Google im Gen-Geschäft

23andMe soll Technologien entwickeln, die «Individuen einen tieferen Einblick in ihr Erbgut und ihre Abstammungslinien geben», sagte Anne Wojcicki. Google-Sprecher Jon Murchinson gab bekannt, dass der Medienkonzern deshalb in Wojcickis Firma investieren wolle, weil es Teil von Googles Zielsetzungen sei, dass sich Menschen ihre genetischen Informationen erschließen können.

futurezone.orf

Okay alles klar, in 10 Jahren findet Google dann auch den passenden Partner … mittels der Gene. Sind ja nette Aussichten. Aber die Ideen die man dort hat sind schon klasse :)

3 Antworten zu “Google im Gen-Geschäft”

  1. Bernd sagt:

    dass der Medienkonzern deshalb in Wojcickis Firma investieren wolle, weil es Teil von Googles Zielsetzungen sei, dass sich Menschen ihre genetischen Informationen erschließen können.

    Ich hab keinen Schimmer, wie tief man hier graben will, möchte mit folgendem aber Bedenken äußern:

    Im Zuge eine Praktikums während meines Studiums hatte ich die Möglichkeit einen Blick auf meine Chromosomen zu werfen. Natürlich wurden wir vorgewarnt — es könnte sein, dass eben etwas nicht ganz in Ordnung ist — auf chromosomaler Ebene! Kümmeren sich Google & Co. dann auch weiterhin um die Menschen, die Erfahren, dass sie eben die «genetische Arschkarte» gezogen haben? Ja, gibt es da psychologischen Beistand? Bei uns gab es afaik keinen und deshalb sollten wir es uns auch reiflich überlegen, ob wir unsere Chromosomen sehen wollten!

    Wie läuft das eigentlich ab? Ich schicke ein Haar oder ein paar Tropfen Blut an 23andME?
    Was machen die damit? Sequenzieren bis aufs letzte Nukleotid?
    Ferner gebe ich zu bedenken, dass sich HIV und z.T. auch HBV ins Genom integrieren und dass 23andMe wohl keiner deutschen Regulierung zum Schutz der Daten *Hust* unterstehen.

    Ich halte das, auch wenn ich es evtl. gerade zu schwarz sehe, einfach für sehr gefährlich und schlichten groben Dummfug — lasse mich aber gerne belehren :)

  2. Bernd sagt:

    Nachtrag:

    Die angesprochenen Viren itegrieren ihr Genom natürlich nicht in jede Zelle, (HIV z.B. in T-Helferzellen und HBV u.U. in Leberzellen).
    An die restl. Rückschlüsse, die man aus einer Blutprobe oder aus anderen Proben ziehen kann, möchte ich gar nicht erst denken.

  3. […] 23andMe soll Technologien entwickeln, die «Individuen einen tieferen Einblick in ihr Erbgut und ihre Abstammungslinien geben», sagte Wojcicki. Google-Sprecher Jon Murchinson gab bekannt, dass der Medienkonzern deshalb in Wojcickis Firma investieren wolle, weil es Teil von Googles Zielsetzungen sei, dass sich Menschen ihre genetischen Informationen erschlie?en k?nnen. Kein Scherz. (K)ein Scherz: Die Illuminaten! Quelle: futurezone.ORF.at Business | via F!XMBR […]

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