. Oliver sagt:

    >In öffentlichen Verkehrsmitteln hängt übrigens auch Werbung, damit die Kasse der Stadtwerke für die wichtigen Dinge der Verkehrsmittel, nämlich Sauberkeit, Qualität, Pünktlichkeit nicht unnötig belastet ist.

    Ja wissen wir … und?

    >aber Werbung per se schlecht zu finden ist ein bisschen naiv.

    Nein eine Logik hinein definieren zu wollen ist per se naiv.

    Warum? Nun die öffentlichen Verkehrsmittel werden massiv durch Steuergelder gedeckelt, die Werbung wiederum wird teuer bezahlt von den einzelnen Herstellern. Und dieses Geld zahlt der Konsument mittels Kauf der jeweiligen Produkte, selbst wenn er nie im Leben die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt.

    Werbung ist also immer eine Milchmädchenrechnung zu Ungunsten des Konsumenten. Die Krämerseelen die sich als Mittelsmänner verdingen leben also im Prinzip von der Dummheit der Konsumenten.

  21. Chris sagt:

    Johannes, mal ne Frage: Sollen wir Dich hier ernst nehmen — wo Du an anderer Stelle Dich feiern lässt, dass Du Dich traust hier zu kommentieren und dass sogar Dein Kommentar freigeschaltet wurde? Ich glaube nicht, oder?

  22. Jan sagt:

    Um mein Ein– und Auskommen braucht Ihr Euch keine Gedanken zu machen 😉 Da man ja vom Schreiben leben kann, so lange das Geschriebene auf Papier gedruckt und nicht etwa im Internet veröffentlicht wird, ist das kein Problem.

    Ich brauche den Werbekunden LinkLift somit nicht zum Überleben. Aber ich freue mich trotzdem sehr, dass ich ihn gewonnen habe. Es zeigt, dass da vielleicht «was geht» und auch kleine und kleinste Projekte eine Chance haben. Und das gehört zu den vielen Dingen, die ich mit UPLOAD ausloten und ausprobieren will.

    Und ich freue mich, dass der Artikel übers Link vermieten trotz dieses Sponsors so geblieben ist, wie er war. Dass die Nähe von Redaktion und Werbung problematisch sein könnte, habe ich ja, wie oben verlinkt, selbst geahnt. Insofern ist jede Rückmeldung dazu sehr willkommen.

  23. […] bedeutet. Es handelt sich um ein Linklift-Plugin. Linklift, da war doch gerade erst was — genau im Upload-Magazin. Schön fein, mit Ref-Id wird den Leuten Werbung gleich mitgeliefert, und wenn es nur für […]

  24. Johannes sagt:

    Chris: Vielleicht solltest du dir lieber Gedanken machen ob ich dieses Blog ernstnehme, wenn ich diese Zitate zum Thema SEO und «was ist eigentlich ein H1-Tag» lese, kann man mich meinetwegen genausowenig ernstnehmen, wie ich solche Aussagen angemessen finde. (die dazu führen dass ein Kommentator mit einem berechtigten Einwand gesperrt wird.)
    Du kannst dich auch gerne mal fragen ob F!XMBR nach außen als restriktive, kritikfeindliche Eigenbrötler dastehen will. Das ist jetzt nicht meine Aussage, aber du hast ja anscheinend selbst schon rumgelesen und Seiten mit solchen Meinungen gesehen. Die leider für mich sehr überzeugend geschrieben waren.
    Aber jetzt sind wir definitiv offtopic.

  25. Chris sagt:

    Johannes, wenn ich darüber nachdenken würde, was andere über mich denken, hätte ich den ganzen Tag viel zu tun. Und ob irgendwelche SEOs und Werber meinen, F!XMBR sei evil, na Gott sei Dank, da können wir nicht allzu viel verkehrt gemacht haben. Die Grenze, die für zu solchen Widerlingen gezogen haben, wirkt. :)

    Und unter uns: Natürlich wusste ich was der H1-Tag ist, was ich nicht wusste, dass er angeblich Einfluß auf Google nimmt. Ich wollte Deinem Kumpel da nur nen verdienten Tritt in den Hintern verpassen und brauchte ne Einleitung… 😀 Und dieser Artikel da von dem Herrn — eindrucksvoller konnte er meinen SEO-Artikel nicht bestätigen. Das Leben ist schön. :)

    Deppenkommentare hatten und werden hier niemals eine Chance haben. Eigentlich ganz einfach. Und wenn man uns vernünftig kommt mit ein wenig mehr als einem lächerlichen Einzeiler, dann sind auch wir zu jeder Schandtat bereit — aber das hast ja sogar Du festgestellt, ne. 😉

  26. Oliver sagt:

    >Du kannst dich auch gerne mal fragen ob F!XMBR nach außen als restriktive, kritikfeindliche Eigenbrötler dastehen will.

    Wer *eigene* Meinung besitzt macht sich immer Feinde. Andere machen auf gut Freund und meucheln hinterrücks via eMail Connections etc. — jeder halt auf seine Art. Uns liegt die offene Art eher …

  27. Falk sagt:

    Um mal den Bogen zum Thema zurückzuschlagen — wenn eine Webseite deutlich als kommerzielles Angebot ausgewiesen ist, hab ich da persönlich kein Problem mit. Genausowenig, wie mit privaten Webseiten, die keinen Kommerz machen. Was mir persönlich extrem stinkt, ist die Tatsache, das unter dem Deckmantel «private» Webseite gnadenlos Kommerz verborgen wird. Und damit mein ich auch die selbsternannten Netzoptimierer und ähnliches. DAS find ich übel, da ich für mich selbst die Themen privat und geschäftlich versuche, soweit wie es geht, auseinanderzuhalten.

  28. Falk sagt:

    Nachtrag: Oder mal als Frage an Jan: Was spricht denn dagegen, wenn du, wie du ja sagst, auf Werbeeinnahmen für das Magazin nicht angewiesen bist, dies völlig ohne Werbung und «Zwangsregistrierung» zu gestalten und zu verbreiten? Eventuell ja noch unter einer freien Lizenz, damit es noch weiter verbreitet werden kann. Ich persönlich seh da jetzt nur, daß ihr Euch aus unerfindlichen Gründen selbst einschränkt.

  29. Oliver sagt:

    @falk, nahezu jeder den ich kenne macht das nur just for fun mit der Werbung 😀

  30. Falk sagt:

    Jetzt wo du das sagst, vielleicht sollte ich mein Geschäft und mein Privatleben nicht mehr so ernst nehmen, dann klappts auch mit der Werbung 😀

  31. Chris sagt:

    Ach, Ihr habt ja keine Ahnung — die Leute müssen das ja machen, weil die Kosten für Webspace & Co. so teuer sind. Das kann sich doch kein Mensch leisten. Wir leben in Zeiten, wo sich kaum ein Mensch eine eigene Homepage leisten kann… 😉

  32. […] das problematisch sein könnte, hatte ich schon im Vorfeld in diesem Artikel öffentlich überlegt. Bei F!XMBR wurde das auch entsprechend diskutiert — leider, ohne die Ausgabe selbst gelesen zu haben. Mich hätte das Urteil noch mehr interessiert, […]

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