Google als Duden?

Via Google Watchblog bin ich auf eine interessante Aussage gestoßen:

Ich persönlich kenne auch einige Leute die die Google-Suche als Rechtschreibkorrektur nutzen.

Ha, es gibt noch weitere Leute wie mich, kam mir so in den Sinn, als ich das gelesen habe. Man schreibt ja nun nicht wenig, und wenn man etwas nachschlagen muss, der Duden gerade nicht zur Hand, wird halt Google kurz angeschmissen und nachgeschaut, wie die korrekte Schreibweise ist. Gerade jetzt mit der neuen Schlechtschreibreform kommt das ab und an mal vor. Wie schauts bei Euch aus. Was macht Ihr mit Google, nur suchen?

19 Antworten zu “Google als Duden?”

  1. enterhaken sagt:

    Glaube es nutzen sehr viele Leute google als Dudenersatz. Mir inklusive. Ist schon ne feine sache google. Wenn google demnaechst noch meine Kaffeemasch. automatisch bedienen kann, kauf ich den Laden auf 😉

  2. Chris sagt:

    Ist schon ne feine sache google.

    Siehst, und das ist das Problem. Das ist es nämlich nicht — Google ist mittlerweile auf der Dark Side of Life. 😉

    China, Ausüben der Monopolstellung, Scannen der Mails von Google Mail, was auch immer, das alles nicht mehr schön…

    Siehe auch F!XMBR… 😀

  3. kobalt sagt:

    Wer Google als Dudenersatz benutzt, schreibt auch Sachen wie «Standart» und «Sylvester» und «Wehmutstropfen».

  4. Chris sagt:

    Ja genau kobalt, manchmal habe (nicht nur) ich große Lust, Dich einfach zu löschen. Manchmal nervt Dein Gequatsche einfach nur noch.

    Du glaubst also nicht, dass ich so intellent bin, zwischen wenigen Treffern Wehmutstropfen und doch ein wenig mehr Treffern bei Wermutstropfen zu unterscheiden?

    Geh kacken, ehrlich, man, man, man.

  5. Falk sagt:

    Google als Ersatz für die Schule? Na ich weiss ja nicht… 😀

  6. Chris sagt:

    Wer spricht von Schule? Lest Ihr überhaupt, was ich da oben geschrieben habe?

    Ich glaub auch nicht, dass man bei mir von fehlender Schuldbildung sprechen kann.

  7. enterhaken sagt:

    Google als ersatz fuer die Schule? Etwas komisches comment. Was ist verwerflich daran, google hier zu nutzen. Dank dieser tollen Rechtschreibreform kann man ja nicht mehr alles kennen / wissen

  8. Chris sagt:

    Naja, wie ich Falk kenne, erklärt er es mir heute Abend, mir fällt es wie Schuppen aus den Haaren, oder so. 😀

    Vorhin war ich noch leicht (naja, bin es immer noch) angefressen wegen dem anderen Comment. Und wenn Falk nen Smilie setzt, sollte es lustig sein. 😀

  9. kobalt sagt:

    @ Chris:
    1. Ich meinte nicht dich. Ich halte die von Google repräsentierte Schwarmintelligenz schlicht für unzureichend.
    2. Danke für die Warnung.
    3. Das wäre das erste Board, von dem ich gelöscht werde.

  10. Falk sagt:

    @ Chris — du hast das völlig richtig gedeutet, der Kommentar war nicht wirklich ernst gemeint, aber ein kleiner Grundgedanke steckt durchaus drin. Und zwar der, den ihr dann selbst sogar noch gebracht habt, das man solche Dinge nur wirklich nutzen kann, wenn man auf anderem Wege eine «Basis» geschaffen hat. Deswegen der Vergleich mit der Schule…

    Aber um aufs Thema zurückzukommen, ich nutz Google selbst nur zum Suchen. Ansonsten hab ich da einen Adsense-Account und ab und an schau ich auch mal in die Webmaster-Tools (Sitemaps beispielsweise). Ja und manchmal ärger ich die Suchlochstute mit neu erfundenen Wörtern 😀 Aber sonst? Kein Bedarf an dem ganzen Klamauk drumrum. Aber vielleicht such ich demnächst Routen auch via Googlemaps, wer weiss das schon *g*

  11. Oli sagt:

    Je mehr man sich mit Google beschäftigt, umso mehr kann dieser, muß aber nicht, Anhaltspunkte für diverse Dinge liefern. Die Suche danach kann man dann darüber hinaus noch verfeinern bzw. an anderer Stelle — siehe der Anhaltspunkt — verfeinern.
    Mißbrauch/Nutzen geht somit Hand in Hand bei Google, hängt also von der eigenen Restintelligent ab, ob man Mösenbilder oder einigermaßen sinnvolle Dinge sucht. Warum man jedoch immer nur entweder/oder unterstellt bekommt, verstehe ich beim besten Willen nicht.

  12. Chris sagt:

    @kobalt: Hier werden selten Leute, besser Kommentare, gelöscht, Ausnahmen bestätigen die Regel, wie gestern Abend, aber okay. *fg* Das Ding ist ganz einfach: Manchmal steh ich hier und schüttel nur mit dem Kopf. Dabei belassen wir es nun aber auch, ist ja keine Staatsaffäre, beim nächsten Artikel ist wieder alles gut.

    @Falk: :)

    Ansonsten das was Oli sagt. :)

  13. Sammy sagt:

    Google heißt Suche. Auf mehr hab ich keinen Bock. Den Rest finde ich eh nur herzlos dahingeklatscht. 😀

  14. spiefelwuetz sagt:

    Google+Wikipedia+Lexirom 4.0 sind mein Hardcover–Ersatz.
    –Google für die Aktualität
    –Wikipedia wegen dto. sowie Synonym– und Homonymanzeigen
    –Lexirom 4.0 weils eh auf dem Rechner ist und superschnell dazu. Lustig ist allerdings bei Lexirom z.B. die Suche nach USB, da kommt als erster Begriff «Usbeke» 😉 Ist halt etwas ältlich das Teil, aber ich liebe es trotzdem.
    Schön wäre es, wenn es online etwas Praktisches für die Grammatik geben würde.

  15. Grainger sagt:

    Den Usbeken gibt es ja auch schon ein paar Jahre länger als den Universal Serial Bus. 😉

  16. michfrm sagt:

    Mach ich auch so :)
    Google is grad perfekt dafür

  17. madcynic sagt:

    Hmm, nee, google als Dudenersatz mag ich persönlich nicht.
    Ich nehm da lieber http://wortschatz.uni-lei.….pzig.de

  18. Ben sagt:

    Inzwischen gibt es ja schon komplette Dienste, die die Google-Suche als Rechtschreibprüfung nutzen. Das Webmail-Tool RoundCube wäre ein Beispiel dafür.

    Ansonsten muss ich zugeben, dass ich auch häufig Google als Duden-Ersatz nutze, auch wenn sich das durch die von madcynic vorgeschlagene Seite demnächst evtl. ändern wird. 😉

    Noch zum Abschluss: Wenn man auf google.com sucht, dann ist «Sylvester» ja nicht falsch, also hat klein kobalt gar nicht mal so unrecht…

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