KDE 3.5.9

Während einige Analphabiten im Netz sich der Versionnummerngeilheit hingeben und die early adopter mimen, sprich Bauernopfer für den Hype, setzen technisch versierte Zeitgenossen KDE 4 entweder überhaupt nicht ein oder eben nur auf optional laufenden Testmaschinen. Letztere helfen den Entwicklern, daß Produkt für die Allgemeinheit tauglich zu machen. Für alle anderen jedoch, die produktiv wirken und einen stabilen Desktop schätzen, den Grund per se Windows zu verlassen, gibt es hier KDE 3.5.9 im Rahmen der Produktpflege. Neben den üblichen Fixes im Laufe eines Releases, bekam KDE-PIM auch einige neue Funktionalitäten spendiert. Die gesamten Änderungen findet man dort.

KDE ML

4 Antworten zu “KDE 3.5.9”

  1. Dr. Azrael Tod sagt:

    Ich fand das haschen nach möglichst hohen versionszahlen schon immer blödsinnig.. aber mit dem Hype um 4.0 hat das KDE-Team langsam dem ganzen die Krone aufgesetzt.
    Das ding ist alles, nur keine stabile Version, die man so anpreisen sollte.

    Das ist unter anderem auch ein Grund warum ich bei meinen Projekten die Versionen lieber nach Datum-Sourcezweig-Entwickler benenne als nach 1.0, 1.1, …
    Außerdem kann mit 3.4.1.3 nach 10 Jahren keiner mehr was genaues anfangen außer dass es wohl vor 3.4.1.4 und nach 3.4.1.2 veröffentlicht wurde. Bei Sacred-Chao-20070101-DAT finde ich das schon erheblich Übersichtlicher und informativer.

  2. Julius sagt:

    Außerdem weiß man doch, daß die 4er Versionen immer die schlechten waren… 😉

  3. Oliver sagt:

    Jupp, bei 3.0 anno 2002 fehlte dann wohl auch noch eher das heutige mediale Umfeld. Der Masseneffekt reifte mit der Zeit und richtet heute mitunter mehr Schaden an als damals 😉

  4. kobalt sagt:

    «Das ding ist alles, nur keine stabile Version»

    Die KDE-Hacker haben KDE4 als instabil bezeichnet und es deshalb KDE4 und nicht KDE4.0 genannt. Allerdings taten sie das irgendwo in den Tiefen ihrer Kommunikationsstrukturen, in die der Linuxdesktopuser niemals reinguckt. Die Überraschung über die Instabilität von KDE4 ist IMHO folglich ein Kommunikationsproblem oder der Eitelkeit der KDE-Hacker geschuldet.

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