get privacy gescheitert

Im Zeitalter der Teletubbies ist ein Projekt wie .get privacy keinen Pfifferling mehr wert. Schäuble aka Stasi 2.0 stellt nur den kulminierten Gedanken der dieser Gesellschaft innewohnenden Respektlosigkeit dar. Natürlich ist er hervorragend als Buhmann geeignet, wie jeder Innenminister zuvor, um von den eigenen charakterlichen Schwächen abzulenken … da, der dort ist schuld.

Die Sensibilität der Bevölkerung im Netz liegt schon dort massiv brach, wo Werbung als kulturelles Phänomen, gar als kulturschaffende Sache betrachtet wird. Diese postapokalyptischen Kulturbanausen zerstören nicht nur Kultur in ihrem Facettenreichtum, sondern verschleudern die Daten ihrer Besucher auch an Dritte. Aber da es jeder so macht und die Aktionen mittels Datenschutz gedeckelt sind, kann man auch das Recht auf Individualität des Einzelnen mit Füßen treten — denn man steht ja auf der sicheren Seite. Wer sollte auch einschreiten, bedient man sich doch der gleichen Argumentationsrethorik wie Vater Staat. q.e.d.

Da sind schon Generationen mit Werbung (im Netz) aufgewachsen, mit Erfassungen, Analysen, mit dem hirnlosen verschleudern von Daten an jeder Supermarktkasse via Bonuskarte etc. Völlig unreflektiert werden Dinge preis gegeben, eine Sensibilisierung kann nicht mehr statt finden, da dieser Zustand der fortwährenden Datenstriptease ein Stück Normalität für die meisten darstellt.

Wo soll man da noch ansetzen? Wenn schon das eigene Recht auf Individualität nicht mehr wahrgenommen wird? Wo soll man ansetzen, wenn die größte Motivation sich überhaupt mit Schutz der eigenen Privatsphäre zu beschäftigen nur darin besteht den illegalen Download diverser Dinge vor den Ermittlungsbehören zu verschleiern?

Es ist ein Kampf gegen Windmühlen wenn dem Einzelnen nicht mehr bewußt ist was seine Persönlichkeit eigentlich darstellt. Es ist sinnlos zu argumentieren wenn einige fortwährend anderen das Recht an Individualität nehmen möchten, indem sie es in Frage stellen, indem sie sich respektlos darüber hinwegsetzen.

Tadelt man die Behörden, muß man auch selbst konsequent für die eigene Sache einstehen. Das ist sicherlich schwer, man kann nicht alles wissen, wird man aber darauf aufmerksam gemacht, so sollte man dementsprechend handeln … nicht gemäß dem schwammigen Rahmen des Gesetzgebers oder dem Kuhlhandel irgendeines Datenschützers folgend, nein gemäß dem Respekt vor anderen Individuen.

Das wird nicht klappen, das kann gar nicht klappen, ergo ziehen wir auch für uns die Konsequenz .get privacy als losgelöstes Projekt weiter zu betreiben. Man sieht sich heute als Kritiker der schwindenen Privatsphäre eher Angriffen ausgesetzt, als jene die diese permanent mit Füßen treten. Das ist die bittere Ironie in einem Land, das schon sooft Vorreiter in puncto menschenverachtendem Handeln war. Der Staat kann nicht richten, wozu sein Volk nicht bereit ist.

25 Antworten zu “get privacy gescheitert”

  1. Váron sagt:

    Spätestens mit diesem Absatz hast Du mich gekriegt:
    Da sind schon Generationen mit Werbung (im Netz) aufgewachsen, mit Erfassungen, Analysen, mit dem hirnlosen verschleudern von Daten an jeder Supermarktkasse via Bonuskarte…

    Ich habe einen kleinen Sohn und war schon überrascht, wie stark die Industrie uns mit Werbung zugemüllt hat, als uns der Kleine vom Arzt bestätigt wurde. Da gab es gleich ein «Starter-Set» mit Werbung und Proben mit.

    Man kann sich gleich bei mehreren Baby-Konsumgüter-Herstellern für Werbegeschenke registrieren lassen und zum Beispiel bei Milupa eine eigene Website für sein Kind publizieren. Prompt werden Daten eines Menschen in die breite Öffentlichkeit geworfen, der noch gar nicht auf der Welt ist, und das wird immer schlimmer.

    Da werden von ahnungslosen Mütter (es sind tatsächlich in erster Linie Mütter) ganze Wchstumskurven veröffentlich, von Krankheiten und Impfungen erzählt usw.

    Wenn mein Sohn groß ist, braucht er keine Gesundheitskarte mehr. Google könnte dann reichen, wenn wir uns auch so verhalten würden.

  2. kobalt sagt:

    «.get privacy keinen Pfifferling mehr wert. «
    «Es ist ein Kampf gegen Windmühlen»

    Wenn es Projekte wie .get-privacy nicht gebe, sähe die Wirklickeit noch schlimmer aus.

    Mich selbst hat es Jahre gekostet, den/die Menschen an meiner Seite für Datenschutz und Privacy zu sensibilisieren. Es sind kleine Schritte gewesen, doch letztlich waren sie erfolgreich.

    In den Medien nimmt das Thema Privacy stetig größeren Raum ein, im TV zwar erst gegen Mitternacht, aber immerhin. Jetzt aufzugeben, wäre der falsche Schritt.

  3. Oliver sagt:

    >In den Medien nimmt das Thema Privacy stetig größeren Raum ein,

    Eine Steuerung der Massen, mal links, mal rechts — was soll das bringen ohne Substanz?

    >Wenn es Projekte wie .get-privacy nicht gebe, sähe die Wirklickeit noch schlimmer aus.

    Blödsinn, ich lese rabenhorst drüben seit den 90ern und andere ebenso — hat sich deswegen etwas geändert? Diese Dinge sind meist das Gegenteil von Spaß und Bequemlichkeit, ergo auch eine Todgeburt in dieser Gesellschaft.

  4. Chris sagt:

    Man sieht sich heute als Kritiker der schwindenen Privatsphäre eher Angriffen ausgesetzt, als jene die diese permanent mit Füßen treten.

    Damit ist eigentlich alles gesagt…

  5. Andreas sagt:

    >Damit ist eigentlich alles gesagt?
    Das Problem haste aber immer. So geht es einem als Gewerkschafter, als Menschenrechtler… und eben auch als Datenschützer.

    Traurig aber wahr. Manche Dinge ändern sich aber niemals.

  6. Oliver sagt:

    Der initiale Gedanke ist, man müsse es erst den Leuten erklären, die Erkenntnis aber ist, man weiß es bereits, aber ist einem einfach egal.

  7. kobalt sagt:

    «hat sich deswegen etwas geändert?»

    Ja, es hat sich etwas geändert. Und Du bist ungeduldig, was wohl an Deine Engagement bezüglich der Thematik liegt.
    Geändert hat sich mein Umgang mit meinen Daten, der des Menschen an meiner Seite, der eines Teils meiner Verwandschaft und der eines Teil meiner Bekannten.
    Die Kleinheit der Schritte mag Dir unerträglich erscheinen, trotzdem führen sie vorwärts.

  8. Oliver sagt:

    >Die Kleinheit der Schritte mag Dir unerträglich erscheinen, trotzdem führen sie vorwärts.

    Ich bin in Philosophie recht gut bewandert, dennoch schnalle ich mir selten Lebenslügen auf. Mitunter liegt der Erfolg einiger Dinge, die Chris und ich schon über viele Jahre gemeinsam bestritten, darin zu erkennen, wann etwas sinnlos ist.

    Mein Engagement in diversen Bereichen fand übrigens nicht initial im Netz statt, insofern sei mir meine Ungeduld verziehen. Das Web war nur ab Mitte der 90er ein neues Medium das zur Erkundung einlud.

    Warum trägt nicht jeder der Helden inkl. seiner warmen Worte etwas selbst zu dieser Thematik bei auf Blog, Webseite etc.? Keine Lust, keine Zeit .. bla bla .. business as usual.

  9. fmat sagt:

    Schade, dass Du hinwirfts. Wirklich schade. Ich kann es Dir nachfühlen. In einer Welt in der Klingeltöne und DSDS wichtiger sind als die teuer erkämpften Freiheitsrechte.

    Ich möchte mich bedanken für die ganze Arbeit, die in dieser Webseite steckt. Ich habe diese Seiten immer gerne als weiterführende Informationquelle emfohlen, wenn jemand noch weiter Argumente für Datenschutz benötigte oder weil er sein System sauber halten wollte.

  10. Oliver sagt:

    Ich werde auch weiterhin kontroverse Thematiken ansprechen jedoch hier auf F!XMBR und nicht auf einem gesondert gepflegten Blog — der dann ja doch regelmäßige Aufmerksamkeit erfordert, die mir im Anbetracht vieler doch reichlich sinnfrei erscheint.

  11. Bernd sagt:

    Etwas, was mir schon lange durch den Kopf geht — Nichts ist umsonst. Immer wenn irgendjemand einem etwas «schenken» möchte oder einen Gegenstand für kostenlos anbietet, möchte er dafür einen Gegenwert — sei es Anerkennung, «Freundschaft», Schlichtung, Aufmerksamkeit, Jemanden für sich gewinnen oder schlicht Daten.
    Fixmbr, get privacy, zahlreiche andere Seiten und zuletzt auch meine handeln ebenso, nur dass mir das liebe Geld wohl eher wurschd ist — meinereiner vertritt private Interessen und ich denke ich liege nicht falsch in meinem Urteil, wenn ich behaupte, dass es bei Fixmbr & Co und einigen anderen Seiten auch so ist.

    Aber: Man muss sich dann doch mal die Frage stellen, wie ein Unternehmen wie Google oder Yahoo oder wer auch immer — sich das leisten kann, Suchmaschinen umsonst der Öffentlichkeit anzubieten. Man muss sich mal die Kosten überlegen, welches ein Unternehmen wie google hat. Die Hardware, die Energiekosten, die Programmierer, die PR und und und. Wahnsinn. Ich halte das für naiv, wenn man denkt, dass Google hier keinen Gegenwert sucht. Ob nun über das Ranking ;), Werbung oder dem Sammeln, Auswerten und Verkaufen der Benutzerdaten — das spielt keine Rolle. Und mal ehrlich, wer von uns würde denn eine kostenpflichtige Suchmaschine verwenden, die evtl. noch weniger Suchergebnisse liefert, weil sie sich RESPEKT auf die Fahnen schreibt?
    So einfach ist das mit dem Respekt, Oliver — man muss sich ihn eben leisten können.

    Das viele Unternehmen/Menschen/Staat auf die Privatsphäre oder auf Respekt vor dem Menschen scheissen weniger Acht geben, liegt vermutlich daran, dass sie entweder kein Geld mehr haben oder mehr benötigen, als sie im Moment besitzen, um ihre hochgesteckten Ziele zu verwirklichen. Mensch ist eben nicht Mensch sondern Ware! Wie sonst lassen sich das Bonuskärtchen und Preisausschreiben erklären? Kundenbindung und Daten sammeln — die Folge: Werbung die individuell zugeschnitten ist, um weiterhin das Vieh den Mensch melken ausnehmen zu können.
    Geiz, meine lieben Mitmenschen, ist eben nicht Geil, sondern zeugt eher von einer zu hohen Selbsteinschätzung. Dinge haben eben ihren Preis (basta, Punkt schluss!), ja und selbst Respekt und Freiheit — wie man sieht — verlangen ihren Tribut!

  12. Oliver sagt:

    >Man muss sich dann doch mal die Frage stellen, wie ein Unternehmen wie Google oder Yahoo oder wer auch immer — sich das leisten kann, Suchmaschinen umsonst der Öffentlichkeit anzubieten.

    Schrieben wir auch schon zahllose Texte drüber und weiter?

    >Dinge haben eben ihren Preis (basta, Punkt schluss!),

    Blödsinn, beim Gros der angesprochenen Dinge treibt man die Kosten im Voraus ein ohne nachzufragen und genau das ist der Punkt. Was jucken mich diese Geschenke denen ich stillschweigend mit vorauseilendem Zugriff auf meine Daten zustimmen *mußte*? Das nennt man Danaergeschenk, mehr nicht. Und ich nenne es heute schlicht bullshit.

    >So einfach ist das mit dem Respekt, Oliver — man muss sich ihn eben leisten können.

    Wenn du nur wüßtest von was du redest, dann wäre zumindest dir geholfen. Wir ticken hier anders als der debile Mainstream, das sollte man immer bedenken. Die angeführte Ökonomie war schon immer das größte Übel der Menschheit.

    An zweiter Stelle kam immer die Relativierung mit eben dieser. Sorry aber ganz und gar nicht unsere Welt und mit Mensch sein hat das nichts zu tun.

    >Nichts ist umsonst. Immer wenn irgendjemand einem etwas ?schenken?

    Arme Welt in der du da lebst, in der solche Gesetzmäßigkeiten an der Tagesordnung sind. Ich habe es anders erlebt, ich erlebe es auch anders und ich handle auch anders. Ich bin kein selten naiver Gutmensch, aber ich bemühe mich Mensch zu sein.

    Nicht jeder ist nach monetären Interessen ausgerichtet und opfert dem Konsumgott.

  13. boeser blick sagt:

    Eltern schützt eure Kinder — Listen die warnen vor Dialern, zweifelhaften Handy-Diensten und Abo?s im Internet.

    Da kommen dann Kommentare wie — das ist mir zu kompliziert ob man das nicht einfacher erklären kann?

    Oder hier — ?Defacement die neue Art — Verbraucher zu schützen? — lebenscheck?
    Comment: Die Seite xxxxxxx.com ist sehr wohl noch erreichbar. Ich bin auch drauf reingeflogen u. gestern flatterte mir eine Rechnung über 99 EUR ins Haus. Ich hab nochmal die AGB?s gelesen: Nichts davon steht darin!!!
    Ich weiß nun nicht, was ich machen soll?
    Hat jemand eine Idee?
    NE HAB ICH NICHT :)

    Mach weiter so ich lese gerne bei dir.
    Hast du Gentoo Linux 2007 schon am Start gehabt ? Soll wohl alles toppen.

  14. Juergen sagt:

    Ich schließe mich kobalt an und denke, dass du den Erfolg von .get-privacy einfach in einem qualitativ und zeitlich zu engen Rahmen mißt. Die unerträgliche «Kleinheit der Schritte» hat durchaus was philosophisches, aber hat wenig mit Lebenslügen zu tun. In fernöstlichen Kulturen nennt sich das Entwicklungsprinzip schlicht Kaizen und ist durchaus von Erfolg gekrönt.
    Links zu .get-privacy waren, was mich betrifft, mitunter die am häufigsten verschickten Links zu Freunden und Bekannten, bei denen die Artikel durchaus zum Nachdenken, und darüber hinaus auch zu Sensibilisierung und gar Verhaltensänderung geführt hatten.

  15. Oliver sagt:

    >dass du den Erfolg von .get-privacy einfach in einem qualitativ und zeitlich zu engen Rahmen mißt.

    Nun meinen «Rahmen» kennt ihr leider überhaupt nicht — der bewegt sich auch außerhalb des Webs bzw. selbst dort noch in ähnlichen Bereichen die diese Thematik beinhalten. Dieser «Rahmen» geht über den «Erfolg» eines Blogs in diesem Zusammenhang hinaus. .get privacy ist nur eine Facette davon. Ich glaube ich machte es oft genug klar das es mir um mehr geht als um einen profanen Blog.

    Hätte ich jetzt beispielsweise die Nase voll von gewissen Thematiken auf F!XMBR so wäre das nicht eine Folge der knapp zweijährigen Blog-Existenz, sondern des Wirkens in gewissen Bereichen davor, außerhalb des Blogs usw. Der Blog ist immer nur ein Teilbereich von mir.

    Als ich mal für mich persönlich mehr oder weniger mit Politik abschloß, war das keine Bloggerphase wie bei einigen, sondern eine wirklich eine lange aktive Zeit in echter Politik.

    Ich erwarte also von Okt. 2006 bis dato keinen «Erfolg», da wurde jetzt nur in dieser Zeit nochmals ein Bereich intensiver beleuchet, um zu einem ähnlichen Schluß zu gelangen — mehr nicht. Z.B. hatte Chris und meinereiner Schily schon vor Jahren als ausgesuchte Thematik … so neu ist das nicht, wie es sich einige denken.

    Und darüber hiaus … who cares? Ich beschäftige mich logischerweise weiterhin mit diesen Dingen, rede mit Chris drüber, mit meiner Frau, mit Kommilitonen etc. — aber ich muß es ja nicht jedem auf die Nase binden.

  16. Donalduck sagt:

    Sehr schade, dass Get-Privacy aufhört.
    War eine der wenigen Seiten (die ich kenne), die sich speziell mit dem Datenschutz und Überwachung beschäftigen.
    Vielen Dank für die Infos, ich hoffe doch, dass zumindest die Seite wie sie jetzt ist erhalten bleibt?
    Und wie sieht es mit dme Jabber-Server aus, den ich seit geraumer Zeit benutze? :)

  17. Oliver sagt:

    http://www.stern.de/polit.….147.html

    Das ist die Realität und da hilft auch keine Bloglesung mehr. Denn die Gesellschaft toleriert das.

  18. […] Oliver: http://www.stern.de/po litik/deutschland/5891 47.html Das ist die Realität und… […]

  19. […] die Macher der Webseite .get privacy erklären sehen sie keinen Sinn mehr drin diese Seite weiterzuführen — so, das als offizielle […]

  20. […] privacy ernst zu meinen: Die Webseite ist geschlossen! Ein Kampf gegen Windmühlenflügel sei es, so meinen sie, in diesem Bereich mit dem Blog etwas bewegen zu wollen. Mag sein. Bei allem Respekt ihrer […]

  21. Anna Licht sagt:

    Ist noch gar nicht so lange her, dass ich auf .get privacy gelandet bin und es wird noch einige Zeit brauchen, bis ich mich komplett durch die Seiten gelesen haben werde. Mein persönlicher Datenschutz war mir schon «immer» wichtig, intensiv auseinandergesetzt habe ich mich mit der Thematik jedoch lange Zeit nicht, eher oberflächlich. Ihr habt einiges angestoßen in mir und teilweise neue Sichtweisen eröffnet. Es arbeitet.
    Danke dafür.

  22. Sammy sagt:

    «Man sieht sich heute als Kritiker
    der schwindenen Privatsphäre eher Angriffen ausgesetzt, als jene die diese permanent mit Füßen treten.»

    Leider die volle Wahrheit. Öfters wird man auch schon schräg angeschaut wenn man etwas tut was einem selbst nichts bringt, sondern anderen. Ein «Warum machst du das?» zeugt dann von einer arg beschränkten Sichtweise und Egoismus pur.

  23. Sophie sagt:

    hmm … schade!
    aber ich hoffe, ihr haltet das ganze als archiv aufrecht! es wäre echt schade um die viele arbeit! vielleicht zumindest als rubrik hier in fixmbr!?

    spezialthemen haben leider nur eine begrenzte leserschaft! und wenn sie nicht «gängig» sind, wächst diese nunmal, obwohl wichtig, nur sehr langsam.

    VG, Sophie

  24. Stephan sagt:

    Schade, trotzdem danke. Was die Begründung betrifft hätte alle Begründungen erwartet aber nicht diese. Ich hoffe nicht das diese Erkenntnis bei anderen Leuten, die in diesem Land ihrem Unmut Luft machen, ebenfalls greift.

  25. Oliver sagt:

    Das «Problem» mit den Blogs

    würden sich nur ein Bruchteil überhaupt Gedanken machen, anstatt einem Blog hinterher zu hecheln. Diese Erkenntnis greift bei *jedem* der sich Gedanken darum macht, ist leider im Zeitalter der Worthülsen und Buttons kaum zu erwarten — damit generiert man gar einen Sättigungseffekt.

    Lass mal einer für sich der meckert die letzten 10 Jahre Revue passieren, wer in diesen 10 Jahren irgendeine positive Veränderung sieht lebte definitiv nicht auf diesem Planeten. Vor knapp sechs Jahren konnten wir noch Leute «reißen» auf Webseiten oder zusammen auf Foren mit dieser Thematik, heute müssen wir uns verteidigen — dafür das man ein Plus an Freiheit für den Einzelnen fordert. Diese groteske Situation gabs imo in der Form in den Jahren zuvor noch nicht.

    Es ist völlig falsch zu glauben das ein Blog irgendetwas bewegt, Blogs sind quasi eine in sich geschlossene Welt — da draußen von den Leuten erreicht man damit so gut wie keinen.

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