Kids, you tried your best and you failed miserably. The lesson is, never try.

6 Antworten zu “Kids, you tried your best and you failed miserably. The lesson is, never try.”

  1. Bernd sagt:

    Weit unter dem Durchschnitt

    Ich würde auch heutzutage keinem mehr empfehlen ein Studium an einer deutschen Hochschule zu beginnen, der nicht das nötige Backup — sprich Geld der Eltern — und Vitamin B hat.

    Wer Lust auf überfüllte Studiengänge, Studiengebühren, wertlose Abschlüsse, unterbezahlte Nebenjobs, überhöhte Lebenshaltungskosten und eine teilweise enorm geringe Aussicht auf einen Arbeitsplatz in unseren Landen hat, darf gerne studieren gehen.
    In meinem nächsten Leben werde ich Depp oder Politiker.

  2. Falk sagt:

    Da fehlen in deiner Aufzählung wohl noch die zigdutzend Praktika während und nach dem Studium.

    Oder wie sagte ich gestern: Mal ab von der Studie — die Eliten haben es so gewollt, jetzt bekommen sie, was sie verdienen — den Hohn und Spott des Auslandes. Aber statt mal die jahrzehntelange fehlgeleitete totökonomisierte Bildungspolitik auf den Prüfstand zu stellen, werden wohl jetzt wieder alle möglichen Ausreden gesucht und auch gefunden werden. Und wenns keiner Schuld ist, dann halt der internationale Terror.

  3. Bernd sagt:

    Und die Tatsache, dass man nicht unbedingt einen Praktikumsplatz bekommt, da auch noch andere darauf warten.

    Die Bildungspolitik wird meines Erachtens auch nicht auf den Prüfstand gestellt, ebenso wenig werden Diskussion in der Öffentlichkeit geführt, da alles nicht relevant ist, wenn man im eigenen Lande nicht mehr Sicher aufgrund schmutziger Bomben sein kein. 😉

    Dieses Land geht vor die Hunde, weil man versucht Herpes labialis mit aller Affengewalt zu besiegen, obwohl der Patient «Deutschland» noch zusätzlich zig bösartige Krebsgeschwüre hat. Man vergisst wohl die Zeit als Gegenspieler des eigenen Unsinns.

  4. Oliver sagt:

    >Und die Tatsache, dass man nicht unbedingt einen Praktikumsplatz bekommt, da auch noch andere darauf warten.

    Wenn du einen zwangsweise benötigst, hast du teils Fristen bei mancher großen Zeitung z.B. von über einem Jahr nur für die Bewerbung. Plane also schon mal ein erweitertes Studium ein, falls derer viele notwendig sind 😉

  5. Bernd sagt:

    Ich bin zum Glück scheinfrei. *Sektkorken knallen lass* 😀

  6. Andreas sagt:

    Dennoch wird IMHO unverhältnismäßig über das deutsche Bildungssystem gescholten. Naja, weniger die berechtigte Schelte stört mich, sondern vielmehr der Vergleich mit dem ach so tollen Ausland und der dummen Vermischung unseres selektiven Systems mit anderen Ansätzen. Die kochen auch nur mit Wasser… seit >30 Jahren wird das deutsche Bildungswesen totgesagt, wird den Deutschen eingetrichtert: «Obacht, wird werden abgehängt!». Und unser Staat steht immernoch gut da. Exportweltmeister, sehr gute Ingenieure und eine extrem konkurrenzfähige Industrie. Im Maschinenbau kann sich niemand mit uns messen… und wir decken unseren Akademiker bedarf nicht maßgeblich über Zuwanderer wie die USA (wir könnten es wohl auch nicht, selbst wenn wir wöllten — s. gescheiterte IT-Greencard etc.). So schlecht können wir also gar nicht sein, schließlich wächst das alles ja nicht hier auf den Bäumen! Soll die «Elite» doch nach Harvard abrauschen… das war auch schon immer so. Wer hier aber alle Tassen im Schrank hat, kann ebenfalls gut forschen und erfolgreich sein (wenn auch weniger Geld dafür bekommen — das ist aber weniger eine Frage des Bildungssystems, mehr eine politische)

    Also, Kritik: Ja.
    Aber die Vergleiche nerven. Entweder kommen da Staaten als Beispiele, die ganz andere Voraussetzungen haben als Deutschland mit seiner inhomogenen Struktur und ~86Mio. Menschen (-> ganz anders als die Skandinavier), oder es werden weitaus schlechter dastehende Staaten als «Beispiel» hingestellt, nur weil mal ein Teilaspekt ganz toll klappt.
    Die Bacholor-Master-Scheiße hat uns diese murksige Diskussion schon eingebracht, die mittlere Reife ist dank dieser politischen Garde schon lange nichts mehr wert. Fehlt nur noch das vollständige Verschenken des Abiturs und des Studiums: Klar, dadurch werden wir sicher konkurrenzfähiger (pffft. Wer’s glaubt!).
    Das ständige OECD-Getue ist ebenfalls lachhaft: die geforderten Hochschulzugänge (bis zu 80%!!) entsprechen einfach nicht der Normalverteilung. Der Durchschnitte ist einfach nicht gut genug dafür, also muss man das Niveau senken… oder gibt es wirklich noch soviele Alt-68er, die an «Gebt mir ein Kind, ich mach’ einen Mozart daraus» glauben?

    however: ich sehe jedenfalls schwarz, wenn es mit der Diskussion so weitergeht. Die Kritiker schaffen es nicht, unser System komplett umzukrempeln um wieder etwas Schlüssiges zu haben, sondern höhlen nur unser bisheriges, funktionierendes Bildungssystem soweit aus, dass es irgendwann wirklich richtig schlecht ist (naja, dann haben sie es ja schon immer gesagt ;-))

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