Hör mir auf mit Geld

Mario hat es vor fast einem Jahr schon perfekt beschrieben1 :

Und jetzt, liebe Kollegen, müsst ihr ganz tapfer sein: Auch viele Webprojekte haben mit Geldverdienen nichts zu tun. Es handelt sich um soziale oder meinetwegen auch kulturelle Phänomene, nicht jedoch um ökonomische. Es geht um Spaß und um das Miteinander, aber auch um Aufmerksamkeit und Anerkennung, manchmal sogar um den sozialen Status und um Gruppendynamik. Eigentlich genau so, wie dort draußen, im richtigen Leben. Denn da dreht sich bekanntlich auch nicht immer nur alles ums Geld.

Aktueller denn je, insbesondere aufs Web 2.0 bezogen, wo die Leser, die Community, die Mitmacher einen großen Anteil an einem Projekt haben. Und so lange ich auf unzähligen Seiten mit Werbung zugeballert werde, überall Flash und Blinkzappeldiwink2 im Einsatz ist, solange ich auf jeder zweiten Seite Augenkrebs bekommen, solange setze ich meinen Adblocker Proxomitron ein. Ganz einfache Sache das.

Heise Vergleich

Spiegel Vergleich

Wer mag, kann sich das antun, ich ganz bestimmt nicht. Und wenn eine Seite aufgeben muss, weil es ohne Werbung nicht mehr geht, dann such ich mir eine Alternative.3 Genauso, wie manche sich eine Alternative suchen, die meine manchmal direkte Ansprache nicht abkönnen… 😉

Proxomitron auf F!XMBR

Bfilter auf F!XMBR

Adblock Plus Home (FF-Extension)

(via)

  1. seine Amazon-Werbung heute sei verziehen, siehe unten []
  2. Googleloch gestopft []
  3. gegen dezente Werbung um Serverkosten aufzufangen, hat kein Mensch etwas []

6 Antworten zu “Hör mir auf mit Geld”

  1. Stephan sagt:

    Moin Moin !

    Hier gibt es schon vorgefertigte Filterregeln für Adblock Plus. Decken zwar nicht alle Fälle ab, aber die meisten.

  2. Stephan sagt:

    Muss ins Bett, hab den Link vergessen: firefox-browser.de

  3. tuxthekiller sagt:

    Ich finde auch, dass es nicht immer so riesige Flashwerbung sein muss, um die Seite zu finanzieren. Momentan bezahl ich 50 Cent für 50 MB Webspace mit allem drum und dran. Da brauch ich sowieso keine Werbung. Aber ich habe schon einmal daran gedacht, mir einen Server zuzulegen. Da wird sowas vielleicht irgendwann notwendig, aber ich steh ja noch ganz am Anfang. Auf jeden Fall werden es keine seitenfüllende Banner oder Popups. Dass es auch anders geht, zeigen diese Seite und viele andere. Aber die meisten Blogs werden ja nicht von Schülern ohne eigenes Einkommen (wie z.B. ich, denn ich darf noch nicht arbeiten) auf ihrem eigenen Server betrieben.

  4. Oliver sagt:

    Nein das ist ein Trugschluß, viele Studenten und Schüler betreiben Blogs. Die paar SEO Blogger im Vordergrund, die da teils schon eher einem Unternehmen gleichen sind Gott-sei-Dank in der Minderheit. 3–5? kostet so ein Webangebot im Monat und mit Internet zusammen, ist das eher lächerlich, wenn ich z.B. daran denke was ich in den 90ern dafür berappen mußte.
    Darum geht es aber auch nicht, wenn jemand mit Google Adsense oder einem Banner arbeitet — wenn juckts. Es geht um die Leute, die Wasser predigen und selbst Wein trinken. Die von open society fabulieren und unterschwellig doch die Kommerzsau durchs Dorf treiben, die letztendlich die Stimme allgemein für alle Blogger erheben und tatsächlich doch nur eine Minderheit markieren.

  5. tuxthekiller sagt:

    Da merk ich doch mal wieder, dass ich ganz am Anfang stehe. Du hast mich zum Nachdenken angeregt und ich habe mir den Artikel nochmal genauer durchgelesen. Jetzt weis ich, was du meinst.

  6. Oliver sagt:

    Damit wird man immer am Anfang stehen, weil man merkts meist erst später was da alles abläuft und dann ist es leider oft zu spät.

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