Kulturschock

  • Der «Nationale IT-Gipfel» 2.0
    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel [CDU] mahnt via Podcast von der deutschen Jugend mehr Technikinteresse ein. Kommt bald das Zwangsinteresse? Damit reiht sich Merkel in die Legion der politischen Kulturdiletanten ein. Mal davon abgesehen haben wir die Leute, die Firmen hoffen nur auf das Niedriglohnsegment bzw. stellen überzogene Anforderungen, die realistisch betrachtet unmöglich sind.
  • Nichts zu verbergen?
    Wer meint, nichts zu verbergen zu haben, der übersieht, dass er sich täglich die Freiheit nimmt, im Stillen Entscheidungen zu treffen. Lesebefehl!
  • Neanderthal bearing teeth
    Neue Erkenntnisse zum Neandertaler, der doch recht verschieden zum homo sapiens sapiens ist.
  • Phenom verliert bis zu 80 Prozent durch TLB-Bug (Update)
    Pleiten, Pech und Pannen. AMD scheint nicht mehr so richtig an den Start zu kommen und entfernt sich technologisch um Lichtjahre von Intel.
  • A history of the Amiga, part 5: postlaunch blues
    Und weiter gehts mit der mehrteiligen Geschichte des Amiga auf ars technica.

2 Antworten zu “Kulturschock”

  1. Doubleslash sagt:

    zu dem «Nichts zu verbergen»-Artikel von Jens Ferner:

    generell finde ich seine Argumentationskette in Ordnung und nachvollziehbar. Seiner Meinung nach ist die Überwachung eigentlich viel subtiler als das eigentliche Verbot — man bringt durch sie die Menschen einfach selbst dazu, nicht mehr von ihrem Grundrechten Gebrauch zu machen, kann aber doch noch die Flagge der Demokratie und Meinungsfreiheit hochhalten.
    Das Problem an dieser Argumentation ist aber, dass überhaupt erstmal jemand danach fragen muss, warum ich nun zum Bäcker X gehe, warum ich plötzlich mit der Person Y so viel telefoniere oder warum ich nun nicht mehr auf einer bestimmten Internet-Seite surfe. Dass das tatsächlich gefragt wird, ist meiner Meinung nach sehr unwahrscheinlich. Und genau das ist auch die Annahme derjenigen, die sagen, ich habe nichts zu verbergen. Sie haben nämlich tatsächlich nichts zu verbergen, *von dem* was auch abgefragt werden könnte (denn das meinen sie nämlich eigentlich, natürlich hat jeder etwas zu verbergen, seine Privatsphäre nämlich — diese Aussage wird nur von vielen Datenschützern imho pauschalisiert und in «ich habe überhaupt gar nichts zu verbergen» umgedreht) — zum Beispiel ob sie Kontakt zu einer radikalen Szene haben.
    Und ich glaube auch nicht, dass jemand aus der gemeinen Bevölkerung dafür Verständnis zeigt, wenn irgendwann vor seinem Haus 2 Polizisten stehen und ihn fragen, warum er seit 2 Wochen nicht mehr mit seiner Frau telefoniert hat. Aber wie gesagt, ich halte es überhaupt für mutig zu sagen, dass das irgendwann gefragt wird. Nicht dass ich die Vorratsdatenspeicherung gutheiße, aber diese Begründung sie abzulehnen ist jedoch meiner Auffassung nach sehr vage.

  2. Oliver sagt:

    Darum geht es auch gar nicht, es ist eben ein weiterer Aspekt, ein zusätzliche Herangehensweise an die Sache, um letztendlich die Gefahr zu verdeutlichen, wie ich es z.B. auch hier tat. Darüber hinaus versuchte ich mittels diverser anderer Texte, diverse Aspekte zu beleuchten. Und dieser Text oben macht dies ebenso. Kurzum jeder Topf bekommt seinen Deckel, für den einen ist dies plausibler, für den anderen jenes.

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