Kann wer…

Blase

… den adical-Jungs mal einer Beate Uhse oder Orion vermitteln? Die Herrschaften können sich dann zum Teil mit Dildos und Plastik-Muschis bezahlen lassen — damit wäre auch der Wegfall von Blogscout kompensiert. Und wenn wieder Geld in die Kassen kommt, muss man sich auch nicht derart lächerlich machen und offensichtlich alle Vorurteile über käufliche Blogger und bezahlte PR-Artikel in Zeitungen bestätigen. Wenn ich jemals so werde, schläfert mich bitte ein — und wenn es die Methode mit dem Baseballschläger ist. :)

Ich hab lange überlegt, wie ich den angeblichen Jahresumsatz kommentieren soll — dazu fällt einem herzlich wenig ein. Und ich bin selten sprachlos. Vielleicht einfach zu einer Suche bei der BooCompany verlinken — sie blasen die Blase immer weiter auf, vom evtl. Medikamentenmissbrauch ganz zu schweigen (Über ein, Zitat: Probierangebot [sic!] für Ritalin reden Sascha Lobo und Kathrin Passig — besonderes Augenmerk zwischen 22:57 und 27:56). Passt schon. 😉

Bild: tineyz unter dieser Creative Commons-Lizenz stehend.

P.S. Dies ist mal ein Beispiel eines Artikels, wo man auch den Verlinkungen folgen sollte. 😉

6 Antworten zu “Kann wer…”

  1. Grainger sagt:

    Selbst wenn die Angabe der Jahresumsätze stimmen sollte

    Lobo etwa trifft sich zwei, drei Mal die Woche mit den anderen Gründern der Firma Adical, die auf Jahresumsätze im sechsstelligen Bereich kommt.

    ist das ja eigentlich nicht so viel, vor allem wenn mehrere Leute quasi hauptberuflich davon leben wollen.

    Nun ist die Angabe im sechsstelligen Bereich ja nicht sonderlich präzise 😀 (auch 100.000 Euro würden da passen), und da ich immer wieder beobachten kann das viele Leute (selbst solche, die es wahrlich besser wissen müßten) Umsatz mit Gewinn verwechseln ist das eigentlich nichts.

    Da man sich aber gerne in die eigene Tasche lügt halte ich selbst die Angabe sechsstellig für pures Wunschdenken.

  2. Chris sagt:

    Die gibt es erst seit 7 Monaten und seit Wochen gibt es keinen Werbepartner… *g*

  3. Grainger sagt:

    Dann ist die Bezeichnung Jahresumsätze (Mehrzahl) in dem Artikel der Berliner Zeitung aber eine journalistische Ungenauigkeit.

    Bestenfalls haben die einen vorläufigen (hochgerechneten) Jahresumsatz, vermutlich soll damit aber bewußt eine bereits mehrjährige Firmengeschichte suggeriert werden.

    Denn von professionellen Journalisten muss ich ja erwarten das sie den Unterschied zwischen Singular und Plural kennen. 😉

  4. ajku sagt:

    Das «Probierangebot» ist ja eigentlich nur das Sahnehäubchen auf einem total unprofessionellen, schlecht vorbereiteten — wie nennt man das? Dampfgeplauder?

    Wie kann man sich nur so lächerlich machen!

    (Bohème — Pff! — da ziehe ich gar Puccini und Aznavour vor …)

  5. Chris sagt:

    Und genau das ist das Problem. Die lassen sich dann als Speerspitze von den Medien interviewen, sprechen für alle Blogger, und ich darf mir sogar im RL anhören, wie bekloppt wir Blogger doch sind. 😉

  6. ajku sagt:

    Ja, Speerspitze …

    Als Ausländer irritiert mich immer wieder die schlechte Pörformäänz dieser Protagonisten.

    Ich würde eigentlich eine fast druckreife Sprache erwarten, ersticke aber immer wieder in Wolken von «öhmms» und «ähmms».

    Und auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Es ist behämmernd, mit welcher Nonchalance Videokameras auf eine Bücherbeige gestellt werden, um einen Podcast zu erstellen, der dann unverfroren mit der eigenen Unzulänglichkeit kokettiert. Als ob das «Label» bereits einen zureichenden Grund gäbe, sich zu demontieren.

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