Jeder Krieg ist im Interesse der deutschen Wirtschaft

Zitat: Herbert Grönemeyer

2 Antworten zu “Jeder Krieg ist im Interesse der deutschen Wirtschaft”

  1. ZAF sagt:

    Davon bitte ich doch abzusehen, Herr Chris. Es sei denn, es ist eine Flasche Pastis oder Absinthe an die Wahlwerbung gehängt…oder eine CD mit ökostalinistisch gefälligem Jazz, Soul oder Funk. Kommt das alles per Brief-/Paket-Post namentlich an mich zugestellt, kann ich eh nichts dagegen machen. Aber aufgrund meines Alters bin ich zum Glück von personalisierter Parteiwerbung verschont geblieben. Wie ich so lese, interessieren die Parteien sich ja eher für Jungwähler. Das bin ich schon seit mindestens…äh, das interessiert eh keinen.

  2. Aki Arik sagt:

    Gegen einen Mindestlohn wird vor allem immer wieder ein Argument vorgebracht: dadurch würden Arbeitsplätze vernichtet. Dazu kann ich eigentlich nur folgendes Argument wiederholen: eine Geschäftsidee, die sich nur dadurch trägt, dass den Beschäftigten kein ausreichender Lohn gezahlt wird, ist keine gute Idee.
    Außerdem handelt es sich bei den Jobs, für die ein Mindestlohn diskutiert wird, um Dienstleistungen, wie Postdienst oder Gebäudereinigung. Diese Unternehmen stehen gar nicht in der selben Weise im internationalen Wettbewerb wie das produzierende Gewerbe. Die sonst übliche Globalisierungskeule mit der chinesischen Billigkonkurrenz greift hier also gar nicht. Konsequenterweise müssten die Gegner eines Mindestlohns auch die Abschaffung der Betriebsräte und Tarifverhandlungen fordern. Denn aus neoliberaler Sicht kommt dies alles einem „Kartell“ gleich, welches das gewünschte „freie Spiel des Marktes“ aushebelt. In Wahrheit fehlt jedoch für das „Produktionsmittel“ Arbeitskraft die Voraussetzung für ein funktionierendes „freies Spiel der Kräfte“. Denn ein fairer und gleichberechtigter Markt existiert hier gar nicht. Die Unternehmen sind bei einer hohen Arbeitslosenzahl immer überlegen. Auf der anderen Seite ist der einzelne Arbeitnehmer auf den Verdienst existenziell angewiesen und den Unternehmen immer unterlegen, die aus einem großen und immer weiter wachsendem Arbeitskräfte-Angebot auswählen können.

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