Was für ein Gaudi. Die Journalisten der Zeitschrift Vanity Fair suchen bis Ende des Jahres Deutschlands wichtigsten Deutschen — also eine Abstimmung, die kein Mensch wirklich braucht. Wer wird die Wahl gewinnen? Angela Merkel, Helmut Schmidt oder gar Tokio Hotel? Weit gefehlt — auf Platz 1 steht der Journalist Stefan Niggemeier:

Wie konnte das passieren — ist es das Ergebnis einer viralen Kampagne — die Fans losgelassen auf die Journalisten der Vanity Fair? Weit gefehlt — Stefan berichtet auf seinem Blog, wie man sich bei der Abstimmung technisch bis auf die Knochen blamiert:
Mit dem Firefox-Plugin „reload every“ und mehreren Tabs hatte ich ihn auch relativ schnell auf Platz 70 hoch gevoted.
Natürlich gibt es auch Web 2.0-Veteranen, die die Abstimmung auch gesehen haben — zum Beispiel der Sevenload-Macher Ibo Evsan. Ehrlich gesagt: Bei aller Kritik bewundere ich diesen unerschüttlichen Glauben an das Gute im Menschen:
Hier sieht man mal wieder, was man mit Web 2.0, dank Twitter, Weiterempfehlungen, Blogs, Blogs etc. erreichen kann! Das Bild lasse ich umkommentiert. Super Ergebnis Stefan — Du bist auf jeden Fall in der Web Szene extrem bekannt und es sei Dir extrem gegönnt. Unglaublich!
Das glaubt doch alles kein Mensch — oder doch? Das nun mit aller Wahrscheinlichkeit folgende Drehbuch steht im Übrigen auch schon fest — es wäre nicht das erste Mal. Grimme lässt grüßen. Das Zitat des Tages überlasse ich dann Stefan:
Tokio Hotel von Platz 2 aus den Top 100 raus zu bekommen stellte sich als sehr langwierig heraus und sollte mir erst am Samstag Mittag gelingen.
Danke Stefan, danke Lanu — was habe ich gerade gelacht…
Ausriss: vanityfair.de




Eine lustige Geschichte alle mal wobei das einer unwichtigen Umfrage einer belanglosen Zeitung schon fast zu viel Aufmerksamkeit entgegen bringt…
Auf jeden Fall unterhaltsam. Wenn man sich die Liste anschaut, könnt ich mich auf dem Boden kugeln vor lauter lachen…
[…] ist der wichtigste Deutsche kein Blogger mehr. Dafür freue ich mich das sich ein würdiger Nachfolger gefunden hat: Christian Ulmen […]
Vanity Wer?
Ehrlich gesagt habe ich dieses Magazin zwar schon mal beim Zeitschriftenhändler rumliegen sehen, aber da ich um derartigen Lifestyle-Trash einen großen Bogen mache bisher noch nie mehr als das Titelblatt wahrgenommen.