Hallo DWDL

Wir hatten ja schon das Vergnügen, muss ich leider sagen? Dass ich früher mal regelmässiger Besucher, auch von Eurem Forum war, das ist lange her, geschenkt. Ich hatte unter anderem über Euch geschrieben, die Kommentare z. B. zu den Quoten erinnern an den guten Herrn Wagner der BILD. Heute werde ich an diesen Satz erinnert. Der gute Herr Mantel schreibt nämlich über die Äusserungen Holthoff-Pförtners beim medienforum.nrw. Zu dem denkwürdigen Zitat, Blogger verdienen nach meiner Ansicht nicht den Schutz des Artikel 5, schreibt Euer Redakteur Uwe Mantel: Es sei lediglich eine provokante These, Artikel 5 regelt die Pressefreiheit und Freiheit der Berichterstattung. Aha, Staatsbürgerkunde, Stunde 1, für Uwe Mantel: Die Meinungsfreiheit wird in Art. 5 GG gewährleistet, die gilt nicht nur für die Franz Josef Wagners von DWDL und andere Journalisten — sie gilt für alle Menschen in unserem Land, inkl. Bloggern.

Nachtrag: Siehe Comments: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

, , ,

8 Antworten zu “Hallo DWDL”

  1. Prospero sagt:

    Warum habe ich momentan den Angstschweiß von gewissen Medien in der Nase? Hmm… Nein, ich muss mich irren — das sind bestimmt nur die Auspuffgase von Schäubles Rollstuhl…
    Ad Astra

  2. Chris sagt:

    Was ich sehr interessant finde: Viele Blogs verlinken auf DWDL — ohne die Aussagen zu überprüfen, also praktisch nur ein via…

  3. Uwe sagt:

    Hallo Chris.

    Der Absatz war in der Tat missverständlich und wurde inzwischen präzisiert. Herr Holthoff-Pförtner zielte — so zumindest meine Wahrnehmung der Panel-Diskussion — auf die Pressefreiheit ab. Natürlich wird im Artikel 5 auch die allgemeine Meinungsfreiheit geregelt, die für jeden gilt. Dass Herr Holthoff-Pförtner Bloggern auch diese absprechen wollte, glaube ich nicht — es dürfte sich wohl eher um einen «unbedachten Kollateralschaden» seiner ohnehin fragwürdigen Äußerung gehandelt haben.
    Richtig ist aber natürlich, dass man das hätte erwähnen müssen. Ob man daraus einen persönlichen Angriff machen muss, bleibt deinem Stil überlassen. Schließlich gilt ja Artikel 5.

    Uwe alias «der gute Herr Mantel»

  4. Thomas sagt:

    Was genau möchtest Du uns jetzt damit mitteilen? Kollege Mantel hat weder geschrieben, dass es es «lediglich» eine provokante These sei. Noch bedarf es einer Belehrung was in Artikel 5 steht, weil das im Artikel korrekt wiedergegeben wird.

  5. Chris sagt:

    Okay Uwe — das ging ja fix (und ein persönlicher Angriff sieht anders aus, ich bescheibe lediglich meinen Eindruck zu Deinen Quoten-Kommentare, persönlich kann ich gar nicht werden, weil ich Dich nicht kenne)… 😉 Thomas, Dein Kommentar dürfte sich auch erledigt und erklärt haben, weil der betreffende Satz korrigiert wurde. :)

  6. Alex sagt:

    Es ist immer wieder toll das die Blinden den Tauben die Geräusche vom Licht erklären… Wirklich ich find es toll.
    So wie der «professionelle» Journalismus derzeit mit Bloggern umgeht, es ist einfach nur noch zum würgen. Ich kann das arrogante Geschwafel und die kläglichen Versuche etwas Tod zu schweigen nicht mehr hören…

    Jetzt beurteilen schon Journalisten wem es zu erlauben ist sich zu Informieren und ob die jenigen sich darüber eine Meinung bilden dürfen… 1a, ich fühl mich noch ned genug bevormundet vom Staat, lieber Journallien bitte bevormundet meine Meinung ihr steht ja eh über allem erhaben!

  7. Gehrmann sagt:

    Nun man sollte DWDL auch nicht überbewerten, obwohl DWDL-Meldungen dank Netzzeitung und Google News inzwischen (leider) auch von anderen Medien zitiert werden.

    Das hinter den Redakteuren noch relativ junge und unerfahrene Mitarbeiter stecken, denen oft ein Volontariat bei einem «professionellen» Medium fehlt (und damit meine ich kein IT-Studium oder Kaffeekochen bei Giga-TV) und deren Stil oft an eine Schülerzeitung erinnert, sei einmal dahingestellt.

    Allerdings kann man F. J. Wagner professionelle Verdummung und Agitation unterstellen, bei Herrn Mantel eher jugendliche Naivität und fehlende Praxis.

    Ab und an sollte der Chefredakteur doch einmal die Beiträge der Mitarbeiter gegenlesen, als im Netz nach Nennungen von DWDL zu suchen, um sich eine Kerbe in den Schreibtisch schnitzen zu können.

    Kress bleibt Kress und DWDL ein Versuch…

  8. Oliver sagt:

    >denen oft ein Volontariat bei einem «professionellen» Medium fehlt

    Und damit meinst du die Glückseligkeit im schreibtechnischen Sinn gepachtet zu haben? Glaube versetzt wohl Berge? Nein falls du der Mär von «Generation Praktikum» erlagst, dem ist nicht so. Die Details sind andere und erschließen sich auch in der Regel keinem prof. Schreiberling der darüber herfällt, sondern meist nur jenen die akut davon betroffen sind — eben die Praktikanten höchstselbst.

    Man kennt die Lesungen der prof. Schreiberlinge an Universitäten, die da von ihren großen Blättern angetrabt kommen und vom Schreiben fabulieren. Mehr als ein mitleidiges Lächeln bleibt da meist nicht über. Was ein profaner Journalist mühsam erlernt, egal woher sein Stallgeruch stammt, das hat der profane Magistrant in den ersten Semestern seines Studiums schon unlängst verinnerlicht. Vom Inhalt ganz zu schweigen. Die Worthülsen mögen in den großen Medien so manches Mal die besseren sein, der Inhalt ist es definitiv nicht.

    Auf gut Deutsch, bullshit in Reinkultur. Infos für den Mob …

RSS-Feed abonnieren