Habgier

So bezeichnete Sony-Chef Howard Stringer seinen Kollegen Steve Jobs als «habgierig». Jobs wolle eine Welt, in der nur er alleine Geld verdiene, so der Vorwurf Stringers.

winfuture

Yeah, da würd ich dem Mann sofort zustimmen, wenns nicht der Sony-Chef wäre. Denn Sony mimt mit dieser Aussage auch nur den schlechten Verlierer, zu gerne erinnert man sich dort wohl an die beinahe omnipotente Marktmacht in 80ern und beginnenden 90ern zurück. Tja Sony wollte auch mal die «Welt», hatte nur in letzter Zeit recht wenig Erfolg damit.

4 Antworten zu “Habgier”

  1. ak sagt:

    Als ehemaliger «Insider» bei einem (mittlerweile ehemaligen) Sony-Tochterunternehmen kann ich nur sagen, dass Sony vom iPod und iTunes ziemlich kalt erwischt wurde, es dann aber nicht geschafft hat, eine auch nur ansatzweise konkurrenzfähige Musikdownload-Plattform zu schaffen, und diese Plattform vor allem mit der Musikplayer-Sparte abzustimmen, bzw. entsprechend finanzieren zu lassen. Das heisst die Musikplayer-Sparte war nicht gewillt, sich zu einer Plattform, die, wenn gut umgesetzt, durchaus den Verkauf der eigenen Geräte ankurbeln hätte können, zu committen. An diesen politischen Dingen scheitert es in solchen Konzernen, und natürlich frisst es da einige Manager vor Neid, wenn die sehen, wie agil Apple als (vergleichsweise) kleine Firma agieren kann.

  2. gnokii sagt:

    mag das der Groll im Hause Sony ob des schlechten Absatzes der PS3 sein?

  3. Oliver sagt:

    PSP, PS3, diverse Dinger wie MemoryStick, MD usw. Waren wohl alle nicht der Bringer.

  4. Grainger sagt:

    Die Affäre mit dem Rootkit-Kopierschutz bei diversen Audio-CDs hat auch nicht gerade zu einem positiven Medienecho beigetragen.

    Möglicherweise ist die Gruppe derer, die sich dafür interessieren und die davon auch Kaufenscheidungen abhängig machen, relativ klein.

    Aber dummerweise tritt diese kleine Gruppe technophiler Menschen oft auch als Firstbuyer auf und hat eine überproportional große Signalwirkung.

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