Grimme-Mauscheleien nun schon bei Heise angekommen

GrimmeBis jetzt hat sich niemand auf meine Mail hin gemeldet. Man will es wohl aussitzen und bekommt derweil Unterstützung von Thomas. Nicht wirklich ein Wunder, gehört man doch zum selben Verlag. Eine Hand wäscht halt die andere — Kollegen zu hinterfragen oder gar kritisieren, kommt — zumindest öffentlich — für Thomas nicht in Frage. Das kann ich sehr gut verstehen — aber dann sollte man sich gänzlich zurückhalten. Lobhudelei kommt nicht gut, wenn Kritik angebracht ist. Hal Faber hat dieses Problem nicht, er darf kritisieren:

Die Verblödung reicht bis in die Bereiche, in denen dieses System seine Internet-Kompetenz feiert. Bei dem auf öffentlich-rechtliche Inhalte fixierten Grimme Online Award ist das gut zu erkennen. Da hüpft mal eben ein Mitglied der Jury in den Wettbewerb, weil sein Rammler unversehens ein richtiger Brummer geworden ist. Natürlich betonen die lieben Kollegen, dass solch eine unverhoffte Nachnominierung auch Konsequenzen hat: Der aufrechte Gang ist immer eine Frage der Orthopädie.

Heise — Was war. Was wird. vom 27.05.2007

Warten wir mal ab und harren der Dinge, die da noch auf uns zukommen 😉

Grafik: Grimme Institut, Verfremdung: F!XMBR

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4 Antworten zu “Grimme-Mauscheleien nun schon bei Heise angekommen”

  1. mikel sagt:

    Ich hab gemeint, das wäre die Nominierungskommision gewesen. Nein es war die Jury selbst die nachnominiert hat. Geil!

  2. Beobachter sagt:

    Ausserdem ist Peter Gläser in der Jury, der schon mal in zwei Elektrischen Reportern Stargast war.

  3. […] Grimme-Mauscheleien nun schon bei Heise angekommen […]

  4. Der Wobbler sagt:

    Später steht hier, Heise habe nicht wirklich geholfen. Was erwartet ihr? Das Online-Magazin Telepolis, auch von Heise, hat doch auch schon einen Grimme-Award abgestaubt. Da mag ein Hal stänkern, ein Peter Gläser schreibt dagegen selbst auf Heise bei Technology Review.

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