Kommerzblogger II

Der Bulo hat das mit den Karikaturen irgendwie leicht besser drauf, als meine Wenigkeit… 😀

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5 Antworten zu “Kommerzblogger II”

  1. Martina sagt:

    hmm… auch wenn Bulo es wieder mal gut rüberbringt und zum Lachen anregt, in der von ihm dargestellten Situation sehe ich aber schon einen kleinen Unterschied zu den sonst. Kommerzbloggern.

    Ich sähe einen T-Shirtkauf als direkte Anerkennung der Leistung desjenigen Bloggers, der diese vertreibt. Anders hingegen ist es bei diesen unleidigen Kauf-Artikeln und Werbebannern.

    (3+5 ist doch 8, oder nicht? 😉 )

  2. Oliver sagt:

    >Ich sähe einen T-Shirtkauf als direkte Anerkennung der Leistung desjenigen Bloggers, der diese vertreibt.

    Wenn jemand sich seine Amazon Wunschliste anpinnt oder mittels Paypal herumwedelt, juckts mich ebensowenig. Ist z.B. bei Opensource usus und hat mich ehrlich gesagt nie gestört. Und beim Rest kommts auf das Verhältnis an, ich denke mal so bunt wie bei den Japanern muß es nicht sein, aber denen gefällt es wiederum auf diese Art sogar. Ein Fundamentalismus jubeln uns auch nur die geistigen Tiefflieger unter und das aus gutem Grund, denn ihre perfiden Geschäfte sind eben jene, die wirklich die absolut negative Seite des Kommerzdschjungels darstellen.

  3. picard sagt:

    Ich bin da eurer Meinung… aber ihr tut euch nichts wie ich finde. Beide Verbildlichungen sind sehr gut gelungen 😉

  4. Chris sagt:

    Oliver hat es perfekt auf den Punkt gebracht…

  5. blankeneserules sagt:

    Tatsache ist aber doch, dass eine Kommerzialisierung das, was da kommerzialisiert wird (falls es das zuvor nicht war — im Gegensatz etwa zum Slogan-T-Shirthandel!) meist negativ verändert. Im Extremfall wird daraus dann nur noch Nepp oder eine entleerte Simulation. Beispiele? Gentrifizierung von ehemals wild-romantischen aber armen Stadtvierteln hin zu Schicki-Micki oder Tourismus. Kommerzialisierung von Subkulturen, Kulturen. Der Kunstmarkt. Partizipation und Netzdemokratie vs. «Web 2.0″ und Communities von Medienkonzernen. Etc.

    All diese Dinge beruhten zuvor auf anderen Wertesystemen, individuellem idealistischem Engagement, Freigiebigkeit und Teilen, Phantasie, Do-it-Yourself. Dann kommt der (selbst meist recht phantasielose!) Kommerz, merkt, da ist was, woran Leute Interesse haben, da passiert was Spannendes, und schwupps, kauft er sich da ein. Und dann wirds halt meist langweilig, und irgendwann überwiegt eine Konsumhaltung, man kann sichs im Teleshop bestellen, während die Pioniere sich längst angewidert abgewendet haben. Ein Naturgesetz?

    So ein T-Shirt dagegen könnte ja auch den Slogan «Kommerz ist geil» tragen. Die junge Union, die junge FDP, oder PI und Konsorten fänden das vielleicht sogar ganz witzig. Die meisten fändens aber wohl eher doof, langweilig, und ziemlich hohl, und würdens nicht kaufen oder tragen. Warum wohl…

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