Hoppla, da ist ja «Krieg»

Selbstmordanschlag mit politischen Folgen: Der Tod von drei deutschen Soldaten in Afghanistan hat die Diskussion über den Einsatz der Bundeswehr neu angeheizt. In der SPD werden Stimmen laut, das Mandat nicht zu verlängern.

SPON

So oder ähnlich kann man wohl die jetzige Situation innerhalb der SPD deuten. Wollt ihr euch vielleicht ein zweites Mal heuchlerisch als Kriegsgegner verdingen? Wie blöd muß ein Bürger in dem Land sein das noch zu glauben und wie grenzwertig inkompetent muß ein Politiker sein, der jetzt erst sieht wo er Bundeswehrsoldaten hinschickte? Arm, wirklich arm …

3 Antworten zu “Hoppla, da ist ja «Krieg»”

  1. Grainger sagt:

    Ich persönlich halte jeden Auslandseinsatz der Bundeswehr nach wie vor für nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.

    Da können sich Politiker und Richter das Ganze noch so lange schönreden, die Väter unseres Grundgesetzes (und wohl auch die Siegermächte) wollten nie mehr einen deutschen Soldaten auf fremdem Boden sehen (imho zu recht).

  2. Jochen Hoff sagt:

    Woher soll denn so ein Stimmvieh aus dem Bundestag wissen, was in Afghanistan los ist und wo soll es den Mut hernehmen seinen Parteifürsten zu widersprechen.

    Es gab mal eine die das bei Struck versucht hat, die hat er weinend aus dem Plenunm geschickt und sie hinteher in die Wüste geschickt.

    Unser Wahlsystem macht Abgeordnete abhängig von den Parteizentralen, nicht von den Bürgern. Die dürfen nicht denken oder sich gar ihrem Gewissen verpflichtet fühlen.

    Entweder Stimmvieh oder Rücktritt.

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