Google+ führt Unternehmensseiten ein: Taschentuchhersteller verzeichnen Rekordumsatz

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(F!XMBR) Lange wurden sie sehnsüchtig erwartet, nun hat Google+ sie endlich eingeführt: Unternehmensseiten. Unternehmen und Marken dürfen sich nun auf Google+ präsentieren und können in Kreise aufgenommen werden. Google erreicht damit einen weiteren Meilenstein, um mit Konkurrent Facebook auf Augenhöhe zu operieren.

Die heutige Ankündigung und professionelle Umsetzung hat völlig überraschend zu einem Rekordumsatz der Taschentuchhersteller geführt. Auch sollen in Apple Stores vermehrt defekte Tastaturen durch eine nicht näher definierte Flüssigkeit in Reparatur gegeben worden sein.

Ein Insider gegenüber F!XMBR: «Endlich. Das wurde auch Zeit. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt. Danke Google. Das ist so schön. Schöner als die Geburt meines Kindes. Noch nie habe ich solche Gefühle durchlebt. Aaaaaah!».

Der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr gab zu verstehen, dass entgegen der weit verbreiteten Meinung, Onanie nicht blind machen würde. «Die Menschen auf Google+ haben nichts zu befürchten», so Bahr in einer Stellungnahme in der Bundespressekonferenz, die eilig einberufen wurde. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ durch ihren Sprecher Steffen Seibert auf Twitter ausrichten: «Umsatz der Taschentuchhersteller in Deutschland Vorbild für Italien. Merkel telefoniert mit Berlusconi. Klasse Google+.».

Lediglich ein Sprecher des Vatikan mahnte zur Zurückhaltung und wies darauf hin, dass Masturbation eine Sünde sei. Daraufhin wurde gleich eine Google+-Seite ins Leben gerufen: «Do it yourself. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.» Aktuell haben rund 2.500 Mitglieder die Seite in ihre Kreise aufgenommen. Durch einen Fehler des Administrators der Seite, dem Berliner Abgeordneten und Piraten Martin Delius, wurden die Namen derer öffentlich, die die Seite in ihre Kreise aufgenommen haben. Eine Entschuldigung kam zu spät: Die Betroffenen haben aktuell mit unerwünschter Werbung von russischen Escort-Services zu kämpfen.

Google hat mit seinen Unternehmensseiten für Google+ erneut ein glückliches Händchen bewiesen. Das Unternehmen hat wieder einmal gezeigt, wie eine kleine Änderung zu einem Rekordumsatz in einer ganzen Branche führen kann. Larry Page, CEO von Google, trat am späten Abend vor die Kameras. Auffällig waren seine starken Augenringe. Die viel umjubelte Rede endete mit den Worten: «Wir haben heute die Schlange gewürgt!» Die Nachfrage, ob der damit Facebook meinte, wurde ignoriert.

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5 Antworten zu “Google+ führt Unternehmensseiten ein: Taschentuchhersteller verzeichnen Rekordumsatz”

  1. Frank sagt:

    Seitdem mein Google-Account samt maps-Eintrag für Selbständige im Juni/Juli ohne Vorwarnung oder Nachfrage für Wochen gesperrt war, weil ich bei der Anmeldung für Google+ aus Versehen ein falsches Geburtsdatum angegeben hatte, hält sich meine Begeisterung für diese spezielle Facebook-Konkurrenz doch arg in Grenzen…

  2. Karsten sagt:

    @Frank: wo ist das Problem? Google+ ist eine private Infrastruktur. Sie beschweren sich darüber, dass Sie keinen (oder verspäteten) Zugang zu eine privaten Seite habe. Aber ist es nicht Google’s Sache, wen sie wann wo und wie zulassen? Warum erwarten Sie, dass Sie Anspruch haben, die Infrastruktur einer anderen Privatpartei nutzen zu können? Lassen Sie auch jede Person in Ihre Wohnung, wenn diese das nur deutlich genug fordert?

    Sehen wir es realistisch: der ganze «Soziale Netzwerke»-Quatsch ist und bleibt Schwachsinn und Bullshit für Marketing-Leutchen.

  3. Frank sagt:

    @Karsten: Klar, so kann man das auch sehen. Immerhin eine prononcierte Meinung. Nur dann dürften Sie (? – eigentlich ist auf diesem Terrain hier das «du» üblich) auch hier nicht kommentieren, denn auch fixmbr ist als Blog Teil des «Soziale-Netzwerke-Quatsches».

    Um konkret auf Google zurückzukommen: Dort sind tatsächlich keine Sicherungen vorhanden, das heißt, wer nachlässig als Geburtsjahr «2011» eintippt, weil er das ganze Jahr über diese Zahl immer wieder tippt, wird vor der Sperrung des Accounts, für den man nach US-Recht (Google-Headquarter) mindestens 13 Jahre alt sein muss, nicht nochmal gefragt, ob er tatsächlich ein Säugling sei. Er wird nach dem Vertipper sofort gesperrt. Dass das hanebüchen ist, liegt auf der Hand. Aber ich glaube, so genau wollten Sie (?) es gar nicht wissen.…?

  4. Leo sagt:

    Frank,

    Zählt das nicht eher unter die Kategorie ‘Bug’?

    Wegen eines Bugs verzichte ich nicht auf die Nutzung eines ganzen Netzwerks, so mir das Netzwerk sonstigerweise Vorteile verschafft, wie die großzügige Speicherung von Bildern.

  5. Frank sagt:

    Nunja, Bug, ich denke, diese Funktionalität ist gewollt bei Google…

    Erstens war ich nicht der einzige und zweitens ging es Leuten, die sich mit einem Pseudonym bei Google+ anmelden wollten, ganz genauso. Die waren sofort, ohne Vorwarnung, raus. An dem Punkt hat aber Google seine Politik inzwischen geändert.

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