Lehrerbenotung und der Datenschutz

Die Zur-Schau-Stellungen und Anprangerungen im Internet sind für die Lehrer in vielen Fällen schwerwiegend.

heise

So die Datenschutz-Aufsichtsbehörde. Dem gegenüber ist nichts einzuwenden, Datenschutz geht alle an und ist auch für alle da. Aber übersieht man da nicht eine Kleinigkeit? Bevor man derlei Dinge abblockt, sollte man auch die andere Seite betrachten und zwar die Schüler, auf die obige Aussage ebenso zutrifft. Denn Datenschutz hin oder her in der Schule, faktisch existiert dieser nicht und das Zur-Schau-Stellen und Anprangern bzw. gar Abwatschen seitens des Lehrkörpers ist mehr als oft usus und hat schon so manchen Schüler in bedrohliche Situationen gebracht. Wenn man also damit aufräumen möchte und so besorgt ist um die Persönlichkeit ausgebildeter Profis1, dann bitte ich aber auch darum dies auch bei Schülern zu handhaben und Lehrer in die Pflicht zu nehmen, die es nicht lassen können Schülern psychologisch zuzusetzen. Aber wie wird da immer schön argumentiert, die Zensuren sind das A und O und bereiten auf das spätere Leben vor — na warum fürchtet sich der Lehrkörper dann derart? Schließlich geht man hier ebenso wenig auf den ganzen Menschen ein, sondern dieser wird profan auf Äußerlichkeiten reduziert.

Kurzum mit gleicher Kelle zurückgeben ist nie sonderlich intelligent, aber man sollte das vielleicht einmal als Ansatzpunkt anerkennen, um endlich die Gesamtsituation zu verändern!

  1. eigene Bezeichnung []

Eine Antwort zu “Lehrerbenotung und der Datenschutz”

  1. Loui sagt:

    ich kann dir sagen warum die Lehrer so Angst davor haben — sie wissen wie erstunken und erlogen das Maerchen mit den Zensuren ist 😉

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