F!XMBR fordert Bootcamps für ausländerfeindliche Politiker

Hamburg — In der Debatte um ausländerfeindliche Politiker und deren dümmstmöglichen Hintergrund, hat sich erneut F!XMBR zu Wort gemeldet. Ausländerfeindliche Politiker brauchen kein Integrationsgesäusel, sondern einen Schuss vor dem Bug, so das Weblog heute in einer Pressekonferenz. Sie sollten auch bei Stammtischreden in kurzfristigen Warnarrest genommen werden, so der Vorschlag aus der Hansestadt Hamburg und dem Saarland. Unterstützung bekam F!XMBR von anderen Menschenrechts– Organisationen. Für harte Fälle müssten geschlossene Erziehungscamps mit therapeutischem Gesamtkonzept eingerichtet werden, so die Warnung an die Herren Koch, Kauder und Beckstein.

KlartextAusländerfeindliche Politiker waren zu lange ein Tabu In Deutschland. Es war richtig, dass wir dies gebrochen haben, so F!XMBR. Nicht Ausländer sind unsere Feinde, sondern die Rechtsradikalen. Deren Forderungen dürfen wir uns nicht länger bieten lassen. Deutschland braucht einen Aufstand der Anständigen. Die Gesellschaft darf nicht länger wegschauen. Ausländerfeindliche Politiker sollten deshalb in der Regel wegen Volksverhetzung verurteilt und innerhalb weniger Wochen abgeurteilt werden. Wir sind alles Menschen, Kinder dieser Erde — auch wenn manche Ausnahmen innerhalb der Politik dies nicht wahrhaben wollen.

Spätestens nach der dritten ausländerfeindlichen Äußerung gehören Politiker für einige Tage in Warnarrest. Ohne diese Rote Karte fühlen sich Politiker ermutigt, ihren Weg fortzuschreiten und sind bereit, erneut zuzuschlagen. Das Risiko für ausländerfeindliche Politiker spürbar zur Rechenschaft gezogen zu werden, ist viel zu gering. Sie kommen mit gewonnen Wahlen und wohlwollenden Kommentaren in der BILD und deren Handlangern davon. Das erweckt gerade bei den jungen Politikern einen fatalen Eindruck. Die Gesellschaft empört sich, macht aber nie ernst. Ausländerfeindliche Politiker lachen oft über die schlappe Gesellschaft und machen sich über sie lustig. Die Forderung F!XMBR’s:

Politiker sollten nur noch auf Bewährung gewählt werden. Wer innerhalb einer Legislaturperiode drei ausländerfeindliche Äusserungen tätigt, sollte automatisch das Amt verlieren und auch wegen Volksverhetzung angeklagt werden.

F!XMBR forderte weiter die anderen Parteien auf, die ausländerfeindlichen Äusserungen von Roland Koch und Volker Kauder zu verurteilen. An die Adresse der CDU-Verbände ging der eindringliche Appell: Die einzelnen CDU-Verbände müssen diese menschlichen Untaten scharf verurteilen und den Opfern ihr Bedauern bezeugen. Es werde aber damit gerechnet, dass weiter weggeschaut wird. Das teilnahmslose Schweigen der CDU-Verbände in diesem Zusammenhang ist eine Schande. F!XMBR führte zum Schluss aus: Nun wird klar, warum sich gerade die Union zu keinem (neuen) NPD-Verbotsverfahren aufraffen kann. Dann müsste man sich selbst in Frage stellen. Die einfachste Lösung, die heute in Hamburg präsentiert wurde: Integriert die NPD in die Union. Damit wäre der Großen Koalition gleich doppelt geholfen. Die SPD könne die politische Verantwortung dafür übernehmen, sich selbst feiern, die NPD aufgelöst zu haben. Die Union wäre endlich ganz offiziell in ihrer Heimat angekommen. Die gesamte Union steht hinter Koch und Kauder — sie stehen damit stramm an der Seite der rechtsradikalen Schläger.

3 Antworten zu “F!XMBR fordert Bootcamps für ausländerfeindliche Politiker”

  1. mireri sagt:

    [cite]Deutschland braucht einen Aufstand der Anständigen.[/cite]

    Ich bin ja mehr für einen anständigen Aufstand.

  2. […] kann ich vollumfänglich unterstützen: F!XMBR fordert Bootcamps für ausländerfeindliche Politiker und ich fordere gleichzeitig, dass Medien, die solchen Schmarrn auch noch verbreiten, gleich mit in […]

  3. Glawen sagt:

    Kann man die Teile nicht endlich mal wieder beim Namen nennen? Bootcamps finde ich ein bisschen arm. Nach Definition sind es Erziehungslager oder auch Konzentrationslager.
    Solch nette populistischen Ideen kommen halt im Wahlkampf immer gut wenn man Angst um seine Mehrheiten hat. Wäre ja nicht das erste mal.

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