Lan-Party auf Höllenmaschinen

Hell yeah meine erste Lan-Party, wenn man diese so nennen darf, war bei Siemens und da spielten einige der Ingenieure Doom 😀 War damals doch schon ein recht elitäres Ambiente und natürlich fun pur. Lan-Parties waren so oder so immer ein Gaudi sondersgleichen, mit zunehmender Kommerzialisierung, Abnormitäten wie e-sport und ähnlichem crap wurde aber auch diesem Gaudi das spezielle Ambiente geraubt. Umso mehr freut es mich aus einer völlig unerwarteten Ecke das wiedererstarken der von Nerds dominierten Lan-Party zu sehen.

The world’s first Commodore 64 LAN party was held at the Cincinnati Commodore Computer Club 2008 Expo last weekend, where the new multiplayer C64 game NetRacer was unveiled. The setup consists of up to eight Commodore 64s with Ethernet cartridges and a central server written in Java running on a PC. The game is also playable over the Internet.

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Kein anderer als der allseits verehrte Brotkasten gibt sich die Ehre mittels Lan und speziellem Spiel diese Tradition zünftig fortzuführen. Um ehrlich zu sein, der 64er war von der Hardware, vom Basic her mehr Schrott denn Anlaß für nerdische Verzückungen. Aber die Tüftler um dieses simple Stück Hardware konnten immer wieder überaschen, bis heute. Und so verwundert es kaum, das Dissertationen auf diesem getippselt, Redaktionen bestückt und auch Anlagen gesteuert wurden. Simpel im Ursprung, offen für alles. Lan und Multiplayer mag nun viele heute überraschen in Anbetracht dieser überalteten 8-Bit Kiste, aber für den Kenner heißt das nur klar kann der Kleine das 😀

Ethernet on the Commodore 64
NetRacer

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2 Antworten zu “Lan-Party auf Höllenmaschinen”

  1. […] einzuführen, denn zu Vice haben wir hier schon etwas zu bieten und im allgemeinen für den Commodore 64 natürlich ebenso. Und wer hier auf dieser Publikation ein wenig stöbert wird sicherlich […]

  2. […] kennt das nicht ? Da ist man mal wieder zu einer Lan eingeladen und freut sich auf eine riesen Gaudi, aber wenn man dann einmal am Ort des geschehens ist, wurde doch wieder das wichtigste vergessen. […]

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