Gedankensplitter: Wenn ich

… (SPD-) Linker oder Gewerkschafter wäre, dann hätte ich zu der neuen Gerd-Show und den Vorwürfen, Gewerkschaften und (SPD-) Linke hätten gezielt auf seinen Sturz hingearbeitet, nur einen einzigen Satz übrig:

Linke und Gewerkschaften haben in unserem Land schon immer traditionell Rechte und Neoliberale bekämpft — das war auch unter Gerhard Schröder nicht anders.

Damit wäre sicherlich in der neuen Gerd-Show nicht Ruhe, aber es würde ins Schwarze treffen. Ist da jemand eigentlich genauso angenervt, wie meine Wenigkeit — der diesen Vollpfosten Trottel geschmierten Mann immerhin 5mal gewählt hat. Und ja, ich geh mich schämen… 😉


3 Antworten zu “Gedankensplitter: Wenn ich”

  1. Oli sagt:

    Ich würde keine Lanze für Schröder brechen, aber erst recht auch keine für die Heuchler der Gewerkschaft.

  2. Grainger sagt:

    Das macht doch alles ein bißchen den (schlechten) Eindruck von nachkarten und rumpinsen:

    «Die haben mir meine Förmchen weggenommen!»

    Wenn kleine Kinder im Sandkasten spielen erwarte ich so etwas ja auch, bei Erwachsenen Menschen (und Ex-Bundeskanzlern allemal) eigentlich nicht.

    Nicht das ich Angela für eine bessere Alternative halten würde (eher im Gegenteil: Schröder war schon nicht viel, Merkel ist noch erheblich weniger).

    Und die Gewerkschaften sollten sich vielleicht auch mal auf ihre ursprünglichen Aufgaben und Werte zurück besinnen, Gewerkschaftsbossen mit siebenstelligen Jahresgehältern und fetten Aufsichtsratsposten traue ich nicht zu die Interessen des «kleinen Mannes» zu vertreten, die fressen doch aus den gleichen Trögen wie die Arbeitgeber(verbände) und Politiker.

    Davon mal abgesehen das Gewerkschaften dort, wo sie selbst als Arbeitgeber auftreten, schon immer die unsozialsten Arbeitgeber überhaupt waren.

    Nicht umsonst tragen sich die Beschäftigten von verdi mit dem Gedanken eine eigene Gewerkschaft für verdi-Beschäftigte zu gründen. 😉

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