Jajuk — Musikverwaltung

Jajuk ist eine hübsche, kleine Musikverwaltung für Leute denen Amarok zu KDE-lastig ist. Basiert auf Java und dürfte somit so ziemlich auf jedem System lauffähig sein, die oft typische Schwerfälligkeit bzw. das häßliche Äußere von Java Applikationen fehlt völlig 😀

Mit anbei ist auch ein Coverabgleich im Internet, ein Player, Geräte Synchronisation, diverse Playlisten-Modi, CDDB Abgleich, etc. Alle Features kann man hier nachlesen. Die Installation, mehr ein bloßes kopieren, ist kinderleicht — lief hier in FreeBSD auch locker durch. Mir gefällts, ich mag Vielfalt im Softwarebereich und nicht Mainstream. :)

Simon and Garfunkel führen heute übrigens meine Playlist an 😀

13 Antworten zu “Jajuk — Musikverwaltung”

  1. Kai sagt:

    Nett…mal anschauen.

  2. itti sagt:

    Ja wirklich nett… verkürzt jetzt wohl meine Wartezeit auf Amarok für Windows. Allerdings taugt der Player nichts, denn nach dem ersten «skip track» ist nur noch seltsames Stottern zu vernehmen. Schade, aber definitiv ein guter Ansatz. Danke für den Tipp.

  3. Oli sagt:

    Ich kann jetzt nicht sagen wie er sich unter Windows verhält, aber da er schon recht lange erhältlich ist (ein paar Jahre) und gut gepflegt wird, denke ich mal es liegt an deinem System und/oder Java bzw. dem Soundkartentreiber. Hier zumindest kann ich prima «herumspielen» und wie wild klicken ohne das irgendwelche befremdlichen Töne aus den Speakern erklingen 😀

  4. itti sagt:

    das es an winblowz liegt mag ich garnicht abstreiten. ich hab auch z.b. den fehler gemacht auf «media katalog» zu klicken was wohl ne ansicht der coverbildchen in meiner musiksammlung zaubern soll. das bringt javavm.exe auf gut über 200mb speicherverbrauch und die mp3 wiedergabe in jajuk setzt dann immer wieder für ne halbe sekunde aus. da is definitiv was im argen. aber zumindest java hab ich auf neuester version. wie gesagt, schade — denn gefallen tut mir das teil.

  5. sepp sagt:

    habs auch mal ausprobiert.
    du meinst die schwerfälligkeit von java gibts bei jajuk nicht? welches hammer hardware setup fährst du denn?
    sowohl unter ubuntu, als auch unter suse und auch unter windows braucht das teil jahre (ca. 2–3 stunden) um meine musik zu scannen (ca. 150gb). danach sind irgendwelche suchanfragen etc. gleichbedeutend mit player setzt erstmal ca. 20 sekunden aus.
    also wenn das ne alternative zu amarok sein soll, dann hast du amarok noch nicht wirklich eingesetzt. läuft übrigens, wie du sicher weisst auch doll unter gnome usw, braucht ja nur die libs.

  6. Oli sagt:

    Nun ich schrieb ja kleine Musikverwaltung und für 150gb ist z.B. Amarok mit MySQL Anbindung ideal (oder auch SQLlite). Aber man sollte auch eine gewisse Verhältnismäßigkeit wahren. Die Daten werden halt hier in XML abgelegt, insofern ist das ein klarer Punkt für Amarok. Keine Anwendung läuft so wirklich «doll» unter der jeweils anderen Oberfläche oder gar unter nicht-mainstream-Oberflächen :)

    «Jajuk ist eine hübsche, kleine Musikverwaltung für Leute denen Amarok zu KDE-lastig ist.»

    Schrieb ich da etwas von Amarok-Killer oder Alternative? Ich denke nicht und was jemand glaubt zu lesen, muß nicht unbedingt richtig sein. Für das Gros der Leute die nicht mehrere Platten nutzen für ihre Musiksammlung wirds wohl langen.

    du meinst die schwerfälligkeit von java gibts bei jajuk nicht? welches hammer hardware setup fährst du denn?

    Was du unter Java-Schwerfälligkeit verstehst, ist einmal das Vorhandensein einer echten großen Datenbank bei Amarok bzw. die bloße Ablegung der Daten via XML, für die kleine Sammlung zwischendurch.

  7. sepp sagt:

    ok, «kleine musikveraltung» hab ich so verstanden, dass das ding klein und handlich ist, ich habs nicht unbedingt so verstanden, dass es um kleine sammlungen geht.
    wenn ich nur 200 alben verwalten will, dann brauch ich keine musikverwaltung, dann nehm ich foobar oder gar winamp oder sowas. aber da gehen die ansichten wohl auseinander 😉

  8. Oli sagt:

    So hab mal gerade nachgeschaut, knapp 2min für ca. 20gb ( ca. 1500 Dateien ) … rechne ich das mal hoch und auch den Punkt mit dem Anlegen der XML Datei, dürfte ich wohl kaum auf 2-3h kommen. Aber ich denke auch nicht, das es bei knapp 20min bleibt, eher vielleicht 45–60 min bei 150Gb.
    Ich teste es Morgen mal mit 80Gb, das einzige was ich auch hier ausmachen konnte das da irgendwo ein Speicherleck ist, entweder bei Java oder diesem Programm (200Mb für Java).

    Die Ansichten gehen wohl nicht auseinander, da nicht jeder nur unter Windows umherflitzt — ich schon gar nicht 😉

  9. Sammy sagt:

    Auf den ersten Blick gefällt mir Jajuk ganz gut. Nur die Gestaltung ist in sich nicht ganz stimmig, aber noch in Ordnung. Bei 30 GB Musik ist die Geschwindigkeit auch noch sehr erträglich, allerdings gönnt sich Jajuk bei aktivierter Covervorschau 130 MB im RAM. Außerdem passen die Coverbilder aus dem Internet oft nicht und es finden sich teils welche ohne Zusammenhang zum Album/Künstler von ähhm so gut wie allem Möglichen.
    Auf Grund der Mängel würd ich sagen, das ist für mich ganz und gar nix. An sich wäre es ein schönes Programm, aber 130 MB im Arbeitsspeicher unter Windows sind einfach zuviel. Das mit den teils nicht gerade jugendfreien Fotos nehm ich dem Programm auch übel.

  10. Oli sagt:

    Ok mit den Bilder hatte ich jetzt noch keine Probleme :D, allenfalls mal «normale» Fehlschüsse, aber die scheiterten wohl an ID Tags, denke ich mal.

  11. itti sagt:

    ok mit den covern hat ich auch keine probleme. da kenn ich wirklich bösere suchergebnisse von irgendwelchen winamp plugins oder gar foobar…

    auch indexierung neh mich dem teil nicht übel. 90gig in knapp maximal 20 minuten. und hey das ist maximal, also gefühlt denn in echt warens wohl nur 10–12 minuten. dabei hab ich das ding minimiert und rennen lassen.

    speicherleck scheint tatsächlich irgendwo vorhanden zu sein. die sourceforge seite behauptet ja so oder so man bräuchte for 80gig musiksammlung maximal 60mb speicher und jajuk wäre ausgelegt für eben die user mit ner größeren sammlung. vielleicht ist das einfach ein windows-problem.

    ich werde dem ganzen auf jeden fall noch ausgedehntere testing-runs gönnen hier. ich bin wirklich «gefickt» (sorry für den begriff) von winamp und foobar und mir ist mittlerweile alles recht und da scheint jajuk mit seinem ansatz ne sinnvolle verwaltung für die musiklib zu bieten wirklich attraktiv.

  12. Oli sagt:

    «vielleicht ist das einfach ein windows-problem.»

    Nein das mit dem Speicherleck kann ich unter FreeBSD und Archlinux nachvollziehen.

  13. Matze sagt:

    In dem Zusammenhang möchte ich mal auf drei «GTK-lastige» Projekte hinweisen, welche einen ähnlichen Ansatz wie Amarok verfolgen und auch schon einen guten Fortschritt erzielt haben.
    Banshee, Listen und ziemlich neu Exaile!.

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