Ich muss mich vielleicht korrigieren — Blogs scheinen doch zu funktionieren

Beta-Blogger

Der SPIEGEL hat panische Angst, panische Angst vor Bloggern. Und das nicht zu Unrecht. Auf den größeren, insbesondere wenigen politischen Blogs, gilt das Magazin aus der wunderschönen Hansestadt Hamburg nur noch als neoliberale Kampfzentrale Deutschlands. Es gibt kaum einen politischen Artikel aus der Brandstwiete, den man mit wenig Gegenrecherche nicht auseinander nehmen könnte. Das ist zumindest mein Eindruck der letzen Jahre. Ich würde sogar so weit gehen, dass der SPIEGEL den Sturz des Sozialstaates 2002 mit der Agenda 2010 über 2005 mit der Forderung nach einer Merkel-geführten Regierung gefördert und gefordert hat. Schaut man sich unser Land im Jahre 2008 an, muss man fragen, inwieweit die Achse BILD mit Diekmann, der SPIEGEL mit Aust und die FAZ mit Schirrmacher dazu beigetragen hat. Ich denke, flankiert von den restlichen Springer’schen Blättern ist ein Meinungsmonopol entstanden, der dieses Land in den Abgrund geführt hat. Wenn heute schon ein Horst Köhler als links gelten darf, dann muss man sich mal die Frage stellen, wie weit unser Land nach rechts gerutscht ist. Und dieser SPIEGEL veröffentlicht nun in seiner Printausgabe einen Artikel über die Bloglandschaft in Deutschland. Die Beta-Blogger titelt der SPIEGEL — und was dann folgt, ist eine obskure Mischung aus jeder Menge Blödsinn, Unwahrheiten und profaner Meinungsmache der Autoren.

Der sogenannte Artikel beginnt mit folgenden Worten: Egal, was man über Blogger schreibt, hinterher wird man von ihnen doch nur verdroschen, weil man nix verstanden oder mit den falschen Leuten gesprochen hat. Hier könnte man eigentlich schon aufhören, zu lesen — der erste Absatz gibt die Richtung vor: Blogger sind laut, rechthaberisch, unseriös — man kennt die altbekannten Vorurteile. Dabei ist es doch ganz einfach, liebe SPIEGEL-Redakteure: Schreibt sauber recherchierte Artikel und nehmt Eure Aufgabe als vierte Gewalt in diesem Land wieder wahr. Seid ganz einfach nicht weiter die PR-Außenstelle von Politik und Unternehmen. Ich würde alles verwetten, was ich besitze: Ihr würdet gelobt werden, der SPIEGEL könnte wieder das Standing bekommen, welches er vor Jahrzehnten vielleicht mal hatte. Nicht die Reaktionen der Blogger ist das Problem — die initialen Artikel der etablierten Medien, die etablierten Medien selbst sind das Problem. Ihr seid nicht mehr glaubwürdig. Ihr seid in Eurer derzeitigen Verfassung überflüssig. Eigentlich ganz einfach.

Entlarvend folgender Absatz: Blogs bleiben ein Nischenprodukt. Mal lustig, mal uninteressant. Sehr oft mit nichts als sich selbst beschäftigt. Aber insgesamt ohne große Bedeutung. Man spricht nicht darüber. Na immerhin haben die deutschen Blogs es zu (nicht nur) einem Artikel in der Printausgabe des SPIEGELS geschafft. Die unzähligen Verlinkungen von SpOn (Netzwelt) in die Blogosphäre lassen wir auch nicht unter den Tisch fallen. Wollt Ihr damit vielleicht sagen, dass der SPIEGEL nichts ist? Oder dass der SPIEGEL ebenso irrelevant ist? Was soll mir ein langer Artikel über die deutschen Blogs sagen, in dem seht, man spricht nicht über deutsche Blogs? Fragen über Fragen, aber dem Niveau des SPIEGELS über Jahre entsprechend. Hat da vielleicht ein F!XMBR-Leser eine Antwort parat? Das wäre ungefähr das gleiche, als würde ich jede Folge von 24 rezensieren und hinterher schreiben, ich habe die Serie nicht gesehen. Schon irgendwie lustig.

Der Spiegelfechter wird erwähnt, meiner Meinung nach eines der ganz wenigen relevanten und interessanten Politikblogs. Die SPIEGEL-Redakteure scheinen das erkannt zu haben, scheinen das große Potential von Jens zu sehen. Anstatt dass sie sich vielleicht inhaltlich mit ihm auseinandersetzen, seine Texte kritisieren, was passiert? Richtig, wie die kleinen Hassblogger da draußen wird Jens als Mensch, die Privatperson hinter dem Blogger angegriffen. Der Beruf des Spiegelfechters muss dafür herhalten, ihn als unglaubwürdig hinzustellen. Wenn jemals wieder im SPIEGEL ein Artikel von der Qualität des Spiegelfechters erscheint, bin ich bereit, ihn zu verlinken, lobend zu erwähnen — und SpOn eben nicht nur als bloße Informationsbeschaffung anzusehen. Da Jens beruflich die Öffentlichkeitsarbeit für einen Wasserversorger betreibt, stellen die sogenannten Journalisten die Frage: Aber woher wissen die Leser, ob der Autor wirklich so omnikompetent ist. Liebe SPIEGEL-Redakteure, wisst Ihr, was eine Quelle ist? Jens verweist in all seinen Artikeln auf seine Quellen — zusätzlich sind die von ihm gelesenen Publikationen in den Sidebars zu finden. Aber gut — der SPIEGEL und die Quellenangabe, das ist ein anderes Thema. Reden wir nicht darüber, sonst wird es für die Damen und Herren vom SPIEGEL noch peinlicher. Aber eine Frage hätte ich dann doch: Woher soll der Leser des SPIEGELS wissen, ob er nicht gerade den Artikel eines gekauften PR-Heinis liest oder eines Praktikanten oder eines vom Chefredakteur, mit Kündigung bedrohtem Redakteurs? Nur mal so in den Raum geworfen. Ich glaube zwar nicht, dass ich eine Antwort bekommen, ja mei…

Der Artikel der SPIEGEL-Redakteure Markus Brauck, Frank Hornig und Isabell Hülsen zeigt den SPIEGEL der heutigen Zeit. Lächerlich, es wird Meinungsmache betrieben. Journalisten, die zufällig eine Weblogsoftware aufgesetzt haben — Niggemeier und Broder — müssen dafür herhalten, um zu zeigen, was für ein Niveau auf deutschen Blogs herrscht. Der Spiegelfechter und Wolfgang Lieb werden fast schon diskreditiert, der eine als Politrentner verunglimpft, der andere wird allein wegen seines Berufes in Frage gestellt. Die sogenannten Journalisten beweisen mit großen Enthusiasmus warum Journalismus in Deutschland nicht mehr funktioniert. Aber — Markus Brauck und Isabell Hülsen fallen auch schon mal so tief und kommen mit unsäglichen geschichtlichen Vergleichen Da wird David Montgomery schon mal als Rommel bezeichnet — auch wenn der Spitzname angeblich aus Großbritannien kommt. Ich stell mir wirklich die Frage, ob Blogs nicht doch funktionieren. Wenn diese panische Artikel im SPIEGEL erscheint, scheinen Blogs doch wahrgenommen zu werden. Der Spiegelfechter wird als große Gefahr angesehen. Und — er zeigt die wahre Qualität des heutigen Journalismus. Erbärmlich. (via — da musste ich doch gleich zur Tanke und mir den SPIEGEL besorgen)

Ausriss: SPIEGEL Nr. 30 / 21.07.08

Nachtrag: Das Zitat des Tages von mir zum Zitat des Tages von SpOn:

Bescheuerter gehts nichtIch muss mich mal wieder selbst zitieren:

Willst du wissen, warum es unserem Land so schlecht geht? Schau Dir die sogenannten Journalisten vom Spiegel an…

Das war es dann auch zum Abschluss zu diesem ganzen Spiegel-Blogs-sind-unwichtig-Gedöns. Einen Artikel Blog nennen — herrlich peinlich, unwissend, bescheuert und blöd…

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45 Antworten zu “Ich muss mich vielleicht korrigieren — Blogs scheinen doch zu funktionieren”

  1. caschy sagt:

    Man wird auch nicht Rennfahrer, nur weil man ein Rennauto besteigt. Soviel zu Leuten,die sich Blogger nennen.

  2. Chris sagt:

    Tausche «Leuten» gegen «Journalisten»… 😉

  3. caschy sagt:

    Ich wollte das nicht so sagen. Aber ich denke, wir verstehen uns. Wobei auch andere sagen könnten, Techies wären keine Blogger. Oder so. 😉

  4. Peter sagt:

    Was der Spiegel etwas schlecht findet, kann eigentlich nur gut und in bester Ordnung sein.

  5. wannaberoot sagt:

    Wenn ein Hund sich bedroht fühlt, sein Revier verteidigen will oder in die Enge getrieben wird, hat er Angst. Er bellt, knurrt, die Nackenhaare richten sich auf, er zieht den Schwanz ein. Dann ist Vorsicht geboten! Sprechen Sie mit ruhiger Stimme zu ihm, vermeiden Sie direkten Blickkontakt, unterlassen Sie Drohgebärden!

  6. Julius sagt:

    Der Anfang des Spiegel-Artikels soll nicht nur (ganz platt) im vorherein schon ein contra unterbinden (drauf gepfiffen!) sondern zeigt deutlich, daß man kein Interesse an Kommunikation hat und noch immer versucht, sich einen Dreck um die Rezipienten zu scheren, die einfach das Geld auf den Tresen legen und das auf den Stapel Papier Geschriebene bitteschön als unhinterfragbare Wahrheiten einer höheren Instanz annehmen sollen.

  7. Carlos sagt:

    Ist doch kein wunder, das der Spiegel z.B. den Spiegelfechter und die NachdenkSeiten heruntermacht. Die passen einfach nicht in das Neoliberale Weltbild, das der Spiegel vertritt.
    Ich habe ja kurz überlegt, aber kaufen werde ich mir den Spiegel nicht.

  8. lupe sagt:

    einen nachteil, wenn man in der schweiz wohnt, hat es also doch. man kriegt den spiegel vom 21. wirklich erst am 21.

    bin gespannt auf den artikel, werde mir den spiegel morgen kaufen.

    bezüglich spiegel-ausrichtung liegst du richtig. amüsant insbesondere, die seit einem jahr praktizierte spiegel-linie «beck muss weck». abgesehen davon, dass ich hier dem spiegel und dem web-kommentator (Parteileitungen nehmen Führungsaufgaben nicht wahr) absolut recht gebe, hat der spiegel das, was er den deutschen bloggern ankreidet, «erst wenn ein blog es schafft, dass ein politiker wegen ihm zurücktritt», selbst trotz monatelanger versuche (Spiegel-Kampagne gegen Kurt Beck) nicht geschafft. nun ist der ärger gross, also wird den bloggern das eigene unvermögen angeprangert.

  9. […] Chris bei Fixmbr mit einer launigen, eher stinkigen Antwort. […]

  10. Oliver sagt:

    Es gibt bei einem mir gut bekannten Komparatisten immer einen recht heißen Tipp in puncto Stil: meide den Spiegel, suche das Feuilleton der FAZ. Soll nicht heißen das man den Inhalt dort unreflektiert aufsaugen soll, aber eben den Stil.

    Und der Spiegel dient zumindest noch einem Zweck: dem Erstsemester als öffentlich zur Schau getragene Legitimation für seinen linken Habitus. Ein paar jedoch entwickeln sich durchaus weiter ..

  11. […] heute schon das Brechmittel genommen? Nein. Denn wird der Artikel des ehemaligen Nachrichtenmagazines über »die Blogger« gewiss.… Wenn man in der Propaganda schon nichts Inhaltliches zu sagen hat, denn muss man eben die Menschen […]

  12. Martina sagt:

    «Blogs bleiben ein Nischenprodukt. .. Aber insgesamt ohne große Bedeutung. Man spricht nicht darüber.»

    ähhh… wieviel Seiten umfasst der Spiegel-Artikel? Mehr als zwei? Dann ist die Bloggerszene wirklich so uninteressant, dass man darüber nicht spricht / schreibt.

    Irgendwie erinnert mich eine absichtliche Weitergabe eines Geheimnisses: «Du, ich muss dir was sagen, aber bitte gib es nicht weiter!» und schon hat die Geschichte Beine bekommen.

    Wenn der Spiegel so umfangreich (> 2 Seiten) darüber schreibt, wie nichtig (ich habe den Artikel noch NICHT gelesen!) die Bloggersphäre ist, dann ist sie schon recht wichtig. Wären wir nämlich «unwichtig», dann würde man zu uns schweigen…

    Tjaja… die Journallie!

  13. cefeu sagt:

    Die «Politikrentner» der Nachdenkseiten + Jens Spiegelfechter «dürfen» sich (nicht zu Unrecht) geehrt fühlen…

    Dass der Spiegel «den Sturz des Sozialstaates» nicht «nur» begleitet sondern vorangetrieben hat ist Tatsache.
    Hierbei sei allein an die Novemberausgabe vom Jahre 2002 erinnert, bei der (ausgerechnet) Schröder mit wehender roter Fahne als Kanzler der Gewerkschaften dargestellt wurde. — Die Folgen davon waren (natürlich) verheerend.

    Und da spielt/e es auch keine Rolle mehr, sollte es im Vorfeld dieser Ausgabe seitens von SpiegelmitarbeiterInnen tatsächlich Bedenken gegeben haben, und Aust sich «letztlich» aber durchsetzte.

    Nein, der Spiegel ist vom ehemaligen «Sturmgeschütz der Demokratie» als unverblümtes Organ der Arbeit«geber» verkommen (wobei es freilich unwesentlich ist, dass er dabei sich nicht ganz so plump wie FAZ & BILD andienert).

    Einst gingen Menschen für den Spiegel auf die Straße. — Einst.

  14. Chat Atkins sagt:

    Noch bezeichnender: Sie sind zu feige, das Ding online zu stellen …

  15. […] wird von F!XMBR berichtet, dass der spiegel über blogger schreibt, interessant sind auch die komentare. ich lese […]

  16. […] Der Spiegel und die Blogger […]

  17. Ich vermute ja eher, dass der SPIEGEL sich mit diesem Artikel ins eigene Fleisch geschnitten hat. Die interessierten Leser werden die genannten Blogs besuchen und den Unterschied zu SPON vielleicht mit Freude registrieren. Der Leser ist klüger, als der SPIEGEL wahrhaben will.

    Ich habe mich nebenan auch des Themas angenommen — leider scheinen seit meinem WP-Update die Ping– und Trackbacks nicht mehr zu funktionieren.

  18. Phil sagt:

    Der Spiegel gehört letztendlich zur Sekte Mohn (Bertelsmann), die ja massiv an der Privatisierung interessiert ist und dieses durch Lobby-Geschwätz durch ihre Medien verbreitet.

    Ein „global player“, der insgesamt in über 60 Ländern vertreten ist und sich vor allem über die Vermarktung von Kommunikation im weitesten Sinne finanziert. Unter anderem gehört der Bertelsmann AG sowohl die RTL Group, als auch der Gruner + Jahr Verlag, aber auch die, auf breiter internationaler Ebene agierende Arvato, die sich auf alle Kommunikationsplattformen zwischen Bürger und Staat spezialisiert hat. Insgesamt gehört dieser unglaublich mächtige Konzern einer einzigen Familie, der Familie Mohn. Frieda Springer, die Witwe von Axel Springer besitzt die Hauptanteile des Springerkonzerns und die beiden Damen sitzen häufig bei einem Plausch bei ihrer Freundin Angela Merkel. Ob sich unsere Kanzlerin diese Freundschaft allerdings frei wählen konnte, ist angesichts der Medienallmacht von Liz Mohn und Frieda Springer, die übrigens einen ausgesprochen sympathischen Eindruck machen, mehr als fraglich. Ein Kaffeekränzchen regiert unser Land.

    http://www.nachdenkseiten.…./?p=2965

    Naja, den Spiegel und andere wird es hoffentlich nicht mehr lange in ihrer jetzigen Form geben:

    Zuerst ignorieren sie dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du!

  19. housetier sagt:

    na, was kann man schon vom ehemaligem Nachrichtenmagazin, eben Dem Spiegel, erwarten? Doch wohl keine Nachrichten.

    Und ich verwende «Qualitätsjournalismus» inzwischen als Schimpfwort.

  20. […] nicht funktionieren« (man beachte: noch ohne “noch”! — aber später mit Korrektur) einen Link bekommen, dabei wollte ich das nie mehr tun. Egal! Die Zeiten sind jung, ich hoffe der […]

  21. smittysue sagt:

    Warum muss es einen «Kampf» zwischen Journalisten und Bloggern geben, anstatt sich sinnvoll zu ergänzen? Investigativer Journalismus und Blogger, die oftmals näher dran sind, ergeben eine Rundum-Sicht, die der eine ohne den anderen so nicht hinbekäme. Aber zum Glück gibt es ja zum Teil schon ein Hand in Hand.
    Wir selbst wollen demnächst einen Blog aufbauen, der beides verbindet. Dafür wird es zwar sicher Kritik geben, aber das nehmen wir in Kauf 😉

  22. Dominik sagt:

    Vielen Dank für diesen wunderbar treffenden und entlarvenden Beitrag!

  23. Chris sagt:

    Ein kleiner Nachtrag oben im Artikel… 😉

  24. Chris sagt:

    Ich muss hier schon wieder antworten… 😀

    Hat wer schon was von diesem neuen super-duper klasse sensationellen meedia.de-Gedöns gehört?

    Ähm — seit heute Morgen sind wir dort prominent verlinkt. Seitdem gab es von diesem neuen Marktführer im Bereich Online-Medien keine 30 Klicks… 😀

    Genauer kann ich es nicht sagen, so genau führen wir keine Statistik — wir bekommen nur die top 10-Referer angezeigt. Meedia ist nirgendwo zu sehen… 😀

    Journalismus funktioniert nicht mehr.
    Bloggen vielleicht.

    Ich kenne aber eine Seite, die funktioniert garantiert und ohne Werbung, völlig unabhängig. Ihr lest sie gerade… 😀

  25. […] Chris von F!XMBR hat den Offline Artikel “Die Beta-Blogger” schon Kommentiert. Er sagt: Der SPIEGEL hat panische Angst, panische Angst vor […]

  26. […] Chris nimmt den Artikel gekonnt auseinander […]

  27. […] Ich muss mich vielleicht korrigieren — Blogs scheinen doch zu funktionieren […]

  28. Per sagt:

    Auch SpOn hat sich korrigiert:

    «Wenn das hier ein Blog wäre und kein Magazinartikel, dann ginge er natürlich anders los, […]»

  29. Das habe ich schon im SPIEGEL gelesen. Aber was solls, ist halt Spiegel. Und bei dem kann man davon ausgehen, was der schlecht redet ist gut. Bei Kinofilmen klappt das regelmäßig.

  30. Chris sagt:

    Peinlicher gehts nicht mehr. Aber — hat wer was anderes von den Spiegel-Hanseln erwartet? Nicht wirklich…

  31. Chris sagt:

    Wobei der Teaser auf der Hauptseite immer noch Satz Ein Blog über die Blogs beinhaltet… 😉

  32. Martina sagt:

    Schon mal die Kommentare im Forum des SpOn gelesen? 😉

    Wenn das ein Maß für deutschen Kwalitätsjuhrnalismus ist, dann gute Nacht Deutschland

  33. […] F!XMBR: “Ich muss mich vielleicht korrigieren — Blogs scheinen doch zu funktionieren.” […]

  34. Chris sagt:

    @Martina:Wahnsinn, da ist ja jede noch so heiße Kommentarschlacht auf einem Blog ein literarischer Hochgenuß…

  35. Martina sagt:

    @Chris: Mein’ ich doch! 😉

  36. […] Anlässlich dieser überflüssigen Diskussion. Gleiches gilt auch für Magazine, Fernsehen, Flugblätter,… […]

  37. Chris sagt:

    Liebe SEO-Wichser: Verpisst Euch von dieser Plattform. Eure kommentare wie auch Trackbacks wandern in den Papierkorb. Wenn der Journalismus schon nen schlechten Stand hat, seid ihr dummen SEO-Wichser das Furunkel am Arsch der Blogosphäre…

  38. Chris sagt:

    Ähm, entschuldigt die Ausdrucksweise… 😉

    Args…

  39. […] lesenswert, wie ich finde: “Ich muss mich vielleicht korrigieren — Blogs scheinen doch zu funktionieren” (F!XMBR) <polemik> Der SPIEGEL braucht drei “echte” Journalisten um diese […]

  40. […] Wenn die etablierten Medien am Sterben sind, hat der Tagesspiegel heute gezeigt, dass er selbst schon am Verwesen ist. Dagegen war der Spiegel-Rant gegen Blogger hohe literarische und investigative Kunst. […]

  41. […] Leistung. Wann musste eigentlich das letzte Mal jemand nach einer SPIEGEL-Recherche zurücktreten — oder ist nach einem SPIEGEL-Bericht gefeuert worden? Ich frag ja […]

  42. […] Zeit als Direktimport in unseren Gefilden schauen. Es ist auch jene Oberflächlichkeit, die sich ein neoliberale Kampfblatt hierzulande wünscht, wenn es denn Ausschau nach politischer Diskussion hält und diese […]

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