John Lennon kommt nicht zur Ruhe

Schon ein paar Tage pfeifen es diverse Blogs und News–Seiten, insbesondere im englisch-sprachigen Raum, von den Dächern. Yoko Ono, Ehefrau des ermordeten John Lennon, verklagt die Sängerin Lennon Murphy. Die böse Yoko Ono eben, jene, die schon gemäß vieler Beatles-Fans, für deren Trennung verantwortlich war, so jedenfalls die Legende. Wen verwundert es da, daß man sich auf Basis dieser Legende wiederum auf diese Frau stürzt, dieses mal gehe es um Millionen, nicht mehr um Friede, Freude, Eierkuchen wie zu Lennons Zeiten. Die Realität jedoch, neben all diesen Legenden, sieht ein wenig anders aus. Yoko Ono hat tatsächlich kein Problem damit, daß Lennon Murphy eben unter dem Namen Lennon auftritt, sie hat nur ein Problem mit den angestrebten Exklusivrechten für den Namen Lennon. Yoko did not sue Lennon Murphy, but sought to stop her from getting the exclusive right to the name Lennon for performance purposes. Und wer kann ihr das verübeln? Natürlich kann man sich das Leben auch einfach machen, fabuliert von Rückzieher ob der schlechten PR usw. Aber bei einer Frau die schon immer für alles verantwortlich gemacht wurde, ist die Sache mit dem Rückzieher dann doch eher nicht zu glauben. Aber es wäre halt wieder so schön gewesen an der alten Legende weiter zu stricken …

boingboing

I am really hurt if people thought that I told a young artist to not use her own name in her performances and had sought to sue her. I did no such thing. I hope this allegation will be cleared.

–Yoko Ono

Bild: Wikipedia

RSS-Feed abonnieren