Kommentar zum Leistungsschutzrecht, den Verlagen und den Medien

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Es wird weiter fröhlich von Verlagen und Managern über das so genannte Leistungsschutzrecht diskutiert und aktiv Lobbyismus in Berlin betrieben. Nachfolgenden Kommentar (Wordle oben) habe ich nebenan bei Thomas hinterlassen. Irgendwo sehe ich kaum noch Licht am Ende des Tunnels, wenn ich Murdoch höre, oder hier in Deutschland Döpfner und wie sie alle heißen. Man hat die Zeichen der Zeit verschlafen und will nun das Internet unter Kontrolle bringen. Da findet man in der Politik natürlich dankbare Abnehmer – allein mir fehlt der Glaube, dass dies funktioniert… 😉

Lieber Herr DuMont,

ich bin Blogger, kein Journalist, ich habe einen ehrbaren Beruf gelernt. 😉 Als politisch und medieninteressierter Nachrichtenjunkie verfolge ich die Diskussionen rund um das Leistungsschutzrecht mit großer Fassungslosigkeit.

Vorweg, weil es den Bloggern, obwohl es den Blogger nicht gibt, immer vorgeworfen wird: Kein Blogger sieht sich als Ersatz des Journalismus. Niemand möchte, dass die Vierte Gewalt von den Bloggern übernommen wird. Das ist von den Ressourcen her schon gar nicht möglich – und wäre für unsere Demokratie genauso schädlich wie Ihr Angriff auf die Meinungs– und Pressefreiheit mit dem Leistungsschutzrecht. Es kann nur ein Miteinander geben. Ich kann nur von mir sprechen, ich denke aber, viele Kollegen denken ähnlich: Wir lieben es, zu schreiben, zu kommunizieren, mit unseren Lesern gemeinsam nachzudenken, zu lachen, sich gemeinsam zu ärgern, Spaß zu haben. Doch niemand will in irgend einer Art und Weise den Journalismus ersetzen. Blogger sind Blogger und Journalisten sind Journalisten. Was das Bloggen bedeutet, habe ich mal wie folgt ausgedrückt:

Bloggen kann man nicht beschreiben.
Bloggen kann man nicht in Worte fassen.
Bloggen muss man selbst, um es zu verstehen.

Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen, doch Ausnahmen bleiben Ausnahmen, sie sind nicht die Regel – und diese wenigen Ausnahmen sollten nicht als Beleg für aberwitzige Forderungen dienen.

Lieber Herr DuMont, nach allem, was ich bisher gelesen habe, ist das geplante Leistungsschutzrecht ein Angriff auf unsere Demokratie, die Meinungs– und Pressefreiheit in unserem Land. Dass dieser unsägliche Angriff von denen initiiert wird, die eigentlich als Hüter und Wahrer unserer Demokratie fungieren sollten, wirft schon jetzt, ohne dass Ihre Lobbyisten die Gesetzesvorhaben in Berlin auf den Weg gebracht haben, ein extrem trauriges Licht nicht nur auf Sie, sondern auf unsere gesamte Gesellschaft.

Wer, wenn nicht Sie, sollte weiterhin als Hüter und Wahrer unserer Demokratie und der Meinungs– und Pressefreiheit eintreten? Es sollte nicht nur Ihr Job, sondern insbesondere Ihre moralische Verpflichtung sein!

Die Debatte rund um das Leistungsschutzrecht lassen sich derzeit laut futurzone.ORF.at in fünf Punkten zusammenfassen. Dazu vielleicht mal ein paar Anmerkungen eines Bloggers, der mit dem ganzen Journalistenkram nichts am Hut hat, und auch nicht im eigenen Saft brät:

1. Enteignung der Urheber zugunsten der Verlage.
Das Urheberrecht könnte so umformuliert werden, dass freie Journalisten durch Total-Buy-out-Verträge und AGB enteignet werden dürfen bzw. keinen Anspruch mehr auf eine «angemessene Vergütung» haben.

Das kann man natürlich machen, uns Blogger würde es nicht betreffen. Doch wenn ich mal ein wenig weiter denke, was wären denn die Folgen? Ein (freier) Journalist müsste, um überleben zu können, mehrere Artikel pro Tag verkaufen. Wo bleibt da dann die tiefgehende Recherche? Anfang des Jahrtausends war ich in einer großen deutschen TV-Nachrichtenagentur angestellt. Unsere Kameraleute waren täglich auf der Straße und haben bei verschiedensten Anlässen gefilmt. Das Geschäft lässt sich einfach zusammenfassen: Das Unternehmen existierte, weil wir die Aufnahmen an RTL, n-tv, VOX und all die anderen Sender verkaufen konnten. Pro gesendete Minute wurde eine Rechnung ausgestellt – auch wenn beispielsweise auf RTL die Aufnahmen mehrfach liefen.

Dann kamen die Fernsehsender auf die glorreiche Idee, einmal an Sender XYZ verkauft, sollten die Aufnahmen pro Sender immer wieder verwendet werden dürfen. Das war schon ein erheblicher Einschnitt in unser Unternehmen, den Forderungen der mächtigen Fernsehsender, hatte man wenig entgegen zu setzen. Doch damit nicht genug. Es dauerte gar nicht lange, da wurde verlangt, dass die Aufnahmen einmal an n-tv (Bertelsmann) und einmal an N24 (damals Kirch) geliefert werden, von denen einmal bezahlt werden – und dann sollten die Aufnahmen in den Unternehmensgruppen weiter gereicht werden dürfen. Die TV-Nachrichtenagentur, in der ich damals gearbeitet habe, existiert heute in dieser Form nicht mehr. Eigentlich eine logische Folge.

Sie graben sich ihr eigenes Grab, nicht nur, dass es sich in Zukunft kaum ein Mensch leisten kann, den Beruf des Journalisten zu ergreifen, Ihre sicherlich heute noch an der einen oder anderen Stelle vorhandene Restqualität werden Sie vollständig einbüßen.

2. Einschränkung des Zitierrechts.
Das Urheberrecht wird so umformuliert, dass Links auf Verlagserzeugnisse nicht mehr ohne Einwilligung der Verleger gesetzt werden dürfen. Auch darf aus Texten nicht mehr ohne Einwilligung zitiert werden.

Allein an diesem Punkt beweist sich, dass Sie vom Internet nicht den Hauch einer Ahnung haben, es nicht in Ansätzen verstehen. Was passiert denn, wenn ich beispielsweise die Frankfurter Rundschau verlinke? Meine Leser kommen zu Ihnen, Sie bekommen dadurch IVW-Klicks und durch Ihre geschaltete Werbung Werbeeinnahmen. Ich enteigne Sie dadurch nicht, ich mache mir damit nicht Ihre Arbeit zu eigen. Im Gegenteil – ich ehre Ihre Arbeit, Ihre Artikel und schaffe für Sie Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit bedeutet Leser, Leser bedeuten Werbeeinnahmen. Und wenn auch nur ein Leser dann auch bei Ihnen zum Stammleser wird, dieser empfiehlt Sie auch weiter. Ich fungiere für Sie als Multiplikator. Hier findet keine Enteignung statt, Blogger machen sich Ihre Arbeit nicht widerrechtlich zu eigen. Es ist einzig und allein eine Win-Situation für Sie. Und wir wollen dafür nicht einmal bezahlt werden.

Die vielleicht geplanten Änderungen des Zitierrechts sind eine ähnliche Geschichte, aber mit noch viel drastischeren Folgen. Das Zitat ist in vielen Fällen unumgänglich, um die Leser auf einen Artikel/Text hinzuweisen. Täglich wird zitiert – und, lieber Herr DuMont, mit einem Zitat folgt auf Blogs eine Verlinkung, siehe oben. Dass die etablierten Medien diesen Kreislauf noch nicht verstanden haben, selbst so gut wie gar nicht verlinken, ist ja nun nicht das Problem der Blogger. Wenn Sie so wollen, bezahlen Blogger Zitate mit einer Verlinkung – im Gegensatz zu denen, die meinen, sie werden dadurch enteignet. In vielen Fällen wird eher umgekehrt ein Schuh daraus. 😉

Viel wichtiger jedoch sind die Folgen, sollten zukünftig Zitate verboten werden. Ich kann es mir schon allein von den Ressourcen nicht leisten, rund 7.000 Artikel, die derzeit öffentlich zugänglich sind und für die ich rechtlich verantwortlich bin, nachträglich den gesetzlichen Begebenheiten anzupassen. Alles, was öffentlich zugänglich ist, muss denn gesetzlichen Regelungen entsprechen – dementsprechend auch Ihr Online-Archiv. Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht? Was das bedeutet, wird auch von Ihnen immer wieder diskutiert, wenn ein Straftäter, der seine Strafe verbüßt hat, seinen Namen aus den Online-Archiven gelöscht sehen will. Ähnlich ist es hier: Werden Zitate verboten, ist der Journalismus erst einmal ein paar Wochen lahmgelegt, weil er seine Online-Archive bereinigen muss.

Und wissen Sie, was dann mit vielen Blogs in Deutschland passiert? Sie werden von heute auf morgen eingestellt, um dann am nächsten Tag anonym auf irgendeinem Server in der Welt wieder zu erscheinen. Sie werden hier chinesische Verhältnisse schaffen – doch verstummen werden Blogger nicht. Sie erreichen mit Ihren Vorhaben genau das Gegenteil von dem, was Sie erreichen wollen. Anonym lässt sich schon einmal etwas direkter sagen, als unter realem Namen. Anonym kann man schon einmal großzügiger Texte der Medien übernehmen. Die Infrastruktur für ein anonymes Internet ist weltweit vorhanden – ich glaube wirklich nicht, dass Sie diese Geister rufen wollen. Derzeit ist ein offenes, manchmal kritisches Verhältnis zwischen privaten Publizisten und dem Journalismus zu beobachten. Weitestgehend mit offenem Visier, ja auch hier gibt es Ausnahmen – wollen Sie aber wirklich, ich drücke es mal drastisch aus, dem Internet den Krieg erklären? Den Krieg werden Sie nie gewinnen.

3. Die Textindustrie erhält dieselben Rechte wie die Musik– und Filmindustrie.
Entsprechend soll eine Verwertungsgesellschaft nach dem Vorbild der GEMA gegründet werden bzw. würde die bereits bestehende VG Wort erweiterte Befugnisse erhalten.

Auch von Zwangsabgaben halte ich rein gar nichts. Die GEMA ist für mich in ihrer derzeitigen Form nicht mehr tragbar, das ist aber eine andere Baustelle. Was würde denn eine Zwangsabgabe bedeuten? Beispiel: Ich lese die Frankfurter Rundschau, die SZ und den Freitag. Auf diesen Publikationen bezahle ich schon allein dadurch, dass ich mich mit Werbung penetrieren lasse. Gehen wir aber mal davon aus, dass eine Zwangsabgabe kommt. Die Folge wären für den Journalismus verheerend. Nach den Anteilen der Klicks auf einen Artikel würden diese Gelder ausbezahlt. Was wäre das denn für ein Zeichen an unsere Gesellschaft, wenn der Busenblitzer von Michelle Hunziker mehr Geld einbringen würde, als eine Recherche vom großartigen Hans Leyendecker? Man kann sich denken, warum dieser Vorschlag von Springer-Chef Mathias Döpfner kam. Das kann man nicht wirklich ernsthaft wollen. Journalismus wäre ab dem Zeitpunkt mit Boulevard gleichzusetzen.

4. Die Verwertungsgesellschaften dürfen eine Internet-Abgabe einziehen.
Tatsächlich verhandeln die Verwertungsgesellschaften mit der Geräteindustrie zurzeit über eine solche Abgabe. Vermutlich wird es noch in diesem Jahr zu einer Einigung kommen.

Auch hier muss man sich fragen, inwieweit manche Personen noch innerhalb unserer Demokratie stehen. Das Internet gehört niemandem. Das Internet ist global. Das Internet gehört, wenn überhaupt, den Menschen, die daran teilhaben und partizipieren. Das Internet ist das größte Geschenk für demokratische Bestrebungen auf diesem Planeten — weltweit. Wie kann man auch nur darüber nachdenken, eine Abgabe dafür zu verlangen? Die technischen Mittel, ohne Frage, müssen zur Verfügung gestellt werden – darum bezahlen wir monatlich unsere Rechnung an unsere Provider. Das Internet selbst aber, gehört nicht den Verlagen, den großen Medienhäusern – es gehört den Menschen, den Menschen in Deutschland genauso, wie den Menschen in China oder dem Iran. Niemand auf der Welt sollte sich erdreisten, eine Zwangsabgabe einführen zu wollen. Ihnen gehört das Internet genauso wenig wie den Regierungen – Sie können nur teilhaben. Nehmen Sie teil.

5. Internet-Access-Provider und Mobilfunkbetreiber finanzieren eine Kulturflatrate.
Eine Option für die Zukunft bestünde darin, eine Internet-Abgabe auch von den Internet-Access-Providern und Mobilfunkbetreibern zu verlangen.

Hier kommen wir dann an einen Punkt, den es lohnt, wirklich ernsthaft auszudiskutieren. Ich habe mir noch nicht endgültig eine Meinung zur Kulturflatrate gebildet, deswegen bin ich zu diesem Thema einfach mal still – auch das ist Bloggen. 😉

Lieber Herr DuMont, ganz im Erst: Sie haben seit über einem Jahrzehnt die Zeichen der Zeit verschlafen und versuchen nun durch Lobbyismus Gesetzesänderungen auf den Weg zu bringen, die unserer Demokratie, der Presse– und Meinungsfreiheit erheblich schaden werden. Sollten Sie auch nur annähernd ein Leistungsschutzrecht von der Schwarz-Gelben Regierung als Geschenk präsentiert bekommen, werfen sie den politischen und demokratischen Diskurs um Jahre zurück. Ihre Nachlässigkeit — Ihr Sitzen auf diesem hohen Ross — darf nicht zur Folge haben, dass Sie das demokratischste Medium seit Menschengedenken nach Ihren Gutdünken regulieren wollen. Mal völlig davon abgesehen, dass es nicht funktionieren wird – der Kollateralschaden ist viel zu hoch, als dass man es Ihnen durchgehen lassen darf. Selbst Ihre Bestrebungen richten schon immensen Schaden an.

Das Internet, die Blogger, die Menschen, die es nutzen, die partizipieren, die selbst Texte veröffentlichen, sind nicht Ihre Feinde. Im Gegenteil. Es gibt nur ein Miteinander, kein Gegeneinander. Sie sollten das Internet nicht bekämpfen, sondern umarmen und seine Möglichkeiten nutzen. Dafür ist es unumgänglich, dass Sie aus Ihrem Elfenbeinturm herabsteigen und mit Ihren Lesern, mit den Menschen auf Augenhöhe kommunizieren. Das Internet ist nicht ihr Feind, es ist Ihr Freund – Sie müssen ihm die Hand reichen. Wenn Sie allerdings weiterhin versuchen, es zu bekämpfen, wird das Internet sich zu verteidigen wissen. Sie wollen chinesische Verhältnisse? Sie bekommen sie nicht. Selbst in China und all den anderen totalitären Staaten leistet das Internet mittlerweile Aufklärungsarbeit und bildet ein Gegenpol gegen die staatliche Allmacht. Nehmen Sie teil, kämpfen Sie nicht, es ist ganz einfach. Und dann lässt sich mit Sicherheit auch ein tragbares Zukunftsmodell entwickeln. Da bin ich mir sicher. :)

Disclosure: Lieber Herr DuMont, wann immer ich Sie mit Sie angesprochen habe, meine ich selbstverständlich nicht Sie persönlich, sondern allgemein Sie, die Verlagsmanager, die großen Medienhäuser.

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9 Antworten zu “Kommentar zum Leistungsschutzrecht, den Verlagen und den Medien”

  1. […] Leseempfehlung des Tages ist der Kommentar zum »Leistungsschutzrecht«, den Verlagen und den Medien bei F!XMBR. […]

  2. Udo sagt:

    Ähm, ich verfolge die Diskussion um das Leistungsschutzrecht leider nur peripher, aber fordern die Verlage nicht fast ausschließlich, was ohnehin im UrhG festgelegt ist, das eine Verwertungsgesellschaft ihnen zum Füllhorn gereicht, weil Käufer, Abonnenten und Anzeigenkunden ihnen wegbrechen? Warum dann der ganze faule Zauber um das Leistungsschutzrecht …

  3. Nehmen Sie teil, kämpfen Sie nicht, es ist ganz einfach.

    Come to the dark side! We have cookies! :)

  4. Mel sagt:

    Pfffft. Also ob es Leuten, wie DuMont um Demokratie gehen würde.…

    ansonsten ein sehr guter Artikel, bravo! (Sowas muss auch mal gesagt werden, man kann ja nich immer nur meckern — bei den Preisen für Ziegenfutter, heutzutage…)

  5. Grainger sagt:

    Das den klassischen Verlagen die Kunden wegbrechen ist aber auch kein Wunder.

    Ich habe kürzlich während einer längeren Bahnfahrt erstmals seit einiger Zeit wieder die Zeitschrift Stern in der Hand (hatte ich mit meinem Sitznachbarn gegen die c’t getauscht) und durfte mit Entsetzen feststellen, dass der Inhalt mindestens zur Hälfte nur aus Werbung Bestand (ich habe die Werbeseiten nicht tatsächlich gezählt, aber ich halte einen Werbeanteil von 50% durchaus für eine realistische Schätzung und keinesfalls für eine Übertreibung).

    Alleine dieser nicht unbeträchtliche Werbeanteil (den ich ohnehin nur überblättere, ich ignoriere jede Form der Werbung nach besten Kräften) lässt es mir kaum erstrebenswert erscheinen, mir in naher Zukunft tatsächlich mal einen Stern am Kiosk zu kaufen.

    Das der redaktionelle Teil mich ebenfalls nicht vom Hocker gehauen hat, ist wieder eine andere Geschichte. Ich will mal gutwillig sein und unterstellen, das gerade Saure-Gurken-Zeit war und man tatsächlich etliche Seiten mit Promi-Quatsch (den ich fast noch mehr verabscheue wie Werbung) füllen musste.

  6. Chris sagt:

    Da ich gerade ein paar Mails bekommen habe: Nein, ich habe mich nicht unglücklich ausgedrückt, den Kommentare habe ich so nebenan bei Thomas abgegeben. Bisher ist er nicht veröffentlicht worden. Entweder, er steckt im Spam-Ordner oder Thomas hat ihn nicht freigegeben, was aber sein gutes Recht ist, es ist sein «Wohnzimmer». Wie dem auch sei, er ist ja auch hier veröffentlicht worden…

    //Edit: Es war der Spamfilter, komisch, ich habe doch gar nicht viel Text geschrieben… 😀

  7. Anonymous sagt:

    Toller Artikel! Danke.

  8. Chat Atkins sagt:

    Die Verleger wollen das Internet unter Kontrolle bringen — das klingt für mich wie «die Erdmännchen greifen den Elefanten an».

  9. Jochen sagt:

    Lieber Chris,

    auch wenn ich nicht immer Deiner Meinung bin, muss ich hier doch loswerden, dass Du mir mit diesem Beitrag aus der Seele sprichst!
    Ob jedoch Denkanstöße wie dieser hier die Bestrebungen zu Kontrolle des Netzes verhindern werden, wage ich dennoch zu bezweifeln. Zu viele Interessen stehen einer freien und vor allem anonymen Kommunikation entgegen. Gerade in einer Restdemokratie wie der unsrigen haben doch weder der Staat, noch die Wirtschaft ein Interesse am ungefilterten Informationsfluss. Dabei kommen Diskussionen wie die um das Leistungsschutzrecht gerade recht, um unliebsame Kommunikationsmöglichkeiten zu verstümmeln bzw. zu diskreditieren.

    Die große Masse wird so bequem gelenkt und nur noch eine technisch versierte Minderheit kann sich frei und ohne Angst vor Repressionen im Netz bewegen…

    Just my 2 cents,
    Jochen

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