Google Summer of Code 2008

Googles alljährliches Opensource-Spektakel hat begonnen, finanziell unterstützt werden wie immer zahllose eingereichte Projekte inklusive der Studenten und Betreuer der jeweiligen Projekte. Wie man dort sieht eine durchaus imposante Liste, die jährlich einiges an Knowhow hervorbringt. FreeBSD, NetBSD und DragonFlyBSD sind natürlich wieder mit von der Partie, OpenBSD konnte sich bisher leider nie dazu durchringen. Das erste mal fand die Veranstaltung 2005 statt, noch arg überschaubar im vergleich zu heute. Wer sich dazu in der Lage fühlt sollte also mitmachen, es lohnt sich nicht nur ob des finanziellen Supports …

4 Antworten zu “Google Summer of Code 2008”

  1. Marc sagt:

    Und alle Vorbehalte gegen Google in bezug auf den Datenschutz sind vergessen, sobald es Geld für sinnvolle Projekte gibt …

  2. Oliver sagt:

    Und was hat das eine nun mit dem anderen zu tun? Wir warnen vor der *einseitigen* Nutzung dieses Dienstes und sind keine Befürworter eines infantilen Google-Banns. Wenn jemand ein wenig seinen Grips anstrengt, kann jener sogar Google-Talk unbesorgt nutzen, wie das geht verrate ich aber nicht, sonst würde man ja dem Netz jegliche abstruse Diskussion rauben 😀

    Kurzum vertraue niemandem und schütze deine Daten. Sprich man kann davor waren und dementsprechen *bewußt* mit dem Medien umgehen.

    Ich lade übrigens auch FreeBSD-Images von den bösen Yahoo Servern herunter.

    Btw. als Windows-Nutzer ist eine solche Aussage natürlich ohnehin ein Schuß ins eigene Knie.

    Ein kleiner Einschub um zu verdeutlichen was ich meine, ich las gerade mal deinen Windows Vs Linux Artikel (ich kannte den Blog vorher nicht):

    «Die relativ geringe Verbreitung von Linux und der grundsätzlich sicherere Aufbau (die Unterscheidung in User und Administratoren mit unterschiedlichen Rechten als Standard) sorgen dafür.»

    Bei derlei massiver Unkenntnis, und ich bin wahrlich nicht der ausgesprochene Linux-Fan, erspare doch bitte der Welt derlei Schlußfolgerungen. Freie Betriebssysteme dominieren die Server-Welt, d.h. du surfst nahezu tagtäglich auf derlei Betriebssystemen und gibst dich dem Plus an Sicherheit hin!

    Microsofts security by obscurity als Argument zu nutzen macht die Sache nicht besser.

    So und wieder zurück zu Google, du bemerkst also schon das man Dinge einfach nur oberflächlich betrachten kann oder auch tatsächlich differenzierend.

    Last not least danke für das offtopic Gespräch

  3. Marc sagt:

    Dass mein Linux-Wissen nicht sehr groß ist und stark ausbaufähig ist, bezweifele und bestreite ich nicht.

    Dass es in meinem Artikel allerdings nicht um Server-Systeme ging, halte ich für relativ offensichtlich, wenn ich von der Hardwareunterstützung für TV-Karten und WLan etc. schreibe …

    Übrigens war mein Kommentar nicht als Angriff gedacht, wie du ihn anscheinend verstanden hast. Ich möchte also ausdrücklich klarstellen, dass ich dich nicht persönlich angreifen wollte mit meinem Kommentar.

    Und ja, auf die Differenziertheit der Google-Nutzung wies mein Kommentar hin.
    Ob man allerdings die Bestrebungen Googles möglichst viele Daten verwerten zu können von der Unterstützung von OpenSource-Projekten wirklich trennen kann, wage ich zu bezweifeln.

  4. Oliver sagt:

    Ich beäuge alle Firmen mit Argwohn und bin mir auch bewußt, daß Opensource für diese nur ein Mittel zum Zweck ist — ein Geben und Nehmen eben. Das mit den Server-Systemen war übrigens eine Antwort auf die Sicherheit ob geringerer Verbreitung, denn wo sonst wenn nicht auf massiv verbreiteten Servern sind Angriff jedweder Natur fatal? Insofern haben freie Betriebssysteme schon längst ihre überaus sichere Basis unlängst bewiesen. Die Sicherheit schlägt sich nicht nur in der Trennung von root und User nieder. Eine sichere Basis entbindet jedoch auch nicht den Nutzer von seiner Verantwortung.

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