Hallo Kodak #2

Das Fass ist übergelaufen. Nach 6 Wochen habe ich meine Kamera zurück — nur freuen kann ich mich darüber nicht wirklich. Ich weiß, ich bin nur ein kleiner Kunde — aber immerhin ein Kunde. Ein Kunde, der sich verarscht vorkommt, ein Kunde der das Vertrauen in seine Kamera, in das Unternehmen Kodak verloren hat. Ich brauche doch nur eine Digitalkamera, sie muss funktionieren, damit ich ab und zu mal ein paar Schnappschüsse machen kann, nicht mehr und nicht weniger. Ist das schon zu viel verlangt?

Wisst Ihr, wenn ich die Kamera nach 6 Wochen zurückbekomme, mit dem Hinweis, im Hause Kodak wurde kein Fehler festgestellt — mit der Anschuldigung, ich würde falsche Akkus / Batterien verwenden, dann schaue ich ich ziemlich sparsam aus der Wäsche. Wir sprechen also über die Batterien, die ohne Probleme die Leihkamera zum Laufen brachten, die — oh Wunder — heute wieder die Kodakkamera ohne Probleme fotografieren lassen, die vorher 6 Monate ohne Probleme funktionierten. Könnt Ihr ein wenig nachvollziehen, dass ich mich da verarscht vorkomme? Wisst Ihr, das hatte was von Slapstick, der nette Servicemitarbeiter sagte mir, ich würde falsche Batterien verwenden, und als ich sie eingelegt hatte, funktionierte die Kamera wieder. Ich bin dann ganz schnell aus dem Laden raus — das muss ich mir nun wirklich nicht weiter geben.

Aber das ist noch nicht alles liebe Freunde von Kodak. Seitdem die Kamera in Reparatur war, gibt sie seltsame Geräusche von sich, wenn man sie leicht schüttelt. Innerhalb der Kamera ist also irgendwas lose, es wackelt irgendetwas — ob das beim Transport passiert ist, oder als Ihr evtl. geschraubt habt, das kann ich natürlich nicht sagen. Was ich aber sagen kann: Wenn ich mit Kamera losgehe, muss ich eben dieser vertrauen können — ich hab nun wirklich keine Lust darauf, 100 Fotos umsonst zu schießen, um hinterher festzustellen, die Kamera hat nicht funktioniert. Das ist bei meiner Kamera nicht mehr der Fall.

Ich habe das Vertrauen in meine Kamera, in das Haus Kodak verloren. Im Moment kann ich nur sagen, das war meine erste und letzte Kamera aus Eurem Haus — und empfehlen würde ich Euch weiß Gott nicht mehr, erst recht nicht, nachdem ich erlebt habe, wie Kunden von Euren Händlern behandelt werden. Nachzuvollziehen, oder?

3 Antworten zu “Hallo Kodak #2”

  1. Dino sagt:

    Ich hatte nie Vertauen zu Kodak…aber vielleicht ist es ja nur der Orientierungssensor der da seltsame Geraeusche macht. (;

  2. Sammy sagt:

    Ich hatte mal eine Sony P200 eingeschickt. Kam unrepariert wieder und der Fehler war nicht behoben, weil angeblich keiner gefunden wurde. Wenn dass das Objektiv nur bei jedem zweiten Anschalten der Kamera ausfährt, ist das natürlich kein nachvollziehbarer Fehler. Wo kämen wir denn da hin.

  3. lahnix sagt:

    Ich habe mir 2001 eine Olympus für knapp 900,-Taler gekauft. Nach 14 Tagen Ungarnurlaub hat das Teil nur noch Mist fabriziert. (die Bilder waren schneeweiß)
    Ich habe das «gute Stück» diese 14 Tage gehütet, wie meinen Augapfel.

    Also zum Händler, der das Gerät eingeschickt hat. Nach «nur» 2 Monaten bekam ich das Teil zurück mit einem netten Brief, das ich die Kamera unsachgemäß behandelt hätte. Runtergefallen etc. pp. mit einem Angebot für mehrere hundert Euro. Garantie tritt nicht in Kraft.

    Nach einem Briefwechsel mit Olympus habe ich mir eine Sony gekauft, die ich bis voriges Jahr fast immer und überall im Rucksack oder in der Tasche bei mir hatte und die einiges mitmachen mußte.

    Unnötig zu erwähnen, daß ich mir voriges Jahr wieder eine Sony gekauft habe.

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