F!XMBR-Autor Christian Sickendieck fordert Ende der Demokratie

anonymous
Foto: Matt Westervelt | CC-Lizenz

F!XMBR-Autor Christian Sickendieck hat anlässlich der Aussagen von Innenminister Friedrich ein Ende der Demokratie gefordert. «Politisch motivierte Täter wie Hans-Peter Friedrich oder auch Wolfgang Schäuble finden heute vor allem in Demokratien, in freiheitlichen Ländern jede Menge radikalisierter undifferenzierter Thesen. Sie können sich dort von Artikel zu Artikel der WELT und BILD hangeln, bewegen sich nur noch in dieser geistigen Sauce», sagte Sickendieck dem SPIEGEL. «Warum nutzen Friedrich und andere Radikale die Demokratie aus?»

Demokratien führen nach Ansicht Sickendiecks zu einer neuen Form radikalisierter Politiker, die den Bürgerinnen und Bürgern zunehmend Sorgen bereiteten. «Wir haben immer mehr Politiker, die sich von ihrer sozialen Umgebung isolieren und allein in eine Welt der radikalisierten Politik eintauchen», so Sickendieck. «Dort verändern sie sich, meist bemerkt man es erst, wenn sie im Kabinett Merkel angekommen sind. Darin liegt eine große Gefahr in Deutschland, für unsere Zivilisation.»

«Es stellt sich die Frage, wie Politiker sich innerhalb einer Demokratie radikalisieren können», so Sickendieck. Friedrich ist seit langer Zeit in der Demokratie aktiv und hat bereits verschiedene Manifeste mit Parteikollegen veröffentlicht. Seitdem Friedrich als Innenminister vereidigt wurde, ist er als mutmaßlicher geistiger Brandstifter ins Blickfeld der Bürgerinnen und Bürger gerückt.

Mit seiner Forderung stellt sich Christian Sickendieck, der sich so als Hardliner profiliert, eine der wichtigsten freiheitlichen Gesellschaftsformen in Frage: die Demokratie und unser Grundgesetz, die freie Meinungsäußerung und die politische Klasse. «Diesen Gütern gegenüber steht die Gefahr radikaler Aktivitäten, die eben unter dem Deckmantel der Demokratie betrieben werden.» Hans-Peter Friedrich wollte sich zu den Äußerungen Sickendiecks nicht äußern. Der WELT-Journalist Henryk M. Broder warf Sickendieck in einem Essay auf Politically Incorrect vor, zum Islam konvertieren zu wollen.

Disclosure: Ich werde in Zukunft, den einen oder anderen Text von Google+ crossposten, weil mich ein paar Mails erreicht haben, man lese hier, von Google+ aber die Finger lassen würde.

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7 Antworten zu “F!XMBR-Autor Christian Sickendieck fordert Ende der Demokratie”

  1. Blogwart sagt:

    Besten Dank für diese, Friedrichs Logik folgend nur konsequente Forderung zum einen, aber vor allem für den Disclosure-Kommentar, weil ich enttäuscht feststellen muss, dass mehr und mehr Blogger zugunsten von Facebook oder Google+ abwandern, mit denen ich nichts zu tun haben möchte (den Diensten, nicht den Bloggern).

  2. Christian sagt:

    Ja, dem schließe ich mich an. Auch ich möchte nichts mit Google oder Facebook zu tun haben.

  3. freiwild sagt:

    Hahaha!

    (Ahoi Polloi. Natürlich. Mal wieder.)

  4. Achim sagt:

    Wie immer ein toller Artikel. Auch ich würde gerne hier weiterlesen und habe kein Interesse an Google+.

  5. […] Metaislamistischer F!XMBR-Autor Christian Sickendieck fordert Ende der Demokratie. facebooktwitterfeed Dieser Beitrag wurde unter konter:evolution abgelegt und mit Christian […]

  6. Herr aus Oeynhausen sagt:

    Wurde dieser Artikel #inderdemokratiegeboren?

  7. Muttis Liebling sagt:

    Schöner Artikel!

    Und was Google+ betrifft, ich weiss ja das Du schwer begeistert bist (oder warst?) aber leider bist Du noch immer nicht der Messias. Will heissen, ich lese Dich gerne. Allerdings hier. Auf Google+ wirst Du mich nicht locken. Ab davon, dass es Google ist kommt auch noch dazu, dass ich persönlich von diesem ganzen Sch… nicht länger «belästigt» werden möchte. Egal wie der Sch… sich nun auch immer nennt. Ob Facebook, Google+, Twitter oder was auch immer. Es gibt schon genug überflüssige «Knöpfchen» auf allen möglichen Seiten.

    Also, schreib hier weiter Du würdest mir einen Gefallen tun. 😉

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