Ich PIN Lanu

PINLeider kann ich nicht mit solchen Fotos dienen. Ich habe heute wirklich alles probiert. Aber irgendwie war Irgendwo der Wurm drin. Wer ihn findet, möge ihn bitte bei Lanu abgeben. Wer dies aber nicht glauben möchte, der lese folgende Zeilen: Ich bin ja verdammt kreativ, manchmal jedenfalls. Und so hatte ich heute die großartige Idee, den Lanu-PIN an Hamburgs Sehenswürdigkeiten zu fotografieren. Ich dachte eigentlich, das wäre eine ganz hervorragende Idee.

Und so setzte ich mich in die U-Bahn, stieg an der Haltestelle Lattenkamp aus, 5 Minuten Fußweg und dann war ich am Ziel meiner Reise angekommen: Ein selten hässlicher Gebäudekomplex, natürlich viel Glas, typisch halt, ein Versicherungskonzern war dort untergebracht, doch nicht nur das. Entfernt an einem anderen Eingang sah ich mein Ziel: Das Firmenlogo von Freenet. Ich war auf alles vorbereitet. Der PIN lag sicher verstaut in meiner Tasche, Klebeband und Fotoapparat ebenfalls. Und doch bin ich gescheitert. Womit ich nämlich nicht gerechnet habe, waren die rund 15–20 Freenet-Mitarbeiter, die bei dieser Eiseskälte vor der Tür standen um zu rauchen. Nein, das habe ich mich dann doch nicht getraut: Neben den Freenet-Leuten meine Ausrüstung auszupacken, dann Lanu auf das Freenet-Logo zu kleben um den Auslöser zu drücken. #feigling

Aber ich hatte ja noch eine weitere Idee in Hinterhand. Und so setzte ich mich wieder in die U-Bahn und fuhr in Richtung Hafen. Dort angekommen suchte ich den Steinhöft. Die Straße war schnell gefunden, die Nummer meines Zieles hatte ich zwar zu Hause vergessen, aber ich war der Meinung, dass sich mein Ziel durchaus zu präsentieren weiß und auch dort ein nicht übersehbares Firmenlogo vorzufinden wäre. Und so suchte ich und suchte ich und suchte ich. Und fand den feinen Laden nicht. Ich halte mich ja für ein pfiffiges Kerlchen, auch im Hafen kenne ich mich ganz gut aus, aber was ist das für eine professionelle Werbebude wie Scholz & Friends, die man nicht einmal findet? Bei Scholz & Friends hat man es entweder nicht nötig oder sie sind halt wie sie sind. Oder so. #fail

Zu Fuß ging ich dann Richtung Zentrum bis mir ein neues Ziel in die Augen sprang. Ob mir Lanu diesen Spaß verzeihen würden? Egal, ich war durchgefroren, mehrere Stunden unterwegs, als machte ich mich zum Springer-Hochhaus auf. Dort angekommen sprangen mir viele Werbeplakate der BILD ins Auge. Die BILD ist Lanu. Lanu ist BILD. Sie würde niemals wieder ein Wort mit mir reden und doch ging ich das Risiko ein. Und wie das dann so ist, der PIN hielt nicht mal ansatzweise an der Springer-Wand und als ich mich so umschaute, blickte ich direkt in eine Überwachungskamera. Und hinter mir vernahm ich eine unheilvolle Stimme: Kann ich Ihnen helfen? Panisch drehte ich mich um, in der Erwartung BILD-1414-Reporter Stefan Niggemeier zu erblicken. Doch es sollte anders kommen. Ein Mitarbeiter der Haus-Security schaute mich finster an, und achtete genau darauf, was ich in Händen hielt. Chris als legitimer Nachfolger der RAF? Ehrlich. Jetzt versuche mal in dieser Situation jemand zu erklären, was man da an der Hauswand mit dem BILD-Werbeplakat zu suchen hat, mit einem schwarzen, finster dreinblickenden PIN in der Hand. Ich entschuldigte mich, stammelte etwas von nur ein kleiner Gag und suchte das Weite. Der gute Herr lacht jetzt wahrscheinlich immer noch. Freenet erschien in diesem Augenblick wie der Himmel auf Erden. #hülfe

So also habe ich die letzten Stunden verbracht. Zusammengefasst: In einer lebensbedrohlichen Eiseskälte voll unendlicher Gefahren in den Weiten dieser Großstadt. Und das alles für ein Ich-PIN-Lanu-Foto. Und es hat nicht einmal geklappt. Ich bin zu alt für diesen Scheiß. 😉

Durchsage hoch oben über uns: Der kleine Chris möchte am Himmelstor abgeholt werden. 😉

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2 Antworten zu “Ich PIN Lanu”

  1. Sebastian sagt:

    Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit.

  2. Anonymous sagt:

    Och, die Springer Wachleute sind harmlos. Die suchen vor lauter Langeweile nur was zum spielen, die beissen nicht.

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