Google genötigt …

Genötigt wurden die Mannen um Google herum, ihre gesammelten Daten dem brasilanischen Staat feil zu bieten.

Google wird der Anordnung eines brasilianischen Gerichts nachgeben und Strafverfolgern ausgewählte Daten von Nutzern des zum Google-Imperium gehörenden Orkut-Netzwerkes zur Verfügung stellen. Eine Sprecherin des Suchmaschinenbetreibers sagte der Washington Post, die Brasilianer würden nur einen kleinen Ausschnitt der Daten verlangen.

Auch in der Volksrepublik China wurden Google und andere schon genötigt. Egal welchen Namen die jeweilige Datenschleuder auch trägt, obacht, gerade jetzt in Deutschland, bei Gleichschaltung aller Dienste und omnipotenter Überwachung, sollte man es sich dreimal überlegen, wem man seine Daten anvertraut. Im Zweifelsfall ist der sicherste Ort immer noch der eigene Rechner. Spielen kann man damit, aber selbst vermeintlich belanglose Daten sollte man keinem online Dienst anvertrauen!

2 Antworten zu “Google genötigt …”

  1. Chris sagt:

    Im Zweifelsfall ist der sicherste Ort immer noch der eigene Rechner.

    Oder bald auch nicht mehr — ich habe heute el Cheffe von TrueCrypt überzeugt — wird morgen installiert. Tor und / oder Proxomitron einsatzen — angebotenes Social Web nicht nutzen, oder dort halt anonym mitmachen, etc. pp…

  2. Missi sagt:

    Du, wenn die Mails verschlüsselt sind, dürfen sie mitsniffen soviel sie wollen. 😉

    Und auch die Mitlesegeschichte (Keywords: Provider, Mitloggen, 1000 Kunden,…)ist so neu nicht, wenn auch nicht in diesem Ausmaß da.

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