Ist Linux nicht bereit für den Desktop?

Trotz einiger spektakulärer Projekte, die Linux als Client-Betriebssystem einsetzen, dominiert Microsoft den Desktop mit erdrückender Übermacht. Warum fällt es Linux so schwer, außerhalb der Serverwelt Fuß zu fassen?

heise open

Ein hervorragender Artikel bei heise open, der die Problematik Linux auf dem Desktop näher untersucht. Resümee, es existieren drei Klassen von Usern …

  1. der Poweruser, der gerne für jedes Problemchen sein Tool haben möchte, letztendlich aber nur einen Teil davon überhaupt jemals einsetzt
  2. der Programmierer, recht genügsam in puncto Vielfalt der Programme — die sorglose Programmierumgebung ist das A und O
  3. last not least, der Gelegenheitsanwender respektive der Mensch mit der Surf– u. Mailbox - dieser könnte im Prinzip direkt ohne zu zögern umsteigen

Gemäß heise fehlt dem kommerziellen Entwickler die klare Linie z.B. in puncto KDE, Gnome, dem Programmier diverse Basis-Tools bzw. Toolkits ( z.B. Trolltechs QT ), eben Produkte ähnlich Visual Studio, den Endanwender sticht primär die teils noch recht mangelnde Hardwareunterstützung …

Linux hat gewaltige Fortschritte gemacht, den Servermarkt erobert, den Desktop bisher jedoch nur angekratzt. Ganz zu schweigen von der hohen Einarbeitungszeit für reguläre Endanwender … einmal konfiguriert läuft die Box rund, doch bis dahin ist es ein weiter Weg.

Eine Antwort zu “Ist Linux nicht bereit für den Desktop?”

  1. Chris sagt:

    Ich hab schon alle Distributionen für meinen Desktop durchprobiert, aber ich bin immer wieder zu Windows zurückgekehrt, warum? Usability. Damit lässt es sich am Einfachsten umschreiben.

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