Grimme Online Award — Mauscheleien und Öffentlichkeits-Manipulationen setzen sich fort

GrimmeFriedrich Hagedorn antwortet auf meine Vorwürfe — allerdings nicht auf F!XMBR, er darf ohne kritisches Nachfragen seine Botschaft via DWDL verbreiten. Nachdem also der Geschäftsführer des Adolf Grimme Institutes auf F!XMBR eingegangen ist, wird dem Projektleiter des Grimme Online Awards eine Plattform zur Verfügung gestellt — meiner Meinung nach ein Lehrstück der Öffentlichkeits-Manipulation. Mal schauen, ob Hal wieder etwas dazu schreibt, ich bin fassungslos.

Gleich die erste Frage zaubert doch ein Lächeln auf mein Gesicht, wird F!XMBR doch zitiert:

Herr Hagedorn, man vermutet im Netz Schiebung beim Grimme Online Award wegen der Nominierung des Angebots «Elektrischer Reporter». Adolf Grimme würde sich im Grabe umdrehen heißt es. Macht er das?

Die Antwort ist beschämend für das große — über alle Landesgrenzen hinaus bekannte — Adolf Grimme Institut.

Das sind müßige Spekulationen, weil wir hier auch nicht eine Grimme-Bibel auf dem Tisch liegen haben, nach der wir uns dogmatisch richten und versuchen, alles im mutmaßlichen Geiste Adolf Grimmes zu erfüllen.

Jedes noch so kleine Käseblatt hat bei jedem Preisrätsel den berühmten Disclaimer à la Alle Mitarbeiter des XYZ-Verlages und deren Familienangehörigen dürfen nicht teilnehmen. Und selbstverständlich hat das Adolf Grimme Institut hier eine besondere moralische Stellung — aber wenn der schnöde Mammon regiert, wirft man diese halt über Board. Solche Äusserungen sind meiner Meinung nach eine Schande für den Geist, für die moralische Werte, für die das Institut steht.

Für den guten Herrn Hegedorn und das Adolf Grimme Institut ist entscheidend:

Kommt die Nominierung des Angebots «Elektrischer Reporter» von Mario Sixtus, der bis zur Nachnominierung durch die Jury Mitglied eben dieser war, überein mit dem Selbstverständnis, dem Qualitätsanspruch und der Tradition des Grimme Instituts?

Und das ist laut den Protagonisten der Fall. Da tritt die Jury zusammen, ein Jury-Mitglied wird nachnominiert. Wie muss ich mir das dann vorstellen. Mario steht selbstverständlich sofort auf, sagt, ich trete zurück und verlässt sofort den Raum, der Kaffee noch heiß im Kaffeebecher? Wem wollt Ihr das eigentlich erzählen? George Orwell, 1984:

Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten ? wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten ?, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.

In dieser Form geht «das Interview» dann weiter, siehe Orwell oben und folgendes Zitat nochmal:

Zu der hier konkreten Frage der Nachnominierung hat es schlicht eine unterschiedliche Auslegung des Statuts durch Nominierungskommission und Jury gegeben, weil in diesen Regularien nicht jede Eventualität in allen Einzelheiten festgelegt ist.

Dazu wieder der Hinweis auf die Professionalität jedes einzelnen Käseblattes da draußen, die beim Adolf Grimme Institut augenscheinlich nicht vorhanden ist. Wo ich gerade beim Thema Professionalität bin — Thema DWDL. DWDL war einmal das modernste Medienmagazin, der modernste Mediendienst in Deutschland, zumindest online. Ich habe die Kollegen um Thomas Lückerath von Anfang an begleitet, war in den Anfängen aktives Forenmitglied. Ich habe schon zu DWDL verlinkt, als die Seite noch keiner kannte, Orangemedia noch kein Thema war und Thomas (rechtlich) das Ding alleine geschmissen hat.

Doch irgendwann hat bei mir diese große Begeisterung für DWDL nachgelassen. Die Artikel haben heutzutage oftmals die Qualität von Pressemitteilungen, die Kommentare z. B. zu den Quoten erinnern an den guten Herrn Wagner der BILD. Vielleicht habe auch ich mich weiterentwickelt und DWDL stagniert einfach nur. Auch mangelnden Respekt vor der Arbeit anderer kann man den Kollegen vorwerfen. Wenn Ihr schon einen Artikel, ein Interview über den Grimme Online Award bringt, F!XMBR sogar zitiert, dann sollte man so viel Respekt haben, uns auch zu verlinken. Sonst ist man schlicht und einfach unglaubwürdig.

Wie angesprochen, setzt das heutige Interview die Mauscheleien des Online Grimme Awards 2007 fort — diese Dreistigkeit, dieses meiner meinung nach offensichtliche Manipulieren der Öffentlichkeit macht mich fassungslos. Der Autor von DWDL hat eine eigene Homepage, unter Projektauswahl ist dort zu finden:

2006 42. Adolf Grimme Preis; Pressebetreuung (Adolf Grimme Institut GmbH)

2005 41. Adolf Grimme Preis; Pressebetreuung (Adolf Grimme Institut GmbH)

2004 Grimme Online Award; Pressearbeit (Adolf Grimme Institut GmbH)

Noch Fragen? Ich bin ja mal gespannt, was für 2007 unter Projektauswahl bei Jochen Voß eingetragen wird. Und selbst wenn es diesmal nicht die Pressebetreuung für das Adolf Grimme Institut wird — gehts noch liebe Kollegen von DWDL, dass ein (ehemaliger, freier) Mitarbeiter des Adolf Grimme Institutes bei Euch ein nicht wirklich kritisches Interview zu den Mauscheleien veröffentlichen darf?

Eine Frage mal an die mitlesenden Profis: Wie tief ist erst der Journalismus in Deutschland insgesamt gesunken, wenn selbst das kleine Privatblog F!XMBR nur den Stein anheben muss und Dreck vorfindet?

eMail an Thomas Lückerath, Macher und Gründer von DWDL:

Lieber Thomas,

ich rechne zwar nicht mit einer Antwort, aber was sagst Du zu der Begebenheit, dass Dein Mitarbeiter Jochen Voß, (ehemaliger freier) Mitarbeiter vom Adolf Grimme Institut, diesen Artikel publiziert:

Eine weitere Frage: Wie verhält es sich bei Euch im Hause mit dem Respekt vor der Arbeit anderer, warum verlinkt Ihr offensichtlich nicht zur Quelle? Siehe auch diesen Artikel :

Lieben Gruß

Chris

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24 Antworten zu “Grimme Online Award — Mauscheleien und Öffentlichkeits-Manipulationen setzen sich fort”

  1. […] bezweifle das — ebenso wie das FIXMBR. var addthis_pub = […]

  2. mikel sagt:

    Das geht denen alles am Arsch vorbei. Es ist ihnen schlicht egal, was Du oder ich davon halten. Von Sixtus angefangen über die Jury und den ganzen Rest.

    Das ist wie bei der Heine-Sache.

    Ich bin in einem Literaturverein, wo auch Mitglieder am Wettbewerb teilnehmen können. Aber da gibt es ein genaues Prozedere, wie und was.

    Ich persönlich würde nie mehr an einem Wettbewerb teilnehmen, bei dem ich nominierte oder in der Jury saß. Von mir aus. Und scheinbar hatte die Nominierungskommission das bessere Bauchgefühl und dem Rest geht es wohl, siehe oben.

    Ist ab sofort eben noch ein Preis der nix taugt. Irgendwann wird man ihn kaufen können.

  3. Chris sagt:

    Mit einem manuellem Trackback zu lanu, das Zitat des Tages von Jochen zum kritischen Journalismus von DWDL:

    Ein PR-Assistent ist kein Journalist.

  4. Chris sagt:

    Ach mikel, dafür, dass der CEO vom Adolf Grimme Institut eine Presseerklärung rausgehauen hat, dass nun vom Projektleiter und einem (ehemaligen) Mitarbeiter der Presseabteilung auf einer fremden Publikation eine PR-Meldung veröffentlicht wird, ist schon viel erreicht worden. Nicht vergessen — hier das kleine Privatblog F!XMBR, dort das Adolf Grimme Institut… 😉

    Irgendwann wird man ihn kaufen können.

    Wenn man die Geschehnisse Reveue passieren lässt, kann man zu dem Schluß kommen, dass dies heute schon der Fall ist.

    Ich bin gespannt, was nun folgt, das Interview ist ein riesen Patzer — mal weg von Grimme, werden die Leser von DWDL offensichtlich hinters Licht geführt.

    Mal schauen, wie dort nun reagiert wird. Den Glauben an das Adolf Grimme Institut habe ich schon verloren — der Name, der zieht bei mir nicht mehr.

  5. Grainger sagt:

    Herrscht ein Mangel an richtigen Journalisten oder warum sonst läßt man Interviews jetzt von PR-Assistenten machen?

    Aber ich gebe mikel recht:

    vermutlich ist das denen egal, bestenfalls ist die (unerwünschte) Aufmerksamkeit ein wenig lästig und man hofft daraus, das Ganze abwiegeln und anschließend aussitzen zu können.

    Da das nicht nur Rückschlüsse auf den Grimme Online Award, sondern auch auf das gesamte Adolf Grimme Institut und die dort offensichtlich vorherrschende Position zum Thema Vetternwirtschaft und Mauschelei, zulässt vergißt man die Grimme-Preise zukünftig am besten.

    Ich persönlich werde es jedenfalls so halten und jeder Grimme-Preisträger kann sich zukünftig bestenfalls meines mitleidigen (und wissenden) Lächelns gewiß sein.

    Und das ist das eigentlich traurige an der Sache:

    sicherlich gibt es Preisträger, die die Auszeichnung wirklich verdient und ohne Mauscheleien erworben haben (ich unterstelle sogar mal dass das die Mehrheit ist).

    Aber auch für diese wird der Preis durch solche Praktiken systematisch entwertet.

  6. Oliver sagt:

    >Wie tief ist erst der Journalismus in Deutschland insgesamt gesunken,

    Laien die in Fachbereichen herumstochern in denen jeder Studi mit drei Semestern mehr Erfahrung mit sich bringt.

  7. Bloggemeyer sagt:

    Ist eigentlich schon jemanden aufgefallen, dass die ebenfalls nominierte SAT1-Seite hausgemacht.tv erst Anfang April 2007 online gegangen ist?

    HAUSGEMACHT.TV: Sat1.de startet ersten deutschen Videoratgeber / Haushaltstipps, individuelle Ratschläge und Expertenvideos

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  8. Chris sagt:

    Heise — Was war. Was wird. vom 03. Juni 2007

    Blogbar — Bloggers Omerta

    Mehr Reaktionen evtl. morgen in einem eigenen Artikel. Dazu auch Screenshots von DWDL und direkt von Grimme, na wer weiß jetzt schon, worauf ich hinaus will? 😉

  9. drysachs sagt:

    Im Grunde ist der ganze Award ein mieser Witz. Es sind Onlineableger dreier milliardenschwerer, zwangsgebührenfinanzierter Ö/R-Sender nominiert (2x ZDF, 1x BR).
    Wie heißt es in den Nominierungskriterien:
    «Neben Design und Aufbau der Webseiten spielten auch Kontinuität und die Kommunikation mit den Nutzern eine entscheidende Rolle.»

    Nun, wenn ich von jedem bundesdeutschen Internetzugang 5?/Monat erpressen kann, bin ich gewiss auch in der Lage, entsprechende Inhalte zu liefern.

  10. Thomas sagt:

    Guten Abend zusammen,

    Da geht man im Urlaub mal kurz online und liest plötzlich so einen polemischen Rundumschlag.

    Ich habe mich jetzt aber trotzdem zu später Stunde (in New York ist es gerade mitten in der Nacht) über einer Stunde mit dem Thema auseinandergesetzt, weil ich natürlich auf einen Leserbrief antworte, auch wenn er noch so unfreundlich formuliert ist. Da meine Antwort (wahrscheinlich ohne zu fragen) ohnehin hier veröffentlicht werden würde, antworte ich einfach gleich selbst hier.

    Die Vorwürfe sind ja nun doch sehr emotional und gehen über das hinaus, was angemessen und sachlich ist. Dazu kommt ein Maß an Gehässigkeit, was erkennen lässt, dass es hier nicht um einen Dialog mit ernsthaftem Interesse geht. Leider.

    Ich sehe in diesem Interview von Jochen kein Beispiel für irgendeine grundsätzliche Entwicklung bei DWDL. Und bin schon erstaunt, wie da aus einem Thema gleich verallgemeinert wird. Das wird der Herzblut-Arbeit unserer Truppe nicht gerecht und stimmt einfach nicht.

    Wenn man versucht den sachlichen Kern zwischen der Polemik zu finden, halte ich für mich fest: Dem Interview fehlt es an der ein oder anderen Nachfrage. Das ärgert mich. Genauso ärgere ich mich aber auch über haltlose Schlussfolgerungen und Vorwürfe. Und kurioserweise kommt man dann hier irgendwie darauf, dass man zitiert worden sei obwohl man überhaupt nicht zitiert ist.

    «Wer in der Öffentlichkeit kegelt, muss sich gefallen lassen, dass andere die Punkte zählen»: Daher freue ich mich über jede Zuschrift zu dem Thema an thomas@dwdl.de und teile die Auffassung, dass Gesprächsbedarf besteht. Die Beantwortung kann aufgrund von Zeitverschiebung und der Tatsache, dass ich nun einmal Urlaub habe, etwas dauern. Aber keine eMail geht verloren. Und wenn man dann mit seinen Argumenten nicht eigene Leser belustigen muss bzw. emotional getrieben anfängt zu tippen, kommt am Ende vielleicht auch eine sachliche Bewertung der Sache heraus.

    Das würde mich zumindest freuen. Ich sage dann mal «Gute Nacht» und liebe Grüße aus New York,

    Thomas Lückerath
    Medienmagazin DWDL.de

  11. Chris sagt:

    Hallo Thomas,

    ich halte für mich fest:

    Für Dich ist es nicht problematisch, wenn jemand, der jahrelang die PR– und Pressearbeit für Grimme gemacht hat, den Projektleiter von Grimme interviewt. Das erstaunt mich dann doch. Wie auf der Blogbar zu lesen, ist es ein Pseudo-Interview zweier Kumpel, nicht mehr und nicht weniger.

    Achja, und von «sich im Grabe umdrehen» sprach einzig und allein meine Person. Ist ja schön, dass in dem Interview von «im Netz» schreibt, so groß ist F!XMBR echt nicht — ich schreibe es Dir gerne nochmal: Neben den mehr als offensichtlichen Mauscheleien fehlt es Euch an dem Respekt für die Arbeit anderer. Ganz klare Sache.

    Was würdest Du als Journalist zu folgendem Szenario sagen:

    Spendenskandal bei der CDU, aufgedeckt von DWDL. Profalla wird dazu mit einem butterweichen Interview auf tagesschau.de befragt. Kein Verweis zu DWDL, das Interview trieft, und hinterher kommt raus, der Redakteur hat jahrlang PR– und Pressearbeit für die CDU Deutschland gemacht. Das Fass, das Du dann aufmachen würdest, das würde ich gerne sehen.

    Das Zitat des Tages geht IMHO an strappato:

    Ich sehe da das Grundproblem in Deutschland: Die Ethik des «sauberen Verhaltens» ist nicht sehr ausgeprägt. Der Staatsanwalt ist der Hüter der Moral. Was ihn nicht interessiert, ist im grünen Verhaltensbereich. Dass zur Korruptionsvermeidung auch gehört, schon den Anschein von Korruption zu vermeiden, stösst auf Unverständnis.

  12. […] ich wirklich zugeben, merkwürdig wirkt das ganze schon. Deshalb hauen nun vor allem FIXMBR [1, 2], Don und JakBlog auf die Sache ein und schauen, was bei rumkommt. Ein kleiner, elitärer Kreis, […]

  13. […] Macher und Gründer von DWDL hat sich mittlerweile hier und in den Kommentaren der Blogbar zu Wort gemeldet. Zusammenfassend kann man sagen, er sieht kein […]

  14. […] nur deshalb finde ich die Art, wie an manchen Stellen nun über den Grimme-Online-Award diskutiert wird, hysterisch. Kritischen Fragen (auch zu […]

  15. […] Grimme Online Award — Mauscheleien und Öffentlichkeits-Manipulationen setzen sich fort […]

  16. […] online dinge Zwei ( intrigierte ??? ) Nachnominierungen sind Zwei Sieger ( hausgemacht .tv + Elektrischer Reporter ) , Ein Selbstjuror […]

  17. Daniela sagt:

    War früher alles besser/anders/gut?!

    Nein.

    Es gab nur nicht immer Internet.

  18. Chris sagt:

    Daniela, was möchtest Du uns damit sagen — hat die Weltfirma Xing noch mehr solche intelligenten Sprüche auf Lager? Wollt Ihr vielleicht nächstes Jahr Partner des Grimme Online Awards werden? Sprich Dich aus. :)

  19. Oliver sagt:

    >Es gab nur nicht immer Internet.

    Exakt und es gab nicht immer Web2.x Gedöns und das war gut so! Das Gros des heutigen nonsense hätte man in den 90ern eben noch als nonsense erkannt und gar noch Anfang 2000 … im Netz, heute leider nicht mehr. Völlig pauschal gesprochen, weil mich diese neue Form des Visitenkartentauschs wirklich überhaupt nicht tangiert. Ich dachte eigentlich das die Zeit der Yuppies vorbei wäre …

    War also alles besser? Nein, *vieles* war jedoch besser. Ein Griff ins Klo jedoch ist es aber alles zu relativieren, um das heutige Dickicht an Unsäglichkeiten bei stetigem Wachstum zu halten. Jede Generation legt an Schwachsinn zu, das ist der Punkt.

  20. Bernd sagt:

    Jede Generation legt an Schwachsinn zu, das ist der Punkt.

    Die Folge einer übersättigten und zu fetten Wohlstandsgesellschaft?

  21. Oliver sagt:

    Nein einfach nur der Lauf der Geschichte. Allenfalls trägt dieser Punkt vielleicht zu einer Beschleunigung bei imo.

  22. […] Wir hatten ja schon das Vergnügen, muss ich leider sagen? Dass ich früher mal regelmässiger Besucher, auch von Eurem Forum war, das ist lange her, geschenkt. Ich hatte unter anderem über Euch geschrieben, die Kommentare z. B. zu den Quoten erinnern an den guten Herrn Wagner der BILD. Heute werde ich an diesen Satz erinnert. Der gute Herr Mantel schreibt nämlich über die Äusserungen Holthoff-Pförtners beim medienforum.nrw. Zu dem denkwürdigen Zitat, Blogger verdienen nach meiner Ansicht nicht den Schutz des Artikel 5, schreibt Euer Redakteur Uwe Mantel: Es sei lediglich eine provokante These, Artikel 5 regelt die Pressefreiheit und Freiheit der Berichterstattung. Aha, Staatsbürgerkunde, Stunde 1, für Uwe Mantel: Die Meinungsfreiheit wird in Art. 5 GG gewährleistet, die gilt nicht nur für die Franz Josef Wagners von DWDL und andere Journalisten — sie gilt für alle Menschen in unserem Land, inkl. Bloggern. […]

  23. […] dass das Sekretariat mich abgefertigt hat. Der Projektleiter selbst ist der massiven Kritik nur mit einem PR-Stunt begegnet. Und wenn die Statuten Mauscheleien Vetternwirtschaft zulassen — dann lässt es auch […]

  24. […] dass zum Internet Verlinkungen gehören? Ja? Wunderschön — warum ist das dann bei Euch so oft nicht der Fall? Ist es nicht sehr seltsam, wenn ich in diesem Artikel die URL zu der Seite, […]


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