Googlemania

Ein Präsentationstool gibts nun auch noch für das Googlesche Online-Office. Neben einem Wordpad-Verschnitt, einem Excel-Möchtegern nun also auch etwas, um den eigenen kometenhaften Aufstieg zu verdeutlichen 😉

Hier gehts zum viertel Office, das neuerliche Spielzeug kommt noch, erst einmal erwarb man es.

13 Antworten zu “Googlemania”

  1. derhans sagt:

    Ich finde den Ansatz gar nicht schlecht, zusammen mit google gears oder anderen Offline Storage Technologien könnten solche Webanwendungen eine ernstzunehmende Alternative werden.

  2. Oliver sagt:

    >eine ernstzunehmende Alternative werden.

    Zu was eine Alternative? Office, Wordpad? Wer auf derlei Dingern irgendetwas wichtiges draufpackt hat ohnehin einen Sockenschuß und für Spielkram langt auch der Rest, offline.

  3. kobalt sagt:

    Das ist die Zukunft des Computerns. Man hat nur ein Terminal zu Hause stehen und der Rest liegt im Web. Warum sollte jeder Arbeitnehmer einen eigenen kompletten Rechner am Arbeitsplatz stehen haben, wieso sollte jeder Privatmensch einen kompletten Rechner zu hause haben, wenn ein Terminal reicht, das u.U. auch noch billiger als ein vollständiger Rechenknecht zu kaufen ist?

    man mietet eine Bürosuite bei einem Anbieter und der hostet dann alles, Software, Dateien, auf einem riesigen zentralen Server. Für Paranoiker und autonome *Nixer ist das freilich ungeeignet, aber für die anderen…

  4. Oliver sagt:

    >*Nixer ist das freilich ungeeignet, aber für die anderen?

    Die Aussage ist in sich unstimmig, wenn man weiß was ein UNIX ist und worauf es basiert.

    >Das ist die Zukunft des Computerns. Man hat nur ein Terminal zu Hause stehen und der Rest liegt im Web.

    Weils für die Firmen billiger ist. Denn um einen wirklichen, massiven, leistungsfähigen Desktop Ersatz zu geben ist es noch ein weiter weg. Und sorry die Aussage liest sich wie das Science Fiction in Gates Buch, «Der Weg nach vorn».
    Sicherlich kann man den heutigen Lemmingen alles einreden, aber obs dann auch wirklich zutrifft? Ich erinnere mich noch an Profs die damals das Java-Betriebssystem als Fakt für die jetzige Zukunft darstellten. Die feuchten Träume vom Wissensnetz oder den Hochleistungscompis und der heutigen Realität. Nein Hochleistung ist auch etwas anderes, als GHz Protzerei oder dicke Grafikkarten, die Technik wurde ein wenig aufgebohrt, bahnbrechendes geschah jedoch keineswegs.

    Aber ich nehme keinem die Träume, jede Generation darf die Seifenblasen gerne nochmals neu erzeugen :)

  5. Oliver sagt:

    Btw. nur als Beispiel, weils gerade so schön paßt und das wird auch die Zukunft nicht verhindern, sondern mit steigender Komplexität eher noch fördern.

  6. Falk sagt:

    @kobalt: Im geschäftliche Umfeld waren und sind Terminals nach wie vor im Einsatz, wenn auch oft genug durch vollwertige PC ersetzt, da diese weitaus günstiger sind. Diese Terminalserver aber im Netz zu wissen, dürfte nicht nur mir Kopfzerbrechen bereiten. Die Frage ist doch, welchem Anbieter vertrau ich da oder bau ich mir solch eine Infrastruktur als Firma nicht besser selbst auf. Und die wirklich wichtigen Daten haben sicher nichts bei Google und Konsorten verloren.

  7. Bernd sagt:

    Das ist die Zukunft des Computerns.

    Bitte nicht! Dabei bekomme ich immer einen Brechreiz. Wenn Dich die «Terminalei» so fasziniert — Oliver hat doch heute schon was über PC-BSD geschrieben. Probier das doch mal aus. Ansonsten kann ich dir gerne ne Jail anbieten — immer her mit Deinen privaten Daten 😀

  8. kobalt sagt:

    Oliver.
    »>*Nixer ist das freilich ungeeignet, aber für die anderen?
    Die Aussage ist in sich unstimmig, wenn man weiß was ein UNIX ist und worauf es basiert.»

    Ich meinte, daß diejenigen Menschen, die ein *Nix benutzen, ihren Rechner und ihre Daten in der Regel selbst kontrollieren wollen, statt die Kontrolle in fremde Hände abzugeben, wie es bei der von mir skizzierten Idee der Fall wäre. Der gemeine *Nixer neigt meiner Auffassung nach zu stärkerer Autonomie als der Nutzer des redmondschen Betriebssystems.

  9. Oliver sagt:

    Kontrolle über das was er da macht. Ja das auf jeden Fall, aber verteiltes arbeiten oder gar Terminals sind dort usus. An letzteren sitze ich auch heute noch oft genug.

  10. Grainger sagt:

    Das ist die Zukunft des Computerns. Man hat nur ein Terminal zu Hause stehen und der Rest liegt im Web.

    Glaube ich nicht, das höre ich aus diversen Quellen schon seit mind. 15 Jahren.

    Natürlich gibt es Client-/Server-Lösungen uns auch ASP ist mir ein Begriff, aber meine privaten Daten sind und bleiben lokal gespeichert.

    Und die Anwendungen, mit denen ich diese erstelle sowie be– und verarbeite mit Sicherheit auch.

    Man sollte auch nicht vergessen, das eine der privaten Hauptanwendungen für PCs schlicht und einfach Spiele sind, für jedes halbwegs moderne Spiel reicht es nicht aus wenn ich zu Hause ein dummes Terminal stehen habe.

  11. kobalt sagt:

    Oliver, Falk:
    Daß das so verbreitet ist, wußte ich nicht.

  12. derhans sagt:

    »eine ernstzunehmende Alternative werden.

    >Zu was eine Alternative? Office, Wordpad? Wer auf derlei
    >Dingern irgendetwas wichtiges draufpackt hat ohnehin einen
    >Sockenschuß und für Spielkram langt auch der Rest, offline.

    Das is ja genau der Punkt, mit Gears und Co. besteht ja dann die Möglichkeit die Daten offline zuspeichern, und die ganze «web«anwendung offline zu nutzen. Venünftig ausgestaltet stelle ich mir das großartig vor.

  13. Bernd sagt:

    und die ganze «web«anwendung offline zu nutzen

    Webanwendungen sind pervers! Pervers zu programmieren, pervers im Resourcen-Verbrauch usw.

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