jetzt wird abgerechnet

Was mir da letztens durch den Kopf ging, beim Hören dieses Songs von Knorkator *g*, Blogroll usw, sprich das alltägliche Linkgeficke, das meiden wir wie die Pest, die Dinger dort bei uns, die lesen wir auch und treiben keineswegs nen lustigen Linkhandel damit. Aber wie wäre es denn mal anstatt einer whitelist eine blacklist zu veröffentlichen. Sprich diejenigen Blogs draufpacken, die einem so richtig auf den Zeiger gehen, die gemäß der eigenen Meinung überhaupt nicht (mehr) gefallen? 😀

War ja mal nur so ein Gedanke, ein Gedanke den ich mal auf jeden Fall im Hinterstübchen behalte, einfach nur weil die geheuchelte Rücksichtnahme vieler Gutmenschen in spe einfach nur massiv ankotzt. Was so ein Lied alles raufbeschwören kann? *g*

Aber vielleicht greift auch jemand anderes die Idee auf, die Idee ist natürlich wie immer frei 😀

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7 Antworten zu “jetzt wird abgerechnet”

  1. tante sagt:

    Was es zu lösen gilt, ist, sicherzustellen, dass man dem Linkhandel keinen Vorschub leistet, also man nicht durch Links die Seiten noch aufwertet.

    Aber reicht es, die Liste als PNG/JPG zu rendern, in dem nur die Links gezeigt werden? Würde das nicht eher noch die Neugier vieler anstacheln?

    Ist ein bisschen wie der Satz «es gibt keine schlechte Werbung».

    Für das linken von Fremdblogs sollte es einen «Vokabeltest» alle Nase lang geben, mit dem man sicherstellt, dass man sich wirklich liesst (und auch irgendwie kommuniziert, das reine Konsumieren ist ja nun auch recht brotlos), doch das geht wohl zu weit.

    Wenn man sowas einführte, wie viele Links würden «die grossen» Blogs wohl verlieren?

  2. Oliver sagt:

    >mit dem man sicherstellt, dass man sich wirklich liesst

    Also ich lese eine Menge Seiten regelmäßig/täglich, diese verlinke ich auch bei mir z.B. — gelesen werde ich von jenen wohl überhaupt nicht. Aber darum gehts auch nicht, es sind meine Präferenzen, die ich da frequentiere. Die Mitleidsverlinkungen die da eingige tätigen bzw. das plötzliche verlinken von «Großen» wirkt da schon eher lächerlich. Weil man möchte damit auch nur einen Teil der Aufmerksamkeit erheischen — nennt man irgendwie Social … k.A., im Prinzip ist es identisch mit Visitenkartentausch zu früheren Zeiten.

    >Wenn man sowas einführte, wie viele Links würden ?die grossen? Blogs wohl verlieren?

    Und vice versa, wieviele der «Kleinen» würden wohl überhaupt an Aufmerksamkeit verlieren?

    Wenn mich beispielsweise eine Seite irgendwann einmal nicht mehr interessiert fliegt der Link — eigentlich normal. Aber anfangs war ich da in der Blogszene recht begriffsstutzig, denn so etwas macht man nicht … siehe den Visitenkartentausch … du schiebst mich, ich schiebe dich.
    Die Subkultur, die teils zu einem Zerrbild der alten Medien, sowie dem konservativen Teil der Gesellschaft mutiert.

  3. ph sagt:

    Blacklist? Ernsthaft?
    Dieses Aufwertungsargument durch gesetzte Links zieht natürlich — wenn da rechts in der Liste ein Name auftaucht, guckt man sich den schon an. Und wenn da noch ein «Achtung, nicht betreten!» Button dabei ist — naja. Als Satire vielleicht :)
    Anders würd die Sache vielleicht aussehen, wenn man hinter jedem (verstümmelten?) Eintrag in der Blacklist einen Link auf einen Beitrag aus dem eigenen Blog setzen kann, der sich inhaltlich mit der kritisierten Seite auseinandersetzt. In solchen Artikeln wird ja normalerweise mehr oder direkt auf das Objekt der Begierde verwiesen, der Leser kann dann also selbst entscheiden, ob er dorthin will — nachdem er durch das Schlammbad der fixmbr-Kritik gewatet ist :)

  4. tante sagt:

    >mit dem man sicherstellt, dass man sich wirklich liesst

    And der Stelle war ich leider wenig präzise, ich wollte keinesfalls sagen, dass man sich immer gegenseitig verlinken muss, oder sogar sollte.

    Ein Link sollte halt wirklich die Qualität einer «Empfehlung» behalten und keine Liste aus «guck mal, wen ich überzeugen konnte, mich zu linken» sein.

  5. […] in a post on fixmbr [german] an interesting idea came up: The idea of “negative links”. What does that […]

  6. Jens sagt:

    Naja, liest man diese Blogs dann wirklich nicht mehr? Erinnert mich so ein bißchen an das Killfile im Usenet. Es plonkte oft, dennoch wurde das auch nicht wirklich immer durchgezogen.

  7. Oliver sagt:

    >Naja, liest man diese Blogs dann wirklich nicht mehr?

    Es mag natürlich Leute geben die waten weiterhin duch shayze, weil sie halt den Geruch mögen und das warme Gefühl — nun ich gehöre zum Beispiel nicht dazu :)

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