Jack Wolfskin: selbst schuld

AbmahnungIch habe bisher nicht viel von Jack Wolfskin gehalten und meine Meinung hat sich in den letzten Tagen leider bestätigt: Jack Wolfskin lässt die Abmahnmaschenerie laufen und mahnt derzeit mehrere junger Mütter und Stick-begeisterte Damen auf der Internet-Plattform Dawanda ab. Ihr Vergehen: das Anbieten von Tierpfoten auf selbstgenähten Mützen, Hausschuhen, Wärmflaschen oder Puppen — also alles, was man für den Outdoor-Bereich benötigt. Jack Wolfskin hat die typische Tatzenpfote als Marke geschützt — und so werden nun mehrere Personen, auch welche, die Katzenpfoten, nicht Wolfspfoten, anbieten abgemahnt. Der Werbeblogger schreibt: Wie unsicher muss sich ein Jack Wolfskin fühlen, um gegen diese Damen Abmahnungen zu versenden? Wie viel können sie ihm wirklich schaden? Wie viel kann Jolyon Yates’ Princess Jack Wolfskin schaden? b

Heute hat sich dann herausgestellt, dass Jack Wolfskin nicht unsicher ist. Sie beschreiten diesen Weg mit voller Absicht: Die typische Jack Wolfskin Tatze ist als Marke geschützt. Daher dürfen Dritte keine ähnlichen oder identischen Zeichen für ähnliche und identische Waren, wie sie Jack Wolfskin anbietet, im geschäftlichen Verkehr benutzenso die Stellungnahme gegenüber Spiegel Online. Die PR-Abteilung von Jack Wolfskin stellt es sogar als Pflicht dar, abzumahnen: Das Unternehmen habe als Markeninhaberin «das Bestreben und die Pflicht, die Marke gegen ähnliche Drittzeichen zu verteidigen, da die Marke sonst geschwächt wird». Man prüfe mit den Anwälten in jedem Einzelfall sehr gründlich, ob die Voraussetzungen einer Markenverletzung vorliegen. Es seien nur Anbieter abgemahnt worden, «deren Produkte die Markenrechte von Jack Wolfskin auch wirklich verletzen». Die Abmahnungen gegen Dawanda-Anbieter seien «zwar bedauerlich», doch es handele sich hier «um eindeutige Markenrechtsverletzungen».

Hier geht es nicht um Markenpiraterie oder um gefälschte Kleidung — ein Unternehmen, mit entsprechendem finanziellen und rechtlichen Background, geht gegen viel Schwächere vor. Ich bin fast geneigt zu sagen, dass mal wieder ein Unternehmen das gesellschaftliche Miteinander aufkündigt. Unternehmen wie Jack Wolfskin zeugen ganz offensichtlich vom Niedergang unseres Miteinanders. Nun werden nicht wenige Menschen argumentieren, dass die Damen doch vor Gericht ziehen und sich wehren sollen. Das ist in Deutschland leichter gesagt als getan: Wolfskin hat mehr Geld, um mit einem Batzen Gutachten auf die Verwechslungsgefahr zu pochen. Ich hatte zwar den Willen, aber einfach nicht das Geld, mich da irgendwie weiter zu rechtfertigen. Bei dem Streitwert kann nicht einmal ein befreundeter Anwalt tätig werden. Schon die Gebühren für Verfahren am Oberlandesgericht sind zu hoch.

Wieder einmal wird die Macht, nicht die Gerechtigkeit, obsiegen. Dass ein Unternehmen wie Jack Wolfskin meiner Meinung nach zwischen den Zeilen nun sogar den Opfern droht — es wird mir niemand sagen können, dass die Markenrechte von Jack Wolfskin bei einer gehäkelten Katzenpfote verletzt werden — zeugt von einer unglaublichen Chuzpe. Bei mir im Schrank wird man auch in Zukunft keine Jack-Wolfskin-Kleidung finden — und ich glaube bei dem einen oder anderen Leser von F!XMBR nun auch nicht. Man sollte eine Petition im Deutschen Bundestag einreichen, dass Unternehmen, die mit Massenabmahnungen gegen Schwächere vorgehen, in Zukunft von jeglicher öffentlichen Ausschreibung und von Subventionen ausgesperrt werden. Erst wenn es solchen Unternehmen ans Geld geht, werden sie anfangen, zu verstehen und vielleicht wieder über einen menschlichen Umgang miteinander nachdenken. Doch bis dahin werden leider noch viele solche Artikel veröffentlicht werden. Man sollte man gut überlegen, ob man sein Geld solchen Unternehmen wie Jack Wolfskin in den Rachen wirft. Ich haben mich entschieden, es garantiert nicht zu tun. Anyone else?

Die Drohung Stellungnahme Jack Wolfskins im Wortlaut:

Stellungnahme

Abmahnung von DaWanda-Anbietern wegen Markenrechtsverletzungen 19. Oktober 2009
In den letzten Tagen gab es auf verschiedenen Online-Plattformen Äußerungen zu Abmahnungen, die Jack Wolfskin wegen Markenrechtsverletzungen gegen Anbieter auf der Internet-Plattform „DaWanda“ ausgesprochen hat. Diese Vorfälle sind zwar bedauerlich, es handelt sich hier jedoch um eindeutige Markenrechtsverletzungen, auf die Jack Wolfskin zum Schutz der Marke leider mit Abmahnungen reagieren musste.

Die typische Jack Wolfskin Tatze ist als Marke geschützt. Daher dürfen Dritte keine ähnlichen oder identischen Zeichen für ähnliche und identische Waren, wie sie Jack Wolfskin anbietet, im geschäftlichen Verkehr benutzen. Jack Wolfskin als Markeninhaberin hat daher das Bestreben und die Pflicht, die Marke gegen ähnliche Drittzeichen zu verteidigen, da die Marke sonst geschwächt wird. Gemeinsam mit Anwälten prüft Jack Wolfskin in jedem Einzelfall sehr gründlich, ob die Voraussetzungen einer Markenverletzung vorliegen. Im Falle einer Markenverletzung sieht sich das Unternehmen gezwungen, dagegen vorzugehen, um die Markenrechte effektiv zu verteidigen.

Der Sachverhalt ist wie folgt: Auf der DaWanda-Plattform wurden verschiedene Artikel mit einem Tatzenabdruck angeboten. Die einzelnen Fälle wurden von Jack Wolfskin in enger Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten eingehend geprüft. Daraufhin wurden nur die Anbieter abgemahnt, deren Produkte die Markenrechte von Jack Wolfskin auch wirklich verletzen. Anbieter, deren Artikel mit Pfotenabdrücken keine Ähnlichkeit zur Jack Wolfskin Tatze aufweisen, können ihre Artikel selbstverständlich weiter unbeanstandet verkaufen. Zudem erfolgten die Abmahnungen auch wirklich nur dann, wenn ein Anbieter im geschäftlichen Verkehr gehandelt hat. Das Merkmal eines Handelns im geschäftlichen Verkehr liegt regelmäßig nur dann vor, wenn in der Vergangenheit Verkäufe in einem gewissen Umfang getätigt wurden, wohingegen Kleinstanbieter, die beispielsweise nur ein oder zwei Produkte pro Jahr verkaufen, natürlich nicht kontaktiert wurden. Leider ist es notwendig, auch verhältnismäßig kleine Anbieter mit einer Abmahnung und entsprechender Kostenerstattung zu kontaktieren. Auch derartige Kleinanbieter sind, wenn sie sich mit ihren Produkten in den geschäftlichen Verkehr begeben, dazu verpflichtet, vor Bewerbung und Verkauf dieser Produkte die Verletzung von Markenrechten Dritter zu überprüfen bzw. auszuschließen. Dies ist in den vorliegenden Fällen nicht erfolgt.

Wenn verhältnismäßig kleine Unternehmer abgemahnt werden, wird darauf geachtet, die Kosten möglichst gering zu halten. Normalerweise berechnen sich die Kosten eines Abmahnschreibens nach dem zugrunde liegenden Gegenstandswert, der anhand der verletzten Marke bestimmt wird. Dieser wurde in den vorliegenden Fällen so gering wie möglich angesetzt. Die sich daraus ergebenen Kosten in Höhe von € 991,00 sind für einen Kleinunternehmer noch immer verhältnismäßig hoch, jedoch ist dieser für die Entstehung der Kosten verantwortlich, da er markenverletzende Ware verkauft hat und Jack Wolfskin dadurch zur Verteidigung der Marke gezwungen war. Dabei handelt es sich nicht um eine „Strafzahlung“, sondern um die Kosten, die Jack Wolfskin durch die Einschaltung der Anwälte entstanden sind und die im Falle der begründeten Abmahnung stets vom Markenverletzer übernommen werden müssen. Somit dient die Abmahnung auch einer schnellen und relativ kostengünstigen Beendigung der Angelegenheit. Sie verhindert also zusätzliche häufig weit höhere Kosten im Falle einer Einschaltung der Gerichte.

Bildquelle

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33 Antworten zu “Jack Wolfskin: selbst schuld”

  1. fabian sagt:

    war gestern spazieren, habe folgendes entdeckt:

    Klick

    ist das jetzt geschicktes virales marketing oder diebstahl einer eingetragenen marke (diese tatze in der natur!)?

  2. Obiwahn sagt:

    Der Beitrag spricht mir aus der Seele. das wars mit JW bei mir!
    Das Vorgehen hat keinen Stil und zeugt von absolut gesichtslosem Management-Verständnis.

    Gruß

  3. ichselbst sagt:

    In was für einer Welt leben wir eigentlich!?

  4. Bitte, bitte, lasst eine Staatsanwaltschaft vom Himmel fallen, die die Aneignung von Markenzeichen wie Blätter, Pfoten, Füße, Wolken, Gras, etc. durch Unternehmen auf Kosten der weltweit UNO verfolgt.

    Monsanto, Jack Wolfskin, Wasserprivatisierer … ich hör euch trappsen…

  5. Sebastian sagt:

    irgendetwas stimmt mit eurem wordpress nicht.
    ich bekomme das Kommentarformular mit dem Namen «Tobi-Wan» vorausgefüllt.
    Ich bin sehr sicher, dass ich das da niemals eingetragen habe.
    #cachefail?

  6. Dass die ganze Sache etwas abstrus anmutet und auch PR-technisch sehr ungeschickt ist, steht außer Frage. Aber sind das Grundproblem nicht die ungleichen juristischen Kräfte? Jack Wolfskin hat ja durchaus das Recht, seine Marke durch alle möglichen Tatzenmotive gefährdet zu sehen. Wenn der Abgemahnte das anders sieht, muss die Sache eben gerichtlich geklärt werden. Ist ja OK, dafür sind Gerichte ja da. Zu blöd, wenn es unerschwinglich ist, an diesem System teilzunehmen.

    Ich glaub ich seh mich mal nach einer Rechtsschutzversicherung um.

  7. Seraphyn sagt:

    Das ist ja ganz komisch. Unten rennt mein Neffe rum mit einem Pyjama aus dem AWG ( Ich mag die nicht, Chemokleidung) worauf sich hunderte von Tatzen befinden.
    Und Naja, ich bin von den JW-Rucksäcken weg und bin großer Fan seit ein paar Jahren von einer anderen Marke, welche Lebenslange Garantie geben. JW ist leider ein wenig Schlecht geworden seit Anfang der 90er. Das merkte ich vor allem am Nordkap im Winter. Seitdem ist dies nicht mehr mein Ausrüster. Für mich in einer Riege wie die Fashionspielzeuge von der Marke mit dem Namen einer gr. Göttin. Die Schuhe halten auch nur Ihre 300KM beim Laufen und versagen dann ( Ich wiege 69-74kg). Somit nehme ich andere den ich vertraue. So eine Sache wie das echte Benzinfeuerzeug, oder dieses Werkzeug mit dem Mann im Namen.
    Aber lächerlich ist das schon von der Firma, Selbstgestricktes mit Tatze ist nun Markenverletzung *Kopfklatsch* Gut das ist nicht darauf reingefallen bin;)
    Gruss

  8. Martin sagt:

    @partikelfernsteuerung

    Da hilft Dir keine Rechtsschutzversicherung.
    Die zahlen für solche Sachen nicht.
    Bitte im Fall eines Vertrags das Kleingedruckte gründlich lesen!

    Gruß
    Martin

  9. caschy sagt:

    Abmahnung bei Berechtigung evtl. — aber bitte erst nach vorigem Kontakt und nicht mit so hoher Kostennote. JW in meinem Haushalt? Never.

  10. Maxim sagt:

    Hoffentlich vergisst man bei Jack Wolfskin nicht, die letzten wild lebenden Wölfe in Deutschland ebenfalls dafür abzumahnen, dass sie überall unerlaubt deren Logo reproduzieren. Aber vielleicht kann man sich alternativ darauf einigen, dass jene Wölfe von fachkundigen Jägern entfernt werden, damit einer weiteren ungeheuerlichen Enteignung eines etablierten Unternehmens endlich ein Riegel vorgeschoben wird…

  11. tante sagt:

    Neben der Tatsache, dass mich der ganze «Funktions-Trekking»-Scheiss genauso nervt wie SUV fahren hat sich die Firma hier völlig disqualifiziert.

  12. Matthias sagt:

    Es ist von mir aus das gute Recht von Jack Wolfskin jeden abzumahnen, der die Pfote von irgend einem Köter bei irgend einem Scheiß verwendet und dem Kram verkauft. Und es ist mein / unser aller gutes Recht, ab sofort alle Artikel mit der Pfote im Laden links liegen zu lassen. Schöffel macht übrigens auch super Outdoor Klamotten.

  13. Hand of Evil™ sagt:

    Unter Jack Wolfskin sieht sich in der Abmahn-Pflicht entsteht bei Wikinews ein Artikel zur aktuellen Entwicklung, falls noch jemand etwas beitragen mag…

    Grüße,
    Hand of Evil™

  14. Peter sagt:

    Nach der Epoche der Arbeiterkämpfe, soll die Epoche der Konsumentenkämpfe beginnen.
    Ich bin definitiv für mehr Boykotts und Kaufstreiks.

  15. ebertus sagt:

    JW-Klamotten sind in meinem Umfeld sowieso nicht gefragt, diesbezüglich kann auch nicht mit zukünftiger Verweigerung entsprechend reagiert werden. Aber der JW-Eigner ist nach Gerüchten ein sehr guter Freund von Wolfgang Niedecken (BAP), dessen/deren Musik und Texte wohl nicht nur bei mir hoch im Kurs stehen. Vielleicht sollte der Wolfgang seinem Freund da mal einen «guten» Rat geben. So etwas kann andererseits richtig abfärben; auch negativ.

  16. Lobo sagt:

    Ich hab grad von meiner JW Jacke das Logo abgepult. Wegschmeissen möcht ich diese ned, war mit 200e teuer genug. 😐
    Jedenfalls, nochmal JW kaufen? Ne!
    Siehe taz vs. JW. Und wer hat wieder für den mächtigeren entschieden? Richtig, OLG Hamburg.

  17. Klaus sagt:

    @Hand of Evil™:
    Der Wikipedia-Link wird doch eh wieder gelöscht — von den Blockwarten, wegen mangelnder Relevanz…

  18. Thaniell sagt:

    Abpulen ist doch doof, roten Kreis drumherum zeichnen und die Tatze rot durchstreichen… oder vielleicht Abmahnmeister drüber schreiben… dann bekommt es auch Öffentlichkeit 😉

  19. Paul sagt:

    Ja, auch ich finde das man da zu schnell reagiert hat und mit Kanonen auf Spatzen geschossen hat. Außerdem sind sich die Logos nicht ganz so ähnlich.

  20. Eggie sagt:

    Hui -
    Ich werde meiner Katze alle Pfoten abhacken !
    Als Tierhalter könnte ich sonst u.U. zahlen,
    das mein Vieh ein geschütztes Markenzeichen verwendet und verbreitet !

  21. […] zieht wieder durch das Land. Der Textilverkäufer Jack Wolfskin zieht gegen kleine Fische die juristische Karte und mahnt Textil-Bastler ab, die Stickereien mit der Abbildung einer Katzen– bzw. Hundepfote […]

  22. […] Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! (werbeblogger.de) Jack Wolfskin: selbst schuld (fixmbr.de) Abmahnung – Nu ham wa den Salat! (die.waschkueche « hier findet ihr auch eine Liste […]

  23. saw sagt:

    Boykott, anders lernen solche Firmen es wohl einfach nicht. Den entgangenen Gewinn können die sich ja dann durch Kosteneinsparungen bei der Rechtsabteilung wieder zurück holen.

  24. Tobias Schorr sagt:

    Was haben wir eigentlich für ein Rechtssystem, in dem jeder, der genug Geld hat, andere Leute einfach so abmahnen kann, während die, die zum Beispiel wirklich beklaut werden, ihr Recht aus finanziellen Gründen nicht finden können?

    Wozu haben wir «Rechts-«Anwälte, wenn diese jede Moral gegen Geld abgeben?

    Ich bin selber Betroffener. Mir werden als Fotograf regelmäßig meine Fotos gestohlen und ich kann nichts dagegen machen, da das «Urheberrecht» nicht das Papier wert ist, auf dem es gedruckt ist. Hätte ich die finanziellen Mittel könnte ich mein Recht bekommen. Ohne Geld kein Recht!

    Aber ein Motiv, für das die NATUR der alleinige Rechteinhaber ist, soll nun dazu dienen, einige Abmahnanwälte dicker zu machen.

    JA — es gibt Alternativen und es gibt für JW auch moralisch empfehlenswerte Vorbilder: Trigema und Herr Krupp! Von ihm könnten die Manager von JW viel lernen.

    Soziales Gewissen!

    Uns Kunden interessiert, wer und was hinter einer Firma steht und ich werde meinen Kunden eine andere Outdoor-Kleidung empfehlen, bis sich JW von der Abmahnpaxis distanziert und öffentlich bei seinen Opfern entschuldigt!

    Ich hätte es eingesehen, wenn unter der Pfote der Schriftzug der Firma JW gestanden hätte, aber eine isolierte Tatze ist ein allgemeines Symbol, das nicht geschützt sein dürfte…

    Sonst ist plötzlich alles geschützt (Blitz, Wolke, etc.).

  25. Guapa sagt:

    Ich konnte die Firma noch nie leiden. Banker & Bürohengste die mit JW Jacken zur Arbeit kommen um zu sagen «Seht her, ich arbeite hier, aber eigentlich bin ich ein ganz naturverbundener Bursche!» Und dann jammern wenn die Standheizung im BWM kaputt ist…
    Oder militante Tierschützer und Vegetarier die mir mein Schnitzel madig machen wollen und dann auf meine Frage ob denn das Tragen von «Jakob Wolfshaut» Artikeln nicht ein deutliches Statement für das Verwerten von Tierbestandteilen sei, völlig irritiert reagieren und bestenfalls noch ein «das ist doch nur ein Name» herausbekommen. Wenn das so ist, wieso würde dann trotzdem niemand Klamotten von «Adolf Schwanzlurch» oder «Heino Hundehüfte» kaufen?
    Anyway, ich trinke jetzt erstmal’n Kaffee und rege mich wieder ab.

  26. Anonymous sagt:

    Es ist nicht das erste Mal, daß JW pfotenmäßig Abmahnungen ausspricht, allerdings bislang weitestgehend unter Ausschluß der Öffentlichkeit.
    Der Pfoten-Abmahn-Markt gibt da ja auch Unerschöpfliches her, vom Tierschutzverein bis zur Hundeschule im Netz und unzähligen Produkten von der Hundeleine bis zur Haarklammer oder Spardose.
    Und seitens der Anwälte und Gerichte wird auf die «Verwechselbarkeits-Gefahr» abgehoben, was beim Pfotenmotiv nicht identisches Motiv bedeutet, sondern im Zweifelsfalle Ähnlichkeit. Wie schon geschrieben ein unerschöpflicher Markt…
    Aber die Marketingabteilung bei JW hat in diesem Falle angesichts der unerwarteten Öffentlichkeit PR-Negativwerbung in Reinkultur produziert…

  27. J??k W?lf?kin haut mit der Tatze…

    Schon wieder eine Firma, die mit Ja anfängt, macht sich mit Abmahnungen unbeliebt. Kürzlich war es der mir bis dato unbekannte Sportbekleidungshersteller J?k?, nun hat J??k W?lf?kin mit der Tatze zugeschlagen.
    Zuerst hatte ich über Blog-Block .…..

  28. […] bestickte Mützen verkaufen, dann ist das keine Sache die ich auch noch unterstützen muss. F!XMBR hat das ganze noch weiter ausgeführt. Sie sind der Meinung, ihnen gehört alles wo eine […]

  29. Anonymous sagt:

    Wir leben in einer Welt, wo gierige Manager und gierige Rechtsanwälte auch leben. Es ist leider so. Wahrscheinlich wegen Wirtschaftkrise, fallende Umsätze, und damit wieder Geld ins Unternehmen reinfließt, muss alle Online-Portal abgemahnt werden.

  30. tommy_99 sagt:

    Was für ein ***-Laden (zum Schutz von fixmbr und meiner Person hier lieber gleich zensiert)!

    Ach Gottchen, quasi gezwungen wird der Laden, strickende Hausfrauen abzumahnen — diese elenden Markenpiratinnen!

    Ich habe nie und werde nie «Outdoor»-Klamotten von denen kaufen — he, ich wohne in der Großstadt und meine Outdoor-Erfahrungen beschränken sich auf den Weg zur Bushaltestelle…

    Aber ich kann nur hoffen, dass der elende «wert-konservative Grüne» Hell (nomen est omen?) so was von auf die Schnauze fällt. Wer sich mal das typisch dümmlich-trendige Gesabbel eines wahren **** zu Gemüte führen will, lese hier nach.

    Der Sturm der Entrüstung ist leider nur ein laues Lüftchen — aber hoffen wir mal weiterhin, dass auch noch mal andere Zeiten kommen und erinnern uns dann an solche…Gestalten.

  31. Anonymous sagt:

    «Jack Wolfskin — Dies ist erst der Anfang«
    Die Bären-Community hat Ärger mit JW:

    Jack Wolfskin – Dies ist erst der Anfang

  32. Anonymous sagt:

    Massenhafte und lukrative Sammlung von Unterlassungserklärungen seitens JW?

    Klick

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