Hartz4 für Taliban: der neueste Coup des liberalen Dreigestirns

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Nachtrag: Sensation in Berlin: Der unvergleichliche Bulo hat herausbekommen, dass die Meldung nur eine Ente war. Wir entschuldigen uns in aller Form bei unseren Lesern und dem FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle.

Es ist ein neuer Weg, den Guido Westerwelle und seine Kollegen planen: Wenige Tage vor der Afghanistan-Konferenz in London hat der deutsche Außenminister ein Aussteigerprogramm für Taliban-Kämpfer angekündigt. Viele Personen hätten sich nicht aus fanatischer Überzeugung den Extremisten angeschlossen, sondern aus wirtschaftlicher Not, sagte Westerwelle der «Bild am Sonntag».

SPON

Kennt man doch die Liberalen sonst als Hardliner gegenüber Bedürftigen, sieht man sich hier völlig überrumpelt. Zukünftig könnte es sich lohnen den Taliban zu mimen, denn während man als HartzIV-Empfänger beinahe wie ein Terrorist behandelt wird, sind zumindest gemäß dem Willen Westerwaves bald sozialstaatliche Streicheleinheiten für Taliban-Kämpfer angesagt1. Es geschehen also noch Zeichen und Wunder und sofern man die richtigen Argumente2 besitzt lebt es sich auch unter dem liberalen Dreigestirn ganz angenehm.

Dieses liberale Dreigestirn3 — Westerwave, Leutheusser-Schnarrenberger und Brüderle — begeht ganzjährlich diese fünfte Jahreszeit — Deutschland wird vom Schalk regiert. Danke liebe FDP-Wähler wir wissen jetzt endlich wo wir euch verorten können …

Hinweis übrigens seitens Bulo.

  1. fällt dies eigentlich unter Terror-Support? []
  2. Geld, Terror []
  3. über die Besetzung von Prinz, Prinzessin und Bauer läßt sich vortrefflich streiten und zumindest der Posten der Prinzessin wird heiß umkämpft sein []

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12 Antworten zu “Hartz4 für Taliban: der neueste Coup des liberalen Dreigestirns”

  1. mephisto789 sagt:

    Ja erstaunlich– man fragt sich umwillkürlich, was Westerwelle raucht, dass er auf solche Ideen kommt. Immer wenn ich denke, der überrascht mich nicht mehr mit Dummheit, kommt sowas…

    Den NATO-Soldaten in Afghanistan gelingt es kaum sich selbst zu schützen und Westerwelle will ein Aussteigerprogramm einführen, dass entweder mißbraucht werden wird (siehe dt. Verfassungsschutz und V-Männer in der NPD) oder welches nicht genutzt werden wird, aus (Todes-)Angst um Familie und eigenes Leben der «Aussteiger».

    Die meisten Afghanen (Paschtunen, Tadschiken, Hasaras, Usbeken, Kirgisen usw.usf.) leben in– aus unserer Sicht– geradezu mittelalterlichen Verhältnissen im Sippenverband nach nun fast 30 Jahren kriegerischen Auseinandersetzungen.

    Allein die typische Kategorisierung «Taliban» zeugt schon von Unwissen, denn allein Burnus, Gebet und Vollbart machen noch keinen Taliban.

    Aussteigen wird hier nicht funktionieren, davon bin ich fest überzeugt!

  2. Gaston sagt:

    GEIL!

    Muss ich Guido-Schnuckelchen mal fragen, was er mir zahlt?
    Schließlich bin ich doch bekennender «Terrorist». 😉

    (Frei nach Woody Guthrie: «My Gun ist my PC-Keyboard 😉 )

  3. […] und ganzer Text: Hartz4 für Taliban: der neueste Coup des liberalen Dreigestirns (Hoffe, das Oliver, mir Rheinländer im Exil den kleinen Scherz nicht übel nimmt! […]

  4. Chris sagt:

    Alles nur eine Ente… 😀

    Siehe Update… *g*

  5. Bulo sagt:

    +++EILMELDUNG: Der Platz des 1000sten Bulo-Followers auf Twitter ist soeben wieder frei geworden. Jetzt folgen (www.twitter.com/DerBulo) und eine Original-Zeichnung gewinnen! +++

    😉

    Aber in der Tat: Bei jedem FDP-Cartoon springt irgendeiner ab. Zufall?…

  6. Chris sagt:

    1.000… 😀

    Okay, ich hatte einen Wettbewerbsvorteil… 😉

  7. Bulo sagt:

    Nachdem Chris hier ja FDP-mäßige Methoden an den Tag legt:

    Eine weitere Zeichnung für den 1001sten!

  8. Chris sagt:

    Pah, ein Skandal sondergleichen. Hab dich wieder gelöscht. Jetzt haste nur noch 999… :p

  9. […] die Liberalen können, können andere schon längst […]

  10. Kauldia sagt:

    Wie jetzt, Hartz4 für Taliban? Das geht doch nicht, die sind bewaffnet.

  11. […] derart durch und durch korrupte Partei, deren einzige Leistung bis dato massive Lobbyarbeit bzw. anhaltende Belustigung des Volkes war, nun das Wort ergreift und erneut die Abgründe ihres asozialen Habitus aufzeigt, wie tief ist […]

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