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	<title>Kommentare zu: Lieber Jakob Augstein #2</title>
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		<title>Von: Zitat des Tages zu J&#246;rg Tauss und der Kinderpornografie &#187; F!XMBR</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-32509</link>
		<dc:creator>Zitat des Tages zu J&#246;rg Tauss und der Kinderpornografie &#187; F!XMBR</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 18:52:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Richtung gehenden Artikel vom Spiegelfechter eingekauft hat, ist indes keine &#220;berraschung. Mein erster Eindruck war korrekt. Ich w&#252;rde mich freuen, wenn J&#246;rg Tauss im Rahmen seiner T&#228;tigkeit und Recherche [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Richtung gehenden Artikel vom Spiegelfechter eingekauft hat, ist indes keine Überraschung. Mein erster Eindruck war korrekt. Ich würde mich freuen, wenn Jörg Tauss im Rahmen seiner Tätigkeit und Recherche […]</p>
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	<item>
		<title>Von: Medienjunkie: Ich freu mich auf den (nächsten) Freitag</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31976</link>
		<dc:creator>Medienjunkie: Ich freu mich auf den (nächsten) Freitag</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 13:53:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] er die Zeitung führen will, hat Eigentümer Augstein neulich bei den Kollegen von FIX!MBR in einem Kommentar erläutert. Und das klang mMn auch schon ziemlich vielversprechend. Und da es auf der bisher eher [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] er die Zeitung führen will, hat Eigentümer Augstein neulich bei den Kollegen von FIX!MBR in einem Kommentar erläutert. Und das klang mMn auch schon ziemlich vielversprechend. Und da es auf der bisher eher […]</p>
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	<item>
		<title>Von: annalist</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31965</link>
		<dc:creator>annalist</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 23:24:37 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Was hat die Finanzkrise mit der Blogosphäre zu tun?...&lt;/strong&gt;

In drei Wochen findet in Berlin eine Veranstaltung der Linken Medienakademie statt: Das Comeback der &#220;berzeugungen. Ich bin eingeladen, mit vier (Ex-)ChefredakteurInnen von Zeitungen &#252;ber das Verh&#228;ltnis zwischen linken Medien und der Fin...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was hat die Finanzkrise mit der Blogosphäre zu tun?…</strong></p>
<p>In drei Wochen findet in Berlin eine Veranstaltung der Linken Medienakademie statt: Das Comeback der Überzeugungen. Ich bin eingeladen, mit vier (Ex-)ChefredakteurInnen von Zeitungen über das Verhältnis zwischen linken Medien und der Fin…</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Von Mir Nix &#38; Dir Nix &#187; Blog Archiv &#187; Man kann ihn mögen…</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31937</link>
		<dc:creator>Von Mir Nix &#38; Dir Nix &#187; Blog Archiv &#187; Man kann ihn mögen…</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 12:34:42 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Lieber Jakob Augstein :: Eine Diskussion zum [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Lieber Jakob Augstein :: Eine Diskussion zum […]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lothar Lammfromm</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31933</link>
		<dc:creator>Lothar Lammfromm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 22:48:51 +0000</pubDate>
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		<description>Wir sollten uns die Wörter nicht stehlen lassen. Und schon garnicht von Klientelisten oder dem in der Politik aktiven Lobbyisten-Gewürge. Nicht zuletzt: Jedes Mal, wo man von rechts&quot;liberal&quot; schreibt, da dringt ein spitzer Pfeil ins pseudoliberale Fleisch.

Einer mit Widerhaken.

(Chris, was Deinen Sprachgebrauch betrifft, da bin ich selbstredend liberal - ich mache nur Vorschläge ;-) )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sollten uns die Wörter nicht stehlen lassen. Und schon garnicht von Klientelisten oder dem in der Politik aktiven Lobbyisten-Gewürge. Nicht zuletzt: Jedes Mal, wo man von rechts«liberal» schreibt, da dringt ein spitzer Pfeil ins pseudoliberale Fleisch.</p>
<p>Einer mit Widerhaken.</p>
<p>(Chris, was Deinen Sprachgebrauch betrifft, da bin ich selbstredend liberal — ich mache nur Vorschläge <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Politikmaschine &#187; BetaTest: der neue Freitag</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31931</link>
		<dc:creator>Politikmaschine &#187; BetaTest: der neue Freitag</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 22:21:11 +0000</pubDate>
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		<description>[...] komme ich bis hierher zu einem insgesamt positiven Ergebnis, im Gegensatz zum sehr lesenswerten F!XMBR , der gute Kritik geäußert hat und auf die Jakob Augstein auch schon persönlich geantwortet hat. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] komme ich bis hierher zu einem insgesamt positiven Ergebnis, im Gegensatz zum sehr lesenswerten F!XMBR , der gute Kritik geäußert hat und auf die Jakob Augstein auch schon persönlich geantwortet hat. […]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31927</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 21:41:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31927</guid>
		<description>Den letzten Satz würde ich sogar unterstreichen. Jedoch wirst du mir überlassen müssen, was ich schreibe und was nicht. Das wäre ja noch schöner. [Leserbeschimpfung hier nach Wahl einsetzen] ;-) Unsere Gesellschaft, die Politik, die FDP hat das Wort liberal aber genau dahin gebracht, wo es heute ist. Sprich: Es hat sich genau dahin entwickelt, wo ich es (im Moment) sehe.

Du wirst mir zustimmen, dass es mit dem Wort Sozialdemokratie ähnlich ist. Da bewerten wir ja auch den Ist-Zustand. ;-)

Sprich: Nicht wir missbrauchen die Wörter für unsere Kritik. Der Ball liegt im Spielfeld der Politiker. Die Worte sind nur noch Phrasen der Politik, keine WERTE mehr, wie es früher mal der Fall war. That&#039;s the point.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den letzten Satz würde ich sogar unterstreichen. Jedoch wirst du mir überlassen müssen, was ich schreibe und was nicht. Das wäre ja noch schöner. [Leserbeschimpfung hier nach Wahl einsetzen] <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Unsere Gesellschaft, die Politik, die FDP hat das Wort liberal aber genau dahin gebracht, wo es heute ist. Sprich: Es hat sich genau dahin entwickelt, wo ich es (im Moment) sehe.</p>
<p>Du wirst mir zustimmen, dass es mit dem Wort Sozialdemokratie ähnlich ist. Da bewerten wir ja auch den Ist-Zustand. <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sprich: Nicht wir missbrauchen die Wörter für unsere Kritik. Der Ball liegt im Spielfeld der Politiker. Die Worte sind nur noch Phrasen der Politik, keine WERTE mehr, wie es früher mal der Fall war. That’s the point.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lothar Lammfromm</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31924</link>
		<dc:creator>Lothar Lammfromm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 21:27:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31924</guid>
		<description>Zwischen &quot;links-liberal&quot; und richtig linksliberal bestehen erhebliche Unterschiede...

P.S.
Ich teile viele Sichtweisen von Chris. Manchmal sogar alle. Und gerade darum. Darum? Ja, zum Beispiel darum bezeichne ich die rechtsliberale Einheitsfront mitunter auch als: neo&quot;liberal&quot;.

Ein sich lediglich Wirtschaftsinteressen berücksichtigender FDP-&quot;Liberalismus&quot;, welcher die Mehrheit der Bevölkerung von Freiheitsgütern und auch Wohlstand faktisch auszusperren sucht, beispielsweise durch eine systematische Umverteilungspolitik von unten nach oben, ist kein Liberalismus mehr, sondern lediglich - im Wesentlichen - der Ausdruck der Sonderinteressen von besser- und bestsituierten Kreisen, von Privilegierten, kurzum ein Ausdruck von Klientelismus, noch kürzer: FDP.

&lt;b&gt;Als Linksliberaler ist die FDP für mich keine liberale Partei&lt;/b&gt;, 
egal, wie häufig und egal, wie beharrlich sie dies vorgibt, sondern sie ist lediglich eine Klienteltruppe mit einem dümmlichen politischen Programm - es handelts sich um einen pseudoliberalen politischen Verein, welcher bei jeder sich bietenden Gelegenheit &quot;&lt;i&gt;Steuern runter&lt;/i&gt;&quot; kräht, während er an den Schalthebeln der Macht reinweg Privilegierten- und Konzerninteressen verfolgt - und dies durchaus zum Schaden der Übrigen. Uns.

Insofern möchte ich Chris herzlich darum bitten, aus begrifflichen und inhaltlichen Gründen, das Wort vom Liberalismus für Neo&quot;liberale&quot; und FDP-Klientelisten &lt;i&gt;tunlichst zu unterlassen&lt;/i&gt;! Die [Schimpfwort bitte einsetzen] von der FDP und ihre Lobbyistenfreunde und &quot;bürgerlichen&quot; Politiker-Kumpels in CDUSPD haben es weder verdient, in eine Reihe gestellt zu werden mit den Liberalen im unmittelbaren Gefolge der 1848er Revolution, noch mit solchen, welche gemeinsam mit Linken und der Sozialdemokratie Bürgerrechte erstritten und erkämpft haben.

Kurzum: Neoliberal ist nicht liberal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen «links-liberal» und richtig linksliberal bestehen erhebliche Unterschiede…</p>
<p>P.S.<br />
Ich teile viele Sichtweisen von Chris. Manchmal sogar alle. Und gerade darum. Darum? Ja, zum Beispiel darum bezeichne ich die rechtsliberale Einheitsfront mitunter auch als: neo«liberal».</p>
<p>Ein sich lediglich Wirtschaftsinteressen berücksichtigender FDP-«Liberalismus», welcher die Mehrheit der Bevölkerung von Freiheitsgütern und auch Wohlstand faktisch auszusperren sucht, beispielsweise durch eine systematische Umverteilungspolitik von unten nach oben, ist kein Liberalismus mehr, sondern lediglich — im Wesentlichen — der Ausdruck der Sonderinteressen von besser– und bestsituierten Kreisen, von Privilegierten, kurzum ein Ausdruck von Klientelismus, noch kürzer: FDP.</p>
<p><b>Als Linksliberaler ist die FDP für mich keine liberale Partei</b>,<br />
egal, wie häufig und egal, wie beharrlich sie dies vorgibt, sondern sie ist lediglich eine Klienteltruppe mit einem dümmlichen politischen Programm — es handelts sich um einen pseudoliberalen politischen Verein, welcher bei jeder sich bietenden Gelegenheit «<i>Steuern runter</i>» kräht, während er an den Schalthebeln der Macht reinweg Privilegierten– und Konzerninteressen verfolgt — und dies durchaus zum Schaden der Übrigen. Uns.</p>
<p>Insofern möchte ich Chris herzlich darum bitten, aus begrifflichen und inhaltlichen Gründen, das Wort vom Liberalismus für Neo«liberale» und FDP-Klientelisten <i>tunlichst zu unterlassen</i>! Die [Schimpfwort bitte einsetzen] von der FDP und ihre Lobbyistenfreunde und «bürgerlichen» Politiker-Kumpels in CDUSPD haben es weder verdient, in eine Reihe gestellt zu werden mit den Liberalen im unmittelbaren Gefolge der 1848er Revolution, noch mit solchen, welche gemeinsam mit Linken und der Sozialdemokratie Bürgerrechte erstritten und erkämpft haben.</p>
<p>Kurzum: Neoliberal ist nicht liberal.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Umblätterer &#187; Der Umblätterer 2009: Vorwort des Herausgebers</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31919</link>
		<dc:creator>Der Umblätterer &#187; Der Umblätterer 2009: Vorwort des Herausgebers</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 20:54:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] 7. Bereits nominiert ist zum Beispiel das herrliche Bloggespr&#228;ch zwischen Chris/F!XMBR und Jakob Augstein &#252;ber deaktiviertes JavaScript und die Zukunft des in einer Woche gerelaunchten »Freitag« (Teil&#160;1, Teil&#160;2). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] 7. Bereits nominiert ist zum Beispiel das herrliche Bloggespräch zwischen Chris/F!XMBR und Jakob Augstein über deaktiviertes JavaScript und die Zukunft des in einer Woche gerelaunchten »Freitag« (Teil 1, Teil 2). […]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: phoibos</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31756</link>
		<dc:creator>phoibos</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 22:36:57 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;code&gt;Das ist nun mal unser aller Fluch: Die Zeitalter der Gewissheit sind vorüber. Hierzulande wenigstens.&lt;/code&gt;

ich würde das keineswegs als fluch interpretieren wollen. nichts ist lähmender als gewissheiten. wir wären sämtlich nicht dort, wo wir heute sind, wenn nicht vor uns leute gegeben hätte, die bereits wussten, dass sie nicht wussten. gut ist auch der ansatz, sich nicht mit einem &lt;i&gt;refero relata&lt;/i&gt; zu begnügen, auch der eigene standpunkt, bei aller irrtumsmöglichkeit, ist ein interessanter und macht lektüre so zu etwas spannendem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><code>Das ist nun mal unser aller Fluch: Die Zeitalter der Gewissheit sind vorüber. Hierzulande wenigstens.</code></p>
<p>ich würde das keineswegs als fluch interpretieren wollen. nichts ist lähmender als gewissheiten. wir wären sämtlich nicht dort, wo wir heute sind, wenn nicht vor uns leute gegeben hätte, die bereits wussten, dass sie nicht wussten. gut ist auch der ansatz, sich nicht mit einem <i>refero relata</i> zu begnügen, auch der eigene standpunkt, bei aller irrtumsmöglichkeit, ist ein interessanter und macht lektüre so zu etwas spannendem.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jakob Augstein</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31755</link>
		<dc:creator>Jakob Augstein</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 21:13:28 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage ist doch: 
Was ist die Aufgabe des Freitag in der deutschen Medienlandschaft. Ich habe dazu eine Meinung: Provokant sein. Fragen stellen, die andere schon für beantwortet halten. Nach Machtstrukturen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sich nicht abzufinden mit der Resignation, dass alles so ist, wie es halt sein soll. Dazu stehe ich auch. (So hat das auch Günther Gaus damals gesehen, glaube ich wenigstens.)
Das heisst aber nicht, dass wir die Antworten haben. Sondern dass wir das Forum zur Verfügung stellen und unsere eigenen Ansichten - aber nicht mehr. Eine Zeitung ist eben keine Partei und keine Kirche. Wir wollen Orientierung geben. Das ja. Aber dabei bleiben wir skeptisch. Auch unseren eigenen Überzeugungen gegenüber. 

Das ist nun mal unser aller Fluch: Die Zeitalter der Gewissheit sind vorüber. Hierzulande wenigstens.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist doch:<br />
Was ist die Aufgabe des Freitag in der deutschen Medienlandschaft. Ich habe dazu eine Meinung: Provokant sein. Fragen stellen, die andere schon für beantwortet halten. Nach Machtstrukturen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sich nicht abzufinden mit der Resignation, dass alles so ist, wie es halt sein soll. Dazu stehe ich auch. (So hat das auch Günther Gaus damals gesehen, glaube ich wenigstens.)<br />
Das heisst aber nicht, dass wir die Antworten haben. Sondern dass wir das Forum zur Verfügung stellen und unsere eigenen Ansichten — aber nicht mehr. Eine Zeitung ist eben keine Partei und keine Kirche. Wir wollen Orientierung geben. Das ja. Aber dabei bleiben wir skeptisch. Auch unseren eigenen Überzeugungen gegenüber. </p>
<p>Das ist nun mal unser aller Fluch: Die Zeitalter der Gewissheit sind vorüber. Hierzulande wenigstens.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thersites</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31687</link>
		<dc:creator>Thersites</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 11:04:59 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist doch genau der Punkt: Wenn man sich die Veränderungen beim Freitag &quot;nicht ideologisch&quot; anschaut, sondern pragmatisch und sach-orientiert, so sieht man, dass plötzlich ganz pragmatisch Luxus-Uhren-Anzeigen extrem prominent positioniert werden. Dadurch wird doch ein wichtiges linkes Thema, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Konsumismus&quot;&gt;Konsumismus&lt;/a&gt; nämlich, exakt mit einem der Instrumente des Konsumismus, einer Statusobjekt-Werbung, unterlaufen. Und dazu hat doch Jakob Augstein hier nicht viel gesagt, oder? 
Beim Freitag werden also konkrete Strukturen aufgebaut, die eher, sagen wir: herkömmlich sind, und über die nicht geredet wird, die aber durchaus Auswirkungen auf den Inhalt und die Leseerfahrung des Freitag haben (&lt;i&gt;das&lt;/i&gt; wird klassisch als &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ideologie#Ideologiekritik_im_Marxismus&quot;&gt;Ideologie&lt;/a&gt; bezeichnet) -- und trotzdem möchte man &lt;i&gt;irgendwie&lt;/i&gt; links bleiben.
Natürlich ist das ein spannendes Experiment!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist doch genau der Punkt: Wenn man sich die Veränderungen beim Freitag «nicht ideologisch» anschaut, sondern pragmatisch und sach-orientiert, so sieht man, dass plötzlich ganz pragmatisch Luxus-Uhren-Anzeigen extrem prominent positioniert werden. Dadurch wird doch ein wichtiges linkes Thema, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konsumismus">Konsumismus</a> nämlich, exakt mit einem der Instrumente des Konsumismus, einer Statusobjekt-Werbung, unterlaufen. Und dazu hat doch Jakob Augstein hier nicht viel gesagt, oder?<br />
Beim Freitag werden also konkrete Strukturen aufgebaut, die eher, sagen wir: herkömmlich sind, und über die nicht geredet wird, die aber durchaus Auswirkungen auf den Inhalt und die Leseerfahrung des Freitag haben (<i>das</i> wird klassisch als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ideologie#Ideologiekritik_im_Marxismus">Ideologie</a> bezeichnet) — und trotzdem möchte man <i>irgendwie</i> links bleiben.<br />
Natürlich ist das ein spannendes Experiment!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gregor Keuschnig</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31678</link>
		<dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 08:27:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31678</guid>
		<description>Angenehm ist zunächst einmal, dass ein Zeitungsmacher den Dialog mit dem kritischen Leser sucht und in einem Blog &lt;i&gt;argumentiert&lt;/i&gt;. Schade finde ich, dass die hier genannten Vorbehalte und Kritikpunkte am eventuellen neuen Kurs, den Augstein fahren will (oder schon fährt?) mit den Schablonen fast gewohnter, idiosynkratischer Befindlichkeitslyrismen daherkommt.

Ja, es ist extrem gewöhnungsbedürftig beim Klicken auf die Webseite von einer bildschirmgrossen Werbung penetriert zu werden. Dabei ist es mir persönlich lieber, es ist eine Werbung für eine Uhr als für irgendwelche Mediamärkte oder Flachbildschirme. Aber vielleicht kommt das noch. Die Seite selber ist bei mir werbefrei gewesen, was nicht selbstverständlich ist. Es wäre nicht schlecht, wenn das so bleiben würde, aber andererseits habe ich den Eidnruck, dass einigen Kommentatoren das &quot;in Schönheit sterben&quot; lieber ist als das mit einigen Narben weiterleben.

Werbung ist immer ein zwiespältiges Schwert, weil sie mindestens indirekt auch Inhalte verändern kann. Gerade für linke Gesinnungen ist sie vermutlich als der Keim des drohenden Unheils. Die Alternative wäre, dass Zeitung und/oder Online-Auftritt teurer bzw. kostenpflichtig wird. Ich wäre sofort dabei, aber vermutlich auch nur, weil ich es mir (im Moment) leisten kann. 

Ich weiss, dass diese Art von Konsequenzen bei vielen schon als falsche Kompromisslerei ausgelegt wird. Sei&#039;s drum. Auf die Inhalte kommt es an.

Und da aus den Äusserungen Augsteins schon Angst um die Ausrichtung der Zeitung zu haben - das zeugt meines Erachtens nicht nur von einer gewissen Kleinkariertheit, sondern auch von Egoismus. Und ist nicht aus der Empörung der Ankündigung der Öffnung der Zeitung hin zum &quot;linksliberalen&quot; Milieu (etwas, was mir sehr gut gefallen würde) auch die Angst vor dem Wegnehmen eines so lieb gewordenen Spielzeugs enthalten? Ist diese Angst vor einer evtl. Öffnung des Meinungsspektrums nicht auch Furcht vor der politischen Auseinandersetzung, die dann im Blatt geführt würde?

(Übrigens: den Begriff &quot;liberal&quot; und &quot;neoliberal&quot; als wirtschafts- bzw. marktradikalistisch zu interpretieren, greift zu kurz und ist schlichtweg falsch.)

Natürlich wäre es Unsinn, den Freitag als (linkes) Mainstream-Medium (à la TAZ) zu verändern. Man würde nicht nur grosse Teile der bestehenden Leserschaft verlieren, sondern sich mangels Unterscheidbarkeit von anderen, ähnlichen Medien, keine neuen Leser gewinnen. 

Augsteins Credo, eine Zeitung sollte nicht ideologisch sein, finde ich  lobenswert und essentiell. Es ist leider ein bisschen unmodern geworden (übrigens auf beiden Seiten des Meinungsspektrums).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Angenehm ist zunächst einmal, dass ein Zeitungsmacher den Dialog mit dem kritischen Leser sucht und in einem Blog <i>argumentiert</i>. Schade finde ich, dass die hier genannten Vorbehalte und Kritikpunkte am eventuellen neuen Kurs, den Augstein fahren will (oder schon fährt?) mit den Schablonen fast gewohnter, idiosynkratischer Befindlichkeitslyrismen daherkommt.</p>
<p>Ja, es ist extrem gewöhnungsbedürftig beim Klicken auf die Webseite von einer bildschirmgrossen Werbung penetriert zu werden. Dabei ist es mir persönlich lieber, es ist eine Werbung für eine Uhr als für irgendwelche Mediamärkte oder Flachbildschirme. Aber vielleicht kommt das noch. Die Seite selber ist bei mir werbefrei gewesen, was nicht selbstverständlich ist. Es wäre nicht schlecht, wenn das so bleiben würde, aber andererseits habe ich den Eidnruck, dass einigen Kommentatoren das «in Schönheit sterben» lieber ist als das mit einigen Narben weiterleben.</p>
<p>Werbung ist immer ein zwiespältiges Schwert, weil sie mindestens indirekt auch Inhalte verändern kann. Gerade für linke Gesinnungen ist sie vermutlich als der Keim des drohenden Unheils. Die Alternative wäre, dass Zeitung und/oder Online-Auftritt teurer bzw. kostenpflichtig wird. Ich wäre sofort dabei, aber vermutlich auch nur, weil ich es mir (im Moment) leisten kann. </p>
<p>Ich weiss, dass diese Art von Konsequenzen bei vielen schon als falsche Kompromisslerei ausgelegt wird. Sei’s drum. Auf die Inhalte kommt es an.</p>
<p>Und da aus den Äusserungen Augsteins schon Angst um die Ausrichtung der Zeitung zu haben — das zeugt meines Erachtens nicht nur von einer gewissen Kleinkariertheit, sondern auch von Egoismus. Und ist nicht aus der Empörung der Ankündigung der Öffnung der Zeitung hin zum «linksliberalen» Milieu (etwas, was mir sehr gut gefallen würde) auch die Angst vor dem Wegnehmen eines so lieb gewordenen Spielzeugs enthalten? Ist diese Angst vor einer evtl. Öffnung des Meinungsspektrums nicht auch Furcht vor der politischen Auseinandersetzung, die dann im Blatt geführt würde?</p>
<p>(Übrigens: den Begriff «liberal» und «neoliberal» als wirtschafts– bzw. marktradikalistisch zu interpretieren, greift zu kurz und ist schlichtweg falsch.)</p>
<p>Natürlich wäre es Unsinn, den Freitag als (linkes) Mainstream-Medium (à la TAZ) zu verändern. Man würde nicht nur grosse Teile der bestehenden Leserschaft verlieren, sondern sich mangels Unterscheidbarkeit von anderen, ähnlichen Medien, keine neuen Leser gewinnen. </p>
<p>Augsteins Credo, eine Zeitung sollte nicht ideologisch sein, finde ich lobenswert und essentiell. Es ist leider ein bisschen unmodern geworden (übrigens auf beiden Seiten des Meinungsspektrums).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31658</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 14:53:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31658</guid>
		<description>&quot;Zusammengehörigkeitsgefühl und Chauvinismus sind zwei Seiten einer Medaille. Beide basieren auf derselben Emotion und einer Abwertung des Fremden - &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/2009/02/09021801.php&quot;&gt;Der gute Patriot&lt;/a&gt;

Warum gilt das nicht auf für die Haltung zur FAZ. Im Netz hat die FAZ ohnehin nicht viel zu melden.

Ich gebe zu, ich habe das Zitat verkürzt. Lassen wir es so sagen: Freitag bedient eine bestimmte wohldefinierte Leserschaft mit Vorverständnissen. Sie sieht sich abseits des Mainstreams und überlässt damit die Definitionsmacht, was der Leitstrom zu sein habe anderen. Teil des Leserglaubens ist es: das Feindbild und der Chauvinismus. Man will Minderheit sein. Das muss bedient werden.

&quot;Doch eine solche Zweiteilung der Menschen ist politisch motiviert - sie dient dazu, Patriotismus als wünschenswerte Eigenschaft propagieren zu können. Eine empirische Basis für die Trennung zwischen Vorzeige- und Schmuddelbürgern gibt es nicht.&quot;

Und das gilt natürlich auch für die treue Leserschaft des Freitag, und die kruden Argumente gegen den Liberalismus, dabei Herrn Westerwelle die Herrschaft über den Liberalen Gedanken überantwortend. Eine Verhärtung des herrschenden ideologischen status quo.

Wäre es nicht spannender den Mainstream zu &quot;hacken&quot;? Bei Patriotismus fällt mir nebenbei die Patriotische Gesellschaft ein. Traditionsbeladen und liberal am Gemeinnutzen interessiert.

Freitag ist extrem langweilig, wenn es Lesererwartungen erfüllt. Es stösst keine Debatten an, es regt nicht auf. Wie beim Simmel, das weiss man was man kriegt. Jeder Hollywoodschund zeigt mehr Facetten. Valium für die kritische Klasse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>«Zusammengehörigkeitsgefühl und Chauvinismus sind zwei Seiten einer Medaille. Beide basieren auf derselben Emotion und einer Abwertung des Fremden — <a href="http://www.freitag.de/2009/02/09021801.php">Der gute Patriot</a></p>
<p>Warum gilt das nicht auf für die Haltung zur FAZ. Im Netz hat die FAZ ohnehin nicht viel zu melden.</p>
<p>Ich gebe zu, ich habe das Zitat verkürzt. Lassen wir es so sagen: Freitag bedient eine bestimmte wohldefinierte Leserschaft mit Vorverständnissen. Sie sieht sich abseits des Mainstreams und überlässt damit die Definitionsmacht, was der Leitstrom zu sein habe anderen. Teil des Leserglaubens ist es: das Feindbild und der Chauvinismus. Man will Minderheit sein. Das muss bedient werden.</p>
<p>«Doch eine solche Zweiteilung der Menschen ist politisch motiviert — sie dient dazu, Patriotismus als wünschenswerte Eigenschaft propagieren zu können. Eine empirische Basis für die Trennung zwischen Vorzeige– und Schmuddelbürgern gibt es nicht.»</p>
<p>Und das gilt natürlich auch für die treue Leserschaft des Freitag, und die kruden Argumente gegen den Liberalismus, dabei Herrn Westerwelle die Herrschaft über den Liberalen Gedanken überantwortend. Eine Verhärtung des herrschenden ideologischen status quo.</p>
<p>Wäre es nicht spannender den Mainstream zu «hacken»? Bei Patriotismus fällt mir nebenbei die Patriotische Gesellschaft ein. Traditionsbeladen und liberal am Gemeinnutzen interessiert.</p>
<p>Freitag ist extrem langweilig, wenn es Lesererwartungen erfüllt. Es stösst keine Debatten an, es regt nicht auf. Wie beim Simmel, das weiss man was man kriegt. Jeder Hollywoodschund zeigt mehr Facetten. Valium für die kritische Klasse.</p>
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		<title>Von: Philipp</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31649</link>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 22:30:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/lieber-jakob-augstein-2/#comment-31649</guid>
		<description>Die wirklich bemerkenswerte und sehr lobenswerte Teilnahme von Herrn Augstein an dieser Diskussion hat mich soeben dazu gebracht, ein Probeabo des Freitag zu bestellen - und das trotz der wirklich nervigen Uhrenwerbung ;) 

Übrigens: Auch für Zeitungen dürfte das Gesetz zum Fernabsatz gelten - die Probeabobestellung kann man laut freitag.de aber nur eine Woche lang widerrufen. Ich hoffe, die dafür verantwortlichen bemerken den Fehler vor den Abmahnanwälten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die wirklich bemerkenswerte und sehr lobenswerte Teilnahme von Herrn Augstein an dieser Diskussion hat mich soeben dazu gebracht, ein Probeabo des Freitag zu bestellen — und das trotz der wirklich nervigen Uhrenwerbung <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Übrigens: Auch für Zeitungen dürfte das Gesetz zum Fernabsatz gelten — die Probeabobestellung kann man laut freitag.de aber nur eine Woche lang widerrufen. Ich hoffe, die dafür verantwortlichen bemerken den Fehler vor den Abmahnanwälten.</p>
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