F!XMBR und die Blogbar — Contentlieferanten für die taz

Unglaubliches spielt sich ab in Kleinbloggersdorf. Da greift die ehrwürdige taz — in Form von Redakteur Martin Schöb doch einfach die Informationen bei uns und der Blogbar ab — ohne uns zu verlinken, um dann Chat Atkins anzugehen, er würde Infos aus der taz veröffentlichen, ohne die Quelle zu nennen. Ihr glaubt das nicht? Mal wieder ein Beitag aus der Reihe Qualitätsmedien. Aber der Reihe nach:

Es war der 08. Juni, frühmorgens kämpft sich Chat Atkins aus seinem Bett, greift sich eine Tasse Kaffee, die ihm liebevoll von seiner Lieben zubereitet wurde und schaut — ganz der brave Blogger 😀 — auf F!XMBR vorbei. Was er dort sieht, wird er nie wieder vergessen — ich hatte Post aus Marl bekommen. Chat Atkins kneift die Augen zusammen und kommentiert — Deppenleerzeichen, und das bei so einem renomierten Institut, das geht nun wirklich nicht. Dies war nicht der erste Kommentar von Chat Atkins bei uns oder auf der Blogbar — er hatte das Thema mit Interesse verfolgt und nicht nur einen Artikel auf seinem eigenen Blog verfasst.

Hier könnte sich die Geschichte nun dem Ende zuneigen — Chat Atkins könnte mit seiner Süßen unter die Dusche huschen… *censored by yahoo china inc.*

Doch dem ist nicht so. So ganz webzwonullig — meiner Meinung nach mit Betonung auf nullig — kommt er nun daher, der Online-Auftritt der taz, dort veröffentlichte der Redakteur Martin Schwöb am 18. diesen Monats einen Artikel über die Geschehnisse beim Grimme Online Award. Unnötig zu erwähnen, dass der Qualitätsjournalist Martin Schöb nicht den Anstand hat, zu denen zu verlinken, die die Infos über Wochen veröffentlicht haben. Der Artikel beinhaltet keinen Hinweis auf F!XMBR oder die Blogbar.

Hier könnte sich die Geschichte nun dem Ende zuneigen — Chat Atkins und seine Süße könnte sich gegenseitig gefühlvoll abtrocknen… *censored by yahoo china inc.*

Wir sind es ja gewohnt, dass die Qualitätsjournalisten dieses Landes öfter mal die Blogs abgreifen und die Themen rüberholen — die Quelle indes wird nicht genannt. Wie gesagt, man hat sich daran gewöhnt. Martin Schöb jedoch gehört wohl zu der ganz dreisten Sorte — er unterstellt nun Chat Atkins, bei ihm abgeschrieben zu haben:

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Chat Atkins meinen taz-Artikel gründlich gelesen hat und ihn wohl auch recht überzeugend fand. Das jedenfalls schließe ich aus einem Posting, das gestern am späten Vormittag erschienen ist, und in dem er oben genannte Punkte fein säuberlich abarbeitet, sogar in der Originalreihenfolge. Eine Quelle nennt er nicht. Das kann natürlich ein sagenhafter Zufall sein. Ich finde es über die Maßen unappetitlich.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Martin Schöb unsere Grimme-Artikel gründlich gelesen hat und sie auch wohl recht überzeugend fand. Das jedenfalls schließe ich aus einem Artikel, welcher online am 18. Juni bei der taz erschienen ist, und in dem er die Geschehnisse rund um den Grimme Online Award fein säuberlich abarbeitet, sogar in der Originalreihenfolge. Eine Quelle nennt er nicht. Das kann natürlich ein sagenhafter Zufall sein. Ich finde das über die Maßen unappetitlich.

So könnte man es ausdrücken — könnte. Es ist eine Unverschämtheit, die sich da der Qualitätsjournalist Martin Schöb leistet — greift wohl die Infos hier und auf der Blogbar ab, verwurstet sie zu einem Artikel, um hinterher einem weiteren Blogger — der sich von Anfang an hier, und auf der Blogbar an der Diskussion beteiligt hat — zu unterstellen, er hätte bei ihm abgeschrieben. Ich habe noch nicht einen Artikel von dem guten Herrn Schöb gelesen, von dem sich das Abschreiben gelohnt hätte — aber das nur am Rande.

Chat Atkins hat schon reagiert und erklärt dem netten Onkel von der taz das Internet — das Impressum findet sich bei mir unter dem Topic Impressum. Da muss man aber erst einmal drauf kommen.

Frage: Wie wird Herr Schöb nun reagieren? Wetten werden angenommen…

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8 Antworten zu “F!XMBR und die Blogbar — Contentlieferanten für die taz”

  1. tontechniker sagt:

    Gar nicht. Er zieht sich, ähnlich dem Grimme Institut zurück und macht, wie er sagt, dann Schluss damit. Oder so.

  2. Chris sagt:

    Ich vermute, das Internet-Dings ist ja auch so böse… 😀

  3. Prospero sagt:

    Ach verdammt, dabei hielt ich die TAZ wenigstens noch annähernd für eine von guten — jetzt haben die auch schon Johournaillien dort… Seufz…
    Mein Tipp: Er wirds ignorieren und weitermachen wie bisher. Wenn er das nicht tut hätte er meine Hochachtung. Ach, das Internet ist auch kompliziert…
    Ad Astra

  4. Chris sagt:

    Ach weißt, diesen Artikel hätte es nie gegeben — bevor jetzt irgendwelche Josephs wieder die Tastaturen bekleckern — wenn der nette Redakteur nicht diesen lächerlichen Vorwurf Richtung Chat gestartet hätte. Peinlicher gehts nimmer…

  5. Martina sagt:

    Also, Chris, ich werde nun diesen Artikel von dir abschreiben, bzw. die darin enthaltenen Infos über Chat für einen «neuen» Artikel nutzen. Anschließend motze ich irgendeinen anderen Blogger an, dass er mich als Ideenschmiede verwendet hat.

    So einfach ist das… und dann ist mein Name in aller Ohren Munde. 😉

  6. Chat Atkins sagt:

    Ich gestehe, ich lese jeden Morgen die taz und die Süddeutsche. Aber ausgerechnet dieser Artikel erschien mir derart was von ‘altbaksch’, dass ich nicht im entferntesten … Sei’s drum, dem Paranoiker ist alles «Siehste!» …

  7. […] F!XMBR und die Blogbar — Contentlieferanten für die taz Auch du, TAZ? (tags: Johournaille) […]

  8. Stefan Kuzmany sagt:

    Kl. Anmerkung: Martin Schöb ist kein taz-Redakteur. Er hat insgesamt zwei Artikel für die taz geschrieben.

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