gelesen, gelocht, abgeheftet

Als «Bremsen für eine positive Marktentwicklung» bei legalen Angeboten macht er das «anhaltend hohe Niveau der Nutzung illegaler Quellen im Internet» wie Tauschbörsen und «die ungelösten Probleme durch ausufernde private Vervielfältigung» aus.

heise online

Um wen dreht es sich? Nun um die Deutsche Musikwirtschaft.

4 Antworten zu “gelesen, gelocht, abgeheftet”

  1. Grainger sagt:

    Wobei der Umsatz an CD-Alben ja angeblich stabil geblieben ist, nur der Umsatz bei den MCs sei stark eingebrochen.

    OK, und Singles werden wohl auch weniger verkauft, wobei ich mir da keine Meinung dazu erlauben kann, ich habe noch nie Singles gekauft, immer nur ganze Alben (selbst in den Resten meiner alten LP-Sammlung befinden sich bestenfalls 2–3 Singles).

    Es mag so mancher nicht gerne hören, aber die MC ist eine im Prinzip tote Technologie (ebenso wie die LP aus Vinyl, obwohl es da doch noch ein paar Enthusiasten gibt).

    Ich habe gar keine MCs mehr, mein neues Autoradio bietet keine Abspielmöglichkeit mehr und mein gutes altes Sony-Tapedeck habe ich gut verpackt und auf dem Speicher eingemottet.

  2. Sie werden es nie verstehen…

    “Das sind gute Zeichen, dennoch fällt die Marktentwicklung insgesamt schwächer aus als erhofft“, meint Michael Haentjes, Vorsitzender der Deutschen Phonoverbände.

    Und findet auch wieder ganz schnelle den Schuldigen. Seine …

  3. Grainger sagt:

    Alle für mich positiven Entwicklungen fallen immer schwächer aus als ich es mir erhoffe. 😀

    Die Frage ist dann halt ob meine Hoffnungen realistisch sind.

    Insofern ist diese Aussage von Herrn Haentjes (wertungsfrei betrachtet) vollkommen belanglos.

  4. Falk sagt:

    Belanglos im Sinne von «Diese Pressemitteilung sollte eigentlich eine Satire werden». Belanglos nicht mehr, weil man damit und den Zahlen, die ins Schema passen, massiv Einfluss auf die Politik und die Gesetzgebung übt. Und obendrein noch windigen Anwaltskanzleien bei der Verfolgung dieser «bösen Raubkopierer» freie Hand lässt. Und spätestens dann hört für mich der Spass nicht nur auf, sondern werden Grenzen überschritten, die fast jedes Gegenmittel rechtfertigen.

    Fassen wir mal zusammen:

    - CD-Verkäufe stabil
    – Downloads um satte 36% angestiegen

    Schuld: Der Kunde, den man deswegen verklagen sollte.

    Gehts noch?

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