Knallrot

Ein Besuch in der Buchhandlung, wenn man könnte wie man wollte, würde man gleich mehrere Tausend Euro ausgeben. Man liest hier ein wenig, dort ein wenig, genießt die freie Zeit. Plötzlich steht sie da, ein gegenseitiges Lächeln, man stöbert weiter, behält sie im Blick, das Leben ist schön, wunderschön. Und während man die Augstein-Biographie in Händen hält, kommt sie näher, innerlich leicht nervös, schlägt man das Buch auf, welches man in Händen hält. Was war es noch gleich? Egal. Im Augenwinkel wird wahrgenommen, dass sie immer näher kommt, sie steht neben dir, und es folgt ein — na, neckisch wie es nur die Frauen können. Und während man an die Sprüche denkt, die Mann sich immer kreativ ausdenkt, dreht man sich zu ihr hin, lächelnd, um festzustellen, dass sie das Handy am Ohr hat, und (wohl) mit ihrem Freund telefoniert. Peinlich. 😳

7 Antworten zu “Knallrot”

  1. BlackVivi sagt:

    ARG! Wie du mir aus der Seele sprichst >____<

    Das ist mir schon so oft passiert ;_; Das ist sooo schlimm *seufz… Da kommen echt alle Emotionen in einem hoch!

  2. Oliver sagt:

    Einfaches Rezept: heiraten. Dann erspart man sich derlei Dinge *g* 😉

  3. Chris sagt:

    Wie, ich soll BlackVivi heiraten? 😀

  4. Oliver sagt:

    Ja okay, das Alter — von der Seite hatte ich das gar nicht betrachtet … prima Einwurf 😀 Make it so … *g*

  5. Benni sagt:

    Bei mir könnts eher passieren, dass ich erstmal danach gucke, ob sie net ein Handy oder ne Freisprecheinrichtung am Ohr hängen hat, bevor ich auf die Idee komme von ner fremden Schönheit mich angesprochen zu fühlen *g*. Vor so nem Riesen wie mir hauen die eher ab *g*.

  6. JumpingJakk sagt:

    @Oliver — Heiraten ist aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss — weiß ich aus Erfahrung … bin glücklich geschieden 😉

  7. Grainger sagt:

    Die Leute, die mit Freisprecheinrichtungen am Ohr laut telefonierend durch die Gegend laufen sind mir irgendwie suspekt — mein erster Eindruck ist immer, das ich es mit Selbstgesprächen führenden Irren zu tun habe. ;D

    Hat meine Meinung über die geistige Gesundheit meiner Mitbürger nachhaltig negativ beeinflußt.

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