Lallus Wasserstand

lallus - Laconica Microblogging & JabberSoderle, inzwischen hat sich folgende Konstellation als tauglich für den stetigen Betrieb herausgestellt: Lallus Jabber und Lallus Laconica Microblogging. Beide können nebeneinander existieren, können nur nicht miteinander. In der Praxis bedeutet dies Jabber fällt als optionaler Klient für Lallus Laconica Microblogging flach, stattdessen kann man sich dort etwas passendes aussuchen oder nimmt unsere Version von Identifox beispielsweise. Unter der Haube wie folgt: sämtliche XMPP-Daemonen sind deaktiviert, der von uns nicht unterstützte SMS-Support fällt flach und folglich auch dessen Daemon, publicqueuehandler deaktiviert — für den Betrieb nicht zwingend erforderlich und spart CPU-Last, letztendlich läuft also nur der OMB-Daemon. Letzterer ist für die Auslieferung der lokalen Mitteilungen an Kontakte auf anderen Laconica-Servern zuständig.

Diese Aktionen sparen Speicher, der reguläre Betrieb ist davon unbeinträchtigt, jedoch deutlich gefälliger in puncto Ressourcen. Dennoch wird auch der letzte verbleibende Daemon, OMB, täglich neugestartet da diese Daemonen auch laut Evan nicht die besten ihrer Art sind und mit der Zeit wertvollen Speicher fressen — ein Cronjob erledigt das, also nicht der Rede wert. Insgesamt besitzten wir nun dank unserem Hoster — host-4-you — satte 500Mb Speicher die garantiert zu Verfügung stehen und für den Fall der Fälle geht es maximal bis 768Mb. Im Moment dümpelt der Server mit ca. 233Mb vor sich hin, wobei die Luft nach oben dennoch von Nöten ist, denn gelegentlich sind temporäre Peaks von 400 oder gar ein wenig mehr möglich — wenn auch deutlich seltener inzwischen.

Kleines Detail am Rande: während ich mich gestern Abend mit Chris unterhielt meinte der Jabber-Server noch die verbliebenen Mitteilungen ausliefern zu müssen, der Lallus-Update-User existierte noch und kam damit auch seiner Pflicht nach — in der Praxis bedeutete dies: ca. 55.000 Mitteilungen sollten noch ausgeliefert werden. Das damit beinahe jeder Jabber-Klient überfordert ist war recht schnell ersichtlich, also just alle Mitteilungen gelöscht und peng, Ejabberd meinte sich nach einer Weile verabschieden zu müssen und die gesamte DB war hinüber1. Da nur wir zwei und der hausinterne Dauerquassler zugegen waren, war es keine große Sache das ganze einfach zu reinitialisieren. Ejabberd, auch in der Version 2, hat noch einen langen Weg vor sich.

Laconica selbst macht sich und geht auch recht qualitativ zu werke, allerdings bedürfen die Daemonen noch einiges an Feinschliff, denn gebündelt entfesseln diese zum Teil ein kleines Inferno. Aber davor warnt Evan auch in der aktualisierten README eindringlich. Ich denke bis zur Version 1.0 sollte generell das Gros noch warten, man darf keine WordPress– oder S9Y-Installation bzw. Wartbarkeit erwarten — davon ist man noch weit entfernt. Zusätzlich bedarf es händischer Eingriffe in die Software, als auch natürlich die Anpassung des Servers vor Ort.

Für die User selbst heißt es schlicht, Jabber nutzen und bei Bedarf auch microbloggen — have phun :D

  1. Ejabberd benutzt eine eigene, MySQL Anbindung war bisher nicht zum Laufen zu bewegen — Gott-sei-Dank []

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2 Antworten zu “Lallus Wasserstand”

  1. Markus Merz sagt:

    Wie bereits erwähnt schätze ich diese Einblicke in den Maschinenraum enorm. Weiter so!

  2. […] .get privacy, Kultur, Laconica, Technologie, colosseum 2.0, lallus.net | 5. Oktober 2008 Wie schon vor kurzem berichtet wächst und gedeiht unser Projekt: Lallus Family — Laconica Microblogging & Jabber. Unser […]


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