I’m Germany’s next Werbemodell

Ich könnte jetzt etwas zu dem belanglosen Blödsinn der Zeit schreiben und deren Blogkarte, die grobe faktische Fehler enthält. So kommt der Don angeblich aus Bonn — ne klar. Jungs, macht das, was Ihr könnt — Polit– und Wirtschafts-PR — aber bitte keinen Journalismus. Was für eine peinliche Nummer. Und so schreibe ich über Dinge, die mir gefallen. Ich bin für kurze Zeit Werbeträger — ich werbe für Edding. Richtig, die Stifte, die jeder von uns schon mal in der Hand gehalten hat. Wie das kommt? Nun, Bulo und seine Kollegen sind mal wieder schuld. Das aktuelle Clap-Magazin ist eine individuelle Ausgabe — Simon Flöter hat für die Abonnenten innerhalb von 20 Stunden 2.000 Einzelzeichnungen, 1.000 Löwen und 1.000 Palmen, angefertigt. Gerüchten zufolge war das Trockeneis an diesem Tag in ganz München ausverkauft. Und so blicke ich auf meine Brille, meinen 3-Tage-Bart und überlege mir: Es muss bald eine neue Brille her und ich muss mich öfters rasieren. So entsteht ein völlig falsches Bild, jawohl. 😀


Das ist individuelle Werbung, explizit auf den Einzelnen bezogen, an Blogger sowie Medienschaffenden gerichtet. Von solchen Ergebnissen und Ideen träumen sie bei adical Nads Adnation seit über einem Jahr. Nur schade, dass dies dort nie funktionieren wird. Entweder man ist kreativ oder man lässt es. Wenn man sich die Edding-Werbung anschaut, dann dieses nervige bewegende Drecks-Dingens, welches im Moment von adical Nads Adnation ausgeliefert wird, weiß man, warum die ganzen Blasen platzen, und warum in der Wirtschaft, in der Industrie, auch in der kreativen Branche immer noch Handfestes zählt. Schaumschläger werden irgendwann immer als das enttarnt, was sie sind. Die einen früher, die anderen später — bei vielen wusste man es von Beginn an. 😉

Edding

Hinter vorgehaltener Hand wird im Übrigen davon erzählt, dass es demnächst ein Video, ein Making Off, von der Aktion geben soll. Die BILD soll diesmal nicht involviert sein, so ist aus dem direkten Umfeld der Herausgeber des Clap-Magazins zu hören. Wir warten gespannt, ob der Herr Flöter einen ähnlich neckischen Augenaufschlag hat, wie der Herr Diekmann. Veröffentlicht werden soll das Video Anfang der Woche, so unser Informant. Wir warten gespannt. :)

, , , ,

3 Antworten zu “I’m Germany’s next Werbemodell”

  1. Bulo sagt:

    Hat Dein Informant Dir auch erzählt, dass es sich bei dem Clip um einen arbeitsrechtlichen Schocker handeln soll?!

    Schocker? … Was sag ich: SPLATTER!!!

    Unfassbar.

    Bäh.

    :-(

  2. Chris sagt:

    Ich wusste es schon immer — das Clap-Magazin ist evil… 😀

  3. Steven sagt:

    Über 1000 Illus am Stück! Ich fass es nicht. Habe eine gezeichnete Urlaubs-Palme auf MEINEM Clap gefunden. Wohl ein eindeutiger Zaunpfahlhinweis darauf, was für eine faule Illustrator-Socke ich im Vergleich dazu bin. Werde mein Clap nur mit Teflon-Handschuhen und Schutzbrille anfassen und einen vorsichtigen Blick reinwerfen, auf der Suche nach Schweißperlen und blutigen Hautfetzen der Zeichenhand von Simon — immer darauf gefasst, dass mir das Fegefeuer von Wahnsinn ins Gesicht springt und mir befiehlt: zeichne, zeichne mehr, VIEL mehr, und schneller, noch schneller du kleiner kreativer Wicht … arrrrrrrghhhh .…

RSS-Feed abonnieren