Klarer Fall von Terrorverdächtigen, der Selbstmord begannen hat

Während den G20-Protesten in London ist ein Mann ums Leben gekommen. Schnell wurde bekannt, dass er an Herzversagen gestorben war. Nun hat der Guardian ein Video veröffentlicht, der den Fall neu aufrollen wird. Zumindest sollte man das erwarten. Polizisten haben den Mann, der wohl von der Arbeit auf dem Weg nach Hause war, von hinten attackiert und zu Boden geschmissen. Mal wieder wird klar: Die freiheitliche Grundordnung, auf der die westliche Welt beruht, ist stark am Wanken — wenn sie nicht schon gekippt ist. (via, via)

Eine Übersetzung des Guardian-Artikels ist mittlerweile auf freitag.de zu lesen.

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5 Antworten zu “Klarer Fall von Terrorverdächtigen, der Selbstmord begannen hat”

  1. Anonymous sagt:

    Mhhh da kommt mir doch ein noch unreifer Gedanke… Wenn solche Videos dafür sorgen, dass das «Fehlverhalten» der Exekutive ausnahmsweise nicht vertuscht werden kann (ist ja nicht das erste Mal), wie würde sich dann ein Projekt auswirken, dass die Erstellung solcher Videos ganz gezielt fördert? Z.b. Kameras an vertrauenswürdige Demoteilnehmer verteilen, Einen Uploadservice für Videos die mit dem Handy gemacht wurden bereitstellen, der direkt auf Wikileaks führt… Es dürfte dann natürlich nciht zu so einem Bild-Leserreporter scheiß werden… Wie gesagt.… noch nicht reif, nur so ne Idee.

  2. Jochen Hoff sagt:

    Sie haben das Video bereits gesperrt. Aber wenigstens sind die Gedanken noch frei.

  3. markus sagt:

    video geht entweder noch oder schon wieder.
    die fdgo wird nach dieser definition auf jeder demo außer kraft gesetzt. solche szenen lassen sich immer wieder beobachten, praktisch jeder der sich schonmal irgendwo an einem protest gegen die jeweilige junta ;) beteiligt hat kann davon berichten.
    zu befürchten haben sie in aller regel nichts, fehlt doch zumindest in de eine individuelle nummer, es wird sturmhaube getragen und wenn man sie doch mal drankriegt, kommt die als 1. die gegenanzeige (widerstand ggn die staatsgewalt) und später werden mit glück beide anzeigen fallengelassen, die gegen den polizisten ganz sicher.
    dank des allgegenwärtigen fotohandies gibt es inzwischen ne menge dokumentationen von sowas, aber es hat in den wenigsten fällen konsequenzen. meist sinds ja auch nur prellungen, schürfwunden oder mal nen bruch, sowas reicht nicht mehr für Seite 1 in der SZ/SP0N/ZEIT itd.
    kleines beispiel der jüngeren geschichte … die zifte auf der zapfenstreichdemo, der agent provocateur in heiligendamm — kein großer aufschrei, keine konsequenzen für die beteiligten. wobei letzterer fall an tragweite deutlich über nen knüppelden spinner hinausgeht. der mit dem knüppel rastet halt mal aus, dass ist erst einmal nen individuelles problem, der agent provocateur hatte von anfang an den auftrag von höherer stelle.

  4. dakira sagt:

    @Anonymous:
    Nicht persoenlich nehmen, aber leider ist dein Gedanke wirklich noch nicht ganz ausgereift. Auf Demos ist es schon uebel genug, dass man von Polizei und Presse gefilmt wird. Hinzu kommen dann noch «politische Gegner» die fuer ihre eigenen «Archive» fotografieren und filmen. Dann gibt es noch die Idioten unter den Demoteilnehmer, die filmen und das ganze dann online stellen, ohne Gesichter unkenntlich zu machen.

    Es muesste also aehnlich wie das «legal team» eine Art Dokumentationsteam geben, die als Fimler gekennzeichnet sind und nur zu dem Zwecke der spaeteren Beweisfuehrung filmen. Die Aufnahmen muessten dann natuerlich wieder geloescht werden, fuer denn Fall, dass sie nicht benoetigt werden. Ach.. eigentlich ist die Idee doch garnicht so schlecht ;)

  5. […] des Staatsapparats in puncto Kampf gegen den Terror. Ein gewirkter Kolateralschaden, welcher in seinen Ausmaßen schon einem demokratischen Flächenbrand gleicht. Zusammen mit der schon zur Anwendung […]


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