Irgendwann lasse ich mich einweisen

Und dann möge man bitte um Himmels Willen den Schlüssen wegwerfen… 😉

Sehr geehrter Herr XYZ,

es tut mir leid, aber ich kann Ihren E-Mail-Anhang nicht lesen. Ich gehe  davon aus, dass es eine Microsoft-Outlook-Verschlüsselung ist. Damit kann ich nichts anfangen. Ich nutze den E-Mail-Client Thunderbird. Bis auf Ihr Hallo, Ihre Adresse und Ihre Verabschiedung ist hier nichts angekommen.

Ich möchte Ihnen trotzdem Folgendes mit auf den Weg geben:

1. Es war schon sehr dreist, mich aufgrund des Artikels mir nichts, dir nichts anzurufen und um eine Lösung für Ihr Problem zu bitten. Ich habe mit F!XMBR schon viel erlebt, aber das schlägt bisher alles Dagewesene. Zumal die Lösung Ihres Problems Inhalt des Artikels war, weswegen Sie angerufen haben.

2. Wenn man schon Kontakt herstellen möchte, dann sollte man dies vorher schriftlich tun. Es gibt da mehrere Möglichkeiten. E-Mail,  Kontaktformular oder sogar per Kommentar unter dem für Sie interessanten Artikel. Stichwort Netiquette.

3. Ein direkter Anruf bei dem Betreiber einer privaten (!) Webseite zeugt von großer Chuzpe oder von großer Unwissenheit. Zu Ihrem Vorteil will ich mal davon ausgehen, dass es sich um Unwissenheit handelt.

3. Kennen Sie das Sprichwort Messer, Gabel, Schere, Licht…? Wie oft  mussten wir uns die Worte als Kinder anhören. Es ist offensichtlich, dass Sie und Ihre Mitarbeiter eine Fortbildung zum Thema Internetnutzung, deren  Gefahren etc. pp., benötigen. Laut eigener Aussage sind Sie  Geschäftsführender Gesellschafter. Ich gehe also davon aus, dass Sie  sich diesen Kurs leisten können. Nehmen Sie das so schnell wie möglich  in Anspruch. Es kann nur zu Ihrem Vorteil gereichen. Ohne Internet geht heute gar nichts mehr. Und wenn man sich unbeholfen durch das Netz  bewegt, es vielleicht sogar als Bedrohung ansieht, geschieht genau da, was Ihnen widerfahren ist.

4. Ich möchte Sie bitten, mich nicht mehr anzurufen. Die Lösung Ihres  Problems ist hier zu finden:

Seiten aus dem Google-Cache löschen lassen

5. Sehr wahrscheinlich aber auch ein größeres, neues Problem. Dafür sollten Sie die Kommentare, insbesondere die Olivers lesen. Nicht nur Google dürfte die Ihnen unangenehmen Inhalte mittlerweile eingelesen  haben.

Mit freundlichen Grüßen

Chris

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