Hoffnung in Abmahnistan

Die Klage vom Popbeauftragten der SPD von Bundesunweltminister gegen Marcel auf Zahlung der Honorarnote der netten Kanzlei, die Marcel abgemahnt hatte, ist abgewiesen worden. Marcel hatte eine Abmahnung bekommen, nachdem ein anonymer User ein Satire-Bild in das Wiki vom Parteibuch eingestellt hatte. Sofort nach Kenntnis — der Abmahnung des Genossen Gabriel — hatte Marcel das Bild entfernt. Sigmar Gabriel bestand trotzdem auf Zahlung der Honorarforderung seiner Anwälte und klagte. Ein Fehler, wie sich nun herausstellte. Fast ungläubig habe ich zur Kenntnis genommen, dass das Amtsgericht Hamburg (im Volksmund manchmal Dunkelkammer genannt) dieses Urteil gefällt hat.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer in unserem Land Abmahnistan — es bleibt aber noch viel zu tun. Die nächste Abmahnwelle kommt bestimmt, und sei eine Abmahnung auch manchmal oft manchmal berechtigt und durch Blödsein oder Kingspielen selbst verschuldet. Die erste Abmahnung gehört kostenfrei (gestellt). Zum Case Gabriel ./ Marcel gehts hier lang.

5 Antworten zu “Hoffnung in Abmahnistan”

  1. sombunall sagt:

    BundesuNweltminister ist gut 😉

  2. […] sowie andere Leute, wie z.B. fixmbr haben dieses Urteil mit staunen […]

  3. kobalt sagt:

    Der Marcel sollte zahlen weil ein anderer Blödsinn gemacht hatte? Was ist das denn für Quatsch?

  4. Chris sagt:

    @sombunall: Ups, Freud… 😀

  5. […] Mit seiner Abmahnung gegen Blogger Bartels produzierte er allerdings ebenfalls nur heiße Luft. Verloren vor Hamburger Richtern. Wie konnte das passieren, Herr […]

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