F!XMBR lädt SpOn-Leser ein

Ein herzliches Willkommen an alle SpOn-Leser. Wir stehen dem SPIEGEL sehr kritisch gegenüber, auch wenn er oft genug initiale Informationsbeschaffung ist. Wir laden die SpOn-Leser zum Diskutieren ein — über ein wenig Politik, unsere Gesellschaft und das Ende der SPD. Wer uns kennenlernen möchte, der muss nicht unbedingt auf sichere Kommunikation ausweichen — hier findet Ihr den einen oder anderen Schwank (aus unserer Jugend). Unser Umfeld halten wir ebenfalls oft im Bild fest. Unser Geheimtipp geht wie immer an Bulo — Klickbefehl.

Last but not Least aber eine Frage: Warum lest Ihr den SPIEGEL? Ein Magazin mit ruhmreicher Geschichte. Heute fast nur noch ein Schatten seiner selbst?

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24 Antworten zu “F!XMBR lädt SpOn-Leser ein”

  1. Richard sagt:

    Ich hab mein Abo am Anfang des Jahres gekündigt. Gibt es einen Grund, die SpOn-Leser gerade jetzt einzuladen?

  2. Chris sagt:

    Artikel lesen, Links folgen, verstehen… 😉

  3. Oliver sagt:

    Ob die Leute dort wiederum den Links folgen? Sind doch meist identisch mit jenen die hier nicht den Links folgen 😀

  4. Chris sagt:

    Wenn prozentual gesehen, die gleiche Anzahl von Leuten klickt, ist das für unsere kleine beschauliche Webecke gar nicht schlecht. Ich vermute aber, dass gerade in dem Fall, ein Artikel mit vielen Links, die Klickrate weit unter dem Durchschnitt liegt… 😉

  5. Oliver sagt:

    Wenn man das hier in den Kommentaren noch ein wenig weiterverfolgt wird der Link vielleicht auch wieder entfernt. SPON hats da nicht so mit der Manöverkritik 😀

  6. stimme sagt:

    Hehe, wenn da mal nicht nach SpON das nächste 4 Buchstabenmagazin folgt…

  7. Chris sagt:

    Ne, da fehlt dann doch der Intellekt… *g*

  8. Richard sagt:

    Link gefolgt, Hinweis verstanden, anderen Link gefunden =)
    Hoffentlich bleiben wenigstens ein paar SpOn-Leser hier hängen…

  9. Tom sagt:

    SPON, eben. Kaum, dass Ihr ausnahmsweise mal, mit Verlaub, ziemlich blödes Zeug schreibt, müssen das diese Knalltüten natürlich glatt abschreiben. Gibt eben einfach eine bessere Schlagzeile her und geht schneller, als die — allerdings ziemlich komplexe– Aussage John Lillys wirklich zu entziffern.

  10. Oliver sagt:

    Und warum ist es blödes Zeug? Hat der Herr etwa eine andere Meinung? Soll vorkommen, ich treffe auch den halben Tag mit Pragmatikern zusammen und weißt du was, am Ende des Tages sinds für mich auch nur Spinner ohen irgendein Profil.

  11. Tom sagt:

    Hat er, und zwar eine begründete.

  12. Oliver sagt:

    Ja er kann Englisch schreibt er dort. Und? Ich ebenso und ich habe auch den originalen Text gelesen.

    Der Diskurs fand bzw. findet in den Kommentaren statt:

    http://www.fixmbr.de/mozi.….comments

    Es ist mir durchaus bewußt was der Mensch schrieb und ich beispielsweise finde selbst die Datensammlung für gewisse Zwecke legitim, sofern das *wie* in Ordnung geht.

    Und letztendlich wurde die Möglichkeit angepsprochen, wenn also die wenn und abers in die Praxis umgesetzt werden.

    Einige Leute störte schon jene Verquickung damals,

    http://blog.kairaven.de/a.….sse.html

    andere wiederum nicht. Mal eine Frage hast du den Text von Chris überhaupt gelesen? Etwaige Konjunktive, ein wenig Polemik und die Zukunftsmusik beachtet? Last not least den angesprochenen Diskurs in den Kommentaren? Ja? Prima, dann wäre dir vielleicht auch die durchaus differenzierte Darstellung aufgefallen. Aber nicht nur im Englischen existieren oftmals Fehlinterpretationen, auch im Deutschen haben viele dieses Problem.

  13. Tom sagt:

    Den Text habe ich vor Tagen schon gelesen. Hier habe ich mich aber explizit auf den SPON, der mit einer haarscharf am Rande der Falschbehauptung lavierenden, aber schön reisserischen Catchline hierhergelinkt hat, bezogen. Ich finde es ja vollkommen OK, wenn die SPON-Leser mal herauskommen aus ihrem neoliberalen Elendsloch und nicht dumm sterben müssen, nur wenn hier der reisserische Tenor des SPON praktisch fortgeführt wird, in dem blanke Vermutung –ich habe den Artikel sicherheitshalber gerade nochmal gelesen und er wird nicht besser-, halbgare Interpretationen, unbelegte(!) Anschuldigungen und Tatsachen in einem Atemzug als gleichwertige Realität präsentiert werden, dann ist der Effekt uU das Gegenteil des Erwünschten — nämlich die scheinbare Bestätigung des Aust’schen Quarkblattes aus der unabhängigen Blogosphäre. Dann lässt man sich im Endeffekt instrumentalisieren.

  14. Oliver sagt:

    >Dann lässt man sich im Endeffekt instrumentalisieren.

    Und wie nennt man diese unglaubliche Gutgläubigkeit deinerseits? Er möchte nur einen Diskurs anstoßen und nach einer Weile der Diskussion, wird man sehen was die User möchten und wie man diese erhebungstechnisch völlig sinnfreie, komplett anonymisierte Datenakquise im Browser der Wahl umsetzt, mitunter läßt man diese auch völlig fallen. Soviel zu dem Honig der ums Maul geschmiert wurde. Und ehrlich gesagt verzichte ich auf den Diskurs dieser Leute …

    >in einem Atemzug als gleichwertige Realität präsentiert werden

    Das sind die Spielarten der Sprache, wer Eindimensionalität bevorzugt hat wohl bisher auch das Gros der anderen Texte kaum verstanden.

    >aus der unabhängigen Blogosphäre.

    Der Unterschied ist doch der, also jener zu den etablierten Medien, das Gros der Blogs will erst einmal gar nichts, hier projiziert allenfalls ein Leser dieser Publikation irgendein Wunschdenken in den vorherrschenden Habitus. Desweiteren sind wir auch nicht objektiv, da Objektivät per se nicht existiert, man kann sich dieser allenfalls ein wenig annähern ohne diese jedoch jemals zu erreichen.

  15. Tom sagt:

    Man kann sicher darüber diskutieren — aber an dieser fortgeführten und permanent beleidigenden ad-hominem Attacke gegen mich selbst werde ich mich nicht weiter beteiligen. Angenommen, ich wäre «eindimensional», dann hätte es schliesslich keinen Sinn mit mir zu diskutieren. Angenommen, dem wäre nicht so, dann würde ich es so schnell niemandem verzeihen, mich öffentlich so zu bezeichnen. Mit anderen Worten: mindestens einer hier ist ein Trottel, bei dem keine Argumente mehr helfen. Ich stehe im Übrigen einer handgreiflichen Bereinigung des Konflikts gerne zur Verfügung…

  16. Oliver sagt:

    >ich wäre “eindimensional”, dann hätte es schliesslich keinen Sinn mit mir zu diskutieren.

    Du hälst den Text ebenso für Blödsinn, weil dir die Art und Weise nicht schmeckt wie Chris den Inhalt dargelegt hat und darüber hinaus unser aller Liebling SPON mit einem Link hausieren geht. Stößt imho ins gleiche Horn. Wenn der Beleidigende sich nun beleidigt fühlt entbehrt das nicht eine gewissen Lächerlichkeit.

    >Ich stehe im Übrigen einer handgreiflichen Bereinigung des Konflikts gerne zur Verfügung…

    Ich stehe Gewalt per se ablehnend gegenüber, wüßte mich aber auch ob meiner langjährigen WT Erfahrung, auch in der Ausbildung anderer, durchaus zu verteidigen. Aber ich denke man kann den infantilen Ton, welcher nun angeschlagen wird, durchaus sein lassen, wenn man Text und Kommentare angemessen differenziert und eine vorherrschende Polemik auch als Mittel zu Aufmerksamkeit betrachtet, wie diese durchaus usus ist auf dieser Publikation. Ich gehöre zumindest hier online der who cares Fraktion an, entweder man frißt unser Niveau oder man läßt es bleiben.

  17. Chris sagt:

    Vollpfosten aller Länder vereinigt Euch — nun will sich hier schon wer schlagen. Ich lach mich tot… 😀

  18. Grainger sagt:

    Ich stehe Gewalt durchaus ablehnend gegenüber (inbesondere wenn sie gegen mich ausgeübt wird, aber auch wenn ich sie ausüben soll 😀 ), aber als Zuschauer könnte man vielleicht noch ein paar Wetten abschließen. 😉

  19. Oliver sagt:

    Nach dem Lager das man uns androhte, ob unserer Meinung, ist dies nun eigentlich die harmlosere Variante. Auf einem gewissen Board, auf welchem ich mal vor Jahren den Politikbereich führte, waren da diverse Rechte beispielsweise weitaus kreativer 😀

  20. Marcus sagt:

    Grüße von einem SPON und sporadischen Spiegel-Leser, der durch den ominösen Link hierhergekommen ist — allerdings kenne ich F!XNBR als BSD-Interessierter schon eine Weile — ist schwer dieser Seite dann nicht irgendwann mal über den Weg zu laufen. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich ehemaliges SPD-Mitglied bin (heute bei einer unbedeutenden linksliberalen Splitterpartei, die sich 1982 von der FDP abgespalten hat — ist nicht schwer rauszubekommen wer das ist).

    Zur Frage: Lesen tue ich ihn gelegentlich doch noch wg. für mich interessanten Artikeln zu Gesellschaft, Politik und Kultur — wobei mich heute eher die Auslandsberichterstattung interessiert, Deutschland habe ich den ganzen Tag. Was dieses Land betrifft finde ich das Magazin heute doch recht müde, kein Vergleich zur Geschichte des Magazins bis in die 1980er Jahre. Außerhalb der Felder, für die der Spiegel bekannt ist, greift er schon mal gern ins Klo, mir fallen spontan zwei Beispiele ein, einmal ein Hype im Hifi-Bereich, der von den Audio-Fachmagazinen gründlich zerlegt wurde, und das Computerspiel Bad Day L.A., das fast überall zerrissen wurde, aber den Spiegel magisch angezogen hat (gesellschaftskritisch und so, und schön viel Rumgesterbe). Auch in der Popkultur fand ich ihn eher schwach (da waren immer gerne abgegriffene «Der wundersame Erfolg der xxx» Artikel zu lesen). Die Online-Ausgabe ist dafür wesentlich besser geeignet und hat da auch tatsächlich m.E. einiges an Profil gewonnen, ist wohl doch das falsche für ein politisches Printmagazin, auch die Frankfurter Rundschau hat sich ja ihrer Rock Rundschau-Seite entledigt, obwohl dort hin und wieder was amüsantes zu lesen war. But then again, welche Zeitschrift oder Zeitung ist in allen Feldern gleich stark? Auch die New York Times, die als beste Zeitung der Welt gilt, hatte einen Riesenskandal um einen Journalisten, der massenweise Artikel erfunden hat.

  21. Oliver sagt:

    @Tom, argumentativ steckst nur du in der Sackgasse oder wo auch immer sonst, denn diese Vergleiche sind keine Vergleiche, sondern nur Hinweise auf bisherige freundlich gemeinte Kurzschlußreaktionen einiger Gäste. All diese waren letztendlich nur im übertragenen Sinne gemeint, wie auch sonst?

    Ich hätte wahrscheinlich gemäß deinem Stil kontern sollen, mit Verlaub, du bist mal ausnahmsweise ein .…? Ist jedoch nicht mein Stil, ich bin froh das ich diese Art von Kindergarten vor Jahren auf dem g:b zurückließ.

    >Kaum, dass Ihr ausnahmsweise mal, mit Verlaub, ziemlich blödes Zeug schreibt, müssen das diese Knalltüten natürlich glatt abschreiben.

  22. Oliver sagt:

    @Marcus,

    >But then again, welche Zeitschrift oder Zeitung ist in allen Feldern gleich stark?

    Ein sehr starkes Blatt fällt natürlich um so tiefer, ob irgendwelcher Ausfälle wie die der NYT. Andere wie Stern mit den Hitler-Tagebüchern oder Spiegel können gar nicht so tief fallen, dazu würde wiederum ein recht hohes initiales Niveau gehören. Insofern ist der Blätterwald natürlich durchwachsen und man kann sich diesem Umstand eigentlich nur mittels der Quellenkritik behelfen bzw. mittels des äußerst vorsichtigen Genusses einiger einzelner Vertreter.

  23. Chris sagt:

    Oliver, ich hab den Schläger gelöscht. Wer meint, hier Prügel androhen zu wollen, ist hier genauso verkehrt, wie die aufrechten Deutschen, die uns in ein Lager stecken wollten. Wir müssen mal wieder die Zügel anziehen — da kommt in letzter Zeit zu viel durch. Auch an Werbung. Das muss nicht sein.

  24. Oliver sagt:

    Japp wahrscheinlich besser so.

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