Herr im eigenen Haus

Microsoft spielt die Updates dann ohne Rückfrage beim Anwender ein, wenn die automatische Suche nach Updates aktiv ist. Dabei ist es egal, ob der Anwender Patches automatisch installieren will oder lediglich über neue Updates informiert werden möchte.

heise

Zwar übergeht Microsoft nicht den Wunsch des Anwenders, wenn dieser die Updates komplett deaktiviert hat, ein Hindernis wäre es jedoch auch nicht, denn wie man sieht besitzt Microsoft die letztendliche Kontrolle und trift auch mal die eine oder andere Entscheidung zu Gunsten des Anwenders. Das *jede* PFW leicht ausgetrickst werden kann, ist heutzutage kein Geheimnis mehr, das Microsoft als Herr im Haus ohnehin dran vorbeiarbeiten könnte dürfte auch klar sein — denn es ist ihr System. Siehe auch Infos zur WGA Prüfung.

4 Antworten zu “Herr im eigenen Haus”

  1. […] not least ist es Vertrauen, Vertrauen das der Monopolist Google im Netz verlangt, wie auch schon desöfteren Microsoft bei Nutzung deren Software. Hat man das Vertrauen? Nun im Falle von Microsoft wurde diesem oft genug geschadet, ob […]

  2. Bernd sagt:

    Das ist lustig. Ich bin froh kein Windows mehr zu benutzen.

  3. Bernd sagt:

    Im Endeffekt ist das ein Eingeständnis, dass Windows eben nicht so benutzerfreundlich ist, wie man es gerne verkauft, denn sonst könnten User ihr Update doch einfach selbst in die Hand nehmen.
    Meines Erachtens ist Microsoft hier — auch wenn man «nur» die guten Absichten sieht — einen Wahnsinns-Schritt zu viel gegangen. Weit über die Grenzen, wo man noch «naja» sagt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es größere Unternehmen mit Windows-Update-Services es wohl weiterhin nicht allzu stören wird, Kleinunternehmen und Selbstständige, die über einen solchen Dienst nicht verfügen dagegen schon, wenn ein paar Ideen deren Kapital sind (mit Besorgnis um Wirtschaftsspionage).
    Was mir persönlich bleibt ist den Schritt Microsofts gut zu heißen, da ich noch Hoffnung habe, dass sich künftig der ein oder andere von der Firma aus Redmond distanziert und somit die Monokultur endlich beginnt abzusterben. Hört sich infantil an, aber die Hoffnung stirbt zu letzt. 😉

  4. Oliver sagt:

    Und «gestern» überlegte man noch, wie zur Hölle packt man nen Bundestrojaner auf den Rechner …

RSS-Feed abonnieren